{Ketogene Rezepte} Curryketchup

Das mit dem Ketchup ist ja so eine Sache…da verstecken sich Unmengen an Zucker drin. Aber bei ketogener Ernährung auf alles Leckere verzichten, das will ich auch nicht. Also musste gestern meine eigene Interpretation eines Curryketchups her…und zwar so, das ich schön in der Ketose bleibe.

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Das Rezept ist super einfach und in 30 Minuten habt ihr ein kleines Glas Curryketchup, das ihr zu Bratwürstchen, Frikadellen oder Schnitzel essen könnt. Reste davon könnt ihr 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Ihr braucht dafür:

2 El Olivenöl
1 Knoblauchzehe
300 ml Passata di Pomodoro Rustica
1 gestr. Tl Salz
1 Prise Oregano
1 Prise Majoran
1 Prise Thymian
1 kleines Lorbeerblatt
1/2 Tl Essig
etwas Süßstoff
1 Tl Curry Madras (erhältlich HIER)

  • Die Knoblauchzehe kleinhacken.
  • Das Olivenöl erhitzen.
  • Den Knoblauch darin leicht anrösten.
  • Mit den Tomaten ablöschen.
  • Salz, Oregano, Majoran, Thymian und Lorbeerblatt zufügen.
  • Bei mittlerer Hitze 30 Minuten einköcheln lassen.
  • Das Currypulver zufügen.
  • Essig dazugeben.
  • Mit Süßstoff abschmecken.

Und schon ist es fertig…das ketogene Curryketchup. 🙂 Guten Appetit!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

{Ketogene Rezepte} Pfannkuchen mit Hackfleischfüllung

Gestern überkam mich die Lust auf gefüllte Pfannkuchen…am liebsten mit Hackfleisch, Zucchini, Champignons und einem weißen Sößchen. Nur…wie mache ich denn ein weißes Sößchen ohne den Einsatz von Mehl oder Stärke?
Das war gar nicht so einfach…aber ich hab eine ketogene Lösung dafür gefunden und das sogar ganz ohne Bindemittel, mit natürlichen Zutaten.

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Für die Pfannkuchen habe ich die Backmischung für Pfannkuchen & Waffelteige von Dr. Almond Lowcarb & Glutenfrei genommen. ( erhältlich HIER)
Pro Portion rechnet ihr mit 20g Mischung und fügt dann nur noch Ei und Sahne dazu, damit das Ganze auch wirklich ketogen wird.
Wie es genau geht, steht auf der Packung drauf. Ich hab gleich ein paar mehr davon gemacht, denn man kann sie prima vorbereiten.

Für die Füllung braucht man:

2 El Olivenöl
1 Knoblauchzehe
400 g Rinderhack
Salz
Pfeffer
Thymian
1 mittlere Zucchini
100 g Champignons
200 ml Sahne
50 g Parmesan

  • Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.
  • Das Rinderhack scharf anbraten.
  • Den Knoblauch kleinhacken und zufügen.
  • Salz, Pfeffer und Thymian zufügen.
  • Die Zucchini in Würfel schneiden.
  • Die Champignons in Scheiben schneiden.
  • Alles zum Hackfleisch dazugeben.
  • Kurz mitbraten.
  • Mit Sahne ablöschen und Parmesan zufügen.
  • Unter ständigem Rühren etwas einköcheln.
  • Auf den Pfannkuchen verteilen und diese einklappen.

Viel Spaß beim Nachkochen…und guten Appetit!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

PS: Das Rezept ist für 4 Portionen…Reste davon kann man prima aufheben und den nächsten Tag essen…z.B. mit etwas Käse überbacken und einem leckeren Low Carb Brot dazu oder einfach nur einem schönen bunten Salat.

{Ketogene Rezepte} Low Carb Parmigiana

Gestern habe ich euch gezeigt wie man ausgebackene Zucchini und Auberginen in der ketogenen bzw. Low Carb Variante machen kann…
Und heute geht es nun weiter mit einer leckeren Parmigiana, die ihr aus den ausgebackenen Auberginen zaubern könnt.

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Nur weil ich mich zur Zeit ketogen ernähre, heißt das ja nicht, das ich auf alles verzichten möchte und muss.
Es gibt wirklich für fast alles eine Alternative…auch für diese herrliche Parmigiana, die ursprünglich aus Apulien kommt und von meiner Oma in der normalen Version ( mit Weizenmehl) gemacht wird.
Bei meiner Version kommt natürlich Mandelmehl zum Einsatz. (erhältlich HIER)

Um diese Köstlichkeit herzustellen müsst ihr euch erst 2 mittlere Auberginen kaufen und diese wie HIER beschrieben ausbacken.
Wenn ihr das gemacht habt, geht es ans Tomatensößchen kochen.

