Zu guter letzt…Nordsee ganz persönlich und ein ostfriesisches Teekuchenrezept

Während sich der Herr vom Kiefernweg gerade wie Bob der Baumeister im Wohnzimmer um die eigene Achse dreht und sich über seine neue Warnweste freut, hab ich noch ein paar etwas persönlichere Bildchen von der Nordsee für euch.

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Das war am Hafen von Neßmersiel. Gleich daneben war der Hundestrand an dem Eloy so viel Spaß hatte.Und da er inzwischen mit seinen 13 Jahren ein rüstiger Rentner ist, sind wir hauptsächlich an diesen Hundestrand gegangen. Der Vorteil von Neßmersiel ist nämlich, das man über keinen Deich muss. Auch rüstige Rentnerhunde haben ab und an mal Probleme mit Treppen und sind dankbar wenn es einfacher geht.

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Tja, auch der schönste Urlaub geht irgendwann vorrüber. Aber bei mir nicht ganz, denn ich habe ja noch ein ostfriesisches Teekuchenrezept gegen die Sehnsucht. Und wenn das dann auch nicht mehr hilft, dann gehn wir über Weihnachten und Silvester halt gleich nochmal an die Nordsee.

Der ostfriesische Teekuchen gehört für mich zum Urlaub dazu. Den gibt es wirklich fast täglich und nein, er kommt mir nicht langsam zu den Ohren raus. Man könnte auch sagen ich esse ihn schon mal vor, weil ja die Zeit zwischen den Urlauben immer so lange ist. Ja und wenn ich mal nicht mehr warten kann, dann back ich mir selbst einen…

Ostfriesischer Teekuchen

DSC02242Zutaten:

300 g Mehl
40 g Zucker
35 g Butter
1 Ei Größe M
7 g Trockenhefe
1 Prise Salz
etwas Zitronenabrieb
1/4 ausgekratzte Vanilleschote
125 g warme Milch

100 g gehobelte Mandeln
50 g Zucker
1 Tl Zimt
100 g flüssige Butter

100 ml flüssige Sahne

– Mehl, Zucker, Butter, Ei, Hefe und Gewürze in eine Schüssel geben.
– Die warme Milch dazugießen und gut verkneten.
– Den Teig ca. 2 Stunden gehen lassen. (bis er doppelt so groß ist)
– Den Ofen auf 170 Grad (Umluft auf 150 Grad) vorheizen.
– Eine Springform ausfetten oder mit Backpapier auslegen.
– Den Teig aus der Schüssel in die Backform geben.
– Mit den Händen flach drücken.
– Jetzt mit den Fingern lauter Kuhlen reindrücken.
– Die Mandeln darauf streuen.
– Die flüssige Butter drauf verteilen.
– Zucker mit Zimt mischen und drüberstreuen.
– Ab in den Ofen für ca. 25-30 Minuten.
– Aus dem Ofen nehmen und sofort mit der flüssigen Sahne begießen.

Der einfachste ostfriesische Teekuchen der Welt.
Ihr könnt ihn jetzt eigentlich schon so essen. Wenn ihr ihn allerdings lieber gefüllt essen wollt, dann kocht einen Vanillepudding aus einem 1/2 Liter Vollmilch, 2 Esslöffeln Zucker und einem Päckchen Vanillepuddingpulver.
Der Kuchen wird aus der Form gelöst und einmal durchgeschnitten. Der Ring kommt um den unteren Teil dran und der Pudding wird darauf verteilt. Dann kommt der Deckel drauf und er wandert für 1 Stunde in den Kühlschrank. Der Pudding soll grad mal so fest sein, dann schmeckt der Kuchen am besten. Mein Schwiegerpapa sagt immer, der soll noch „schlotzig“ sein.

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So, ihr Lieben…viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

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