Hackfleischsoße für 4 Portionen:

2 El Olivenöl
1 Knoblauchzehe
400 g Rinderhack
400 ml passierte Tomaten
1 Tl Salz
1 Tl Oregano
1 kleines Lorbeerblatt
1 Tl Kapern ( kann man auch weglassen)
200 ml Wasser

  • Die Knoblauchzehe kleinhacken.
  • Das Olivenöl in einem Topf erhitzen.
  • Rinderhack darin anbraten und kurz vor Schluss den Knoblauch kurz mitbraten.
  • Tomaten, Salz, Gewürze und Wasser zufügen.
  • Bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen und ab und zu umrühren.
  • Die Soße muss sich deutlich reduziert und eine sämige Konsistenz haben.

Für die eigentliche Parmigiana brauchen wir dann noch :

100 g Mozzarella
4 El geriebenen Parmesan
und die ausgebackenen Auberginen

  • Eine mittelgroße quadratische Auflaufform mit Auberginen auslegen.
  • Die Hälfte der Hackfleischsoße darauf verteilen.
  • Den Parmesan darüberstreuen.
  • Eine 2. Schicht Auberginen darauf verteilen.
  • Die restliche Hackfleischsoße obendrauf geben.
  • Glattstreichen und mit Mozzarella belegen.
  • Das Ganze in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen geben und 25 – 30 Minuten backen.
  • Die Parmigiana in 4 Stücke schneiden und servieren.

Wenn ihr mögt, dann könnt ihr dazu noch einen schönen Blattsalat reichen.
Guten Appetit! 🙂

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

PS: Vergesst nicht aus der Hackfleischsoße das Lorbeerblatt zu entfernen, bevor ihr die Parmigiana schichtet. 😉

{Ketogene Rezepte} Ausgebackene Zucchini und Aubergine mit Joghurtsoße

Hier kommt mein allererstes ketogenes Rezept für euch…ausgebackene Zucchini und Aubergine mit Joghurtsoße.
Ein schönes leichtes Abendessen, das gerade im Sommer super ist und schön satt macht.

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Das Rezept ist für 4 Portionen.

Ihr braucht dafür…

1 mittlere Zucchini
1 mittlere Aubergine
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
3 Eier
helles Mandelmehl (erhältlich HIER)
Kokosöl zum Ausbacken (erhältlich HIER)

  • Die Zucchini und die Aubergine längs in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Eier in eine längliche Schüssel geben und mit der Gabel verquirlen.
  • Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
  • Mandelmehl in eine zweite längliche Schüssel geben.
  • Eine Pfanne auf den Herd stellen und das Kokosöl darin erhitzen.
  • Die Gemüsescheiben in dem Mandelmehl wälzen.
  • Mit den Fingern das überschüssige Mandelmehl abklopfen bzw. abstreifen.
  • Mit allen Scheiben so verfahren und auf einen Teller legen.
  • Wenn das Öl heiß ist, die Scheiben im Ei wälzen und direkt in die Pfanne geben.
  • Von beiden Seiten ausbacken.
  • Einen Teller mit Küchenrolle auslegen.
  • Die ausgebackenen Scheiben darauf legen und abtropfen lassen.
  • Das Ganze wiederholen bis alle Scheiben ausgebacken sind.

Zutaten für die Joghurtsoße…

200 g Joghurt 10 %
1/2 ausgepresste Limette
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
1 El. gehackte Petersilie
80 g geraspelte Gurke

  • Alle Zutaten miteinander verrühren.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die ausgebackenen Zucchini und Auberginen zusammen mit der Joghurtsoße anrichten und genießen…

Ein kleiner Tipp von mir…
Macht am besten gleich mehr von den ausgebackenen Zucchini und Auberginen, denn man kann sie auch als vegetarischen Schnitzelersatz nehmen und ein leckeres Sandwich daraus zaubern…

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Oder eine leckere Parmigiana daraus backen. Ja und wie diese geht, das zeige ich euch im nächsten Post.

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Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntagabend…habt es fein.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

PS: Die Brote, die ihr auf den Fotos seht, sind allesamt Low Carb Brote und wurden von mir aus den Backmischungen von Dr. Almond – Low Carb & Glutenfrei hergestellt. (Dazu in einem späteren Post mehr)

Jaaaa…sie lebt noch…und sogar ganz ketogen

Man könnte ja fast meinen ich wäre in der Sommerpause, so ruhig wie es hier seit ein paar Wochen ist. Aber da ist nichts mit Pause und wer mir auf Instagram folgt, der weiß auch schon längst welches Thema jetzt kommt…

Ich hab mich vor 3 Wochen dazu entschlossen ein Experiment zu starten…eine ketogene Ernährungsumstellung (Diät hört sich ja immer so blöd an).
Erste, eher unfreiwillige Berührungen hatte ich damit ja schon nach meiner Fastenkur, als ich mich Low Carb ernährt habe.
Allerdings bin ich eher zufällig in die Ketose gerutscht und hatte dementsprechend auch sämtliche Symptome der Ketogrippe…wie Schwindel, Schwäche, Herzstolpern, etc. etc….
Ja und trotz das es mir so schlecht zu diesem Zeitpunkt ging, lies mich dieses Thema nicht mehr los und ich dachte mir, das muss ich jetzt noch mal richtig machen.

Ich hab mir also während unseres Dänemarkurlaubes einige Bücher und auch Blogs zu dem Thema angeschaut und mich in die Materie eingelesen. Im Prinzip ist das Ganze sehr einfach…die Kohlenhydrate werden reduziert, Eiweiss wird moderat zugeführt und an Fett wird sich sattgegessen. In meinem Fall bedeutet das 5 % KH, 15 – 20 % E und 75 – 80 % F.
Ich hab also angefangen ketogen zu essen und nach ein paar Tagen und nur ganz wenigen Ketogrippesymptomen bin ich in der Ketose gelandet.
Was die Ketose ist?
Das ist die Umstellung des Zuckerstoffwechsels in den Fettstoffwechsel…d.h. der Körper zieht seine Energie nicht mehr aus dem Zucker im Körper, sondern aus dem Fett.
Coole Sache oder? Ich kleines Möpslein laufe jetzt seit 3 Wochen auf Fettverbrennung. 🙂

Wie meine Ernährung jetzt so aussieht?
Ich esse keinen Zucker, kein Mehl, keine Nudeln, keine Kartoffeln, kein Reis, keine Hülsenfrüchte und keine Milch.
Oh Gott, denkt ihr jetzt bestimmt, was bleibt da denn noch groß übrig?
Genug…wirklich genug…ich zeig es euch…

Das waren alles Mahlzeiten aus ganz normalen Zutaten wie Fleisch, Käse, Butter, Öl, Mascarpone, Sahne, Gemüse und Beeren etc.
Damit habe ich in den ersten 14 Tagen schon 12 Kilo verloren. Allerdings haben mir dann doch Brötchen, Pizza und Kuchen gefehlt…und so hab ich nach Alternativen gesucht und mir sowas nachgebaut. 😉

Mit diesen Nachbauten, die bei mir aber sehr sparsam verwendet werden, hab ich bisher nichts vermisst. Sie sind prima Alternativen aus kohlhydratarmen Mehlen und schmecken hervorragend.
Fette verwende ich ausschließlich in Form von Butter, Olivenöl und Kokosöl. Nur bei der selbstgemachten Mayonnaise und Cocktailsoße weiche ich auf Rapsöl aus…wer mal Mayo aus Olivenöl probiert hat, der weiß wahrscheinlich warum. 😉

Ja und genau mit dieser fettigen und kalorienreichen Ernährung ist mir gelungen mein Gewicht zu reduzieren. Das hätte ich niemals für möglich gehalten. Man bekommt ja schließlich schon als Kind beigebracht…Kohlenhydrate sind gut und Fett ist böse.
Tjaaaaaa…ist das wirklich so?

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Wie erklärt sich dann eine Abnahme von 13,5 Kilo bei der Menge an Fett in so kurzer Zeit? Sind Kohlenhydrate wirklich so gesund?
Ich werde nach diesem großen Anfangserfolg natürlich noch ein wenig weitermachen…hab ja immer noch genug Substanz auf den Rippen…außerdem bin ich gerade so gut drin, das muss man ausnutzen. 😉
Im Sommer fällt’s mir eh leichter.
Mal schauen wo mich das Ganze hier hinführt.

Ach ja…nur mal so fürs Protokoll…nicht das ihr meint, die erzählt uns da was…
Im Kaffee ist natürlich keine Milch…darf ich ja nicht…da ist Sahne drin und die ist absolut ketogen. 🙂

So Kinners…jetzt wisst ihr fürs erste mal Bescheid.
Ja und warum jetzt eigentlich dieser ganze Post hier? Was soll der auf dem Blog?
Na…ganz einfach…ab sofort gibt es hier auch ketogene Rezepte wie z.B. die Frischkäse Pfannkuchen oder den Cheeseburger Salat…und natürlich auch Desserts wie das leckere Schokoträumchen.

In diesem Sinne…habt es fein.
Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