Mein Sonntagssüß…italienischer Hefekranz mit Limetten – Ricottafüllung

Jaaaaaa, ich weiß…es ist fast schon zu spät für das Sonntagssüß, aber ich hab es ja noch geschafft.
Diesmal ist es ein sommerlicher Hefekranz mit fruchtiger Limetten – Ricottafüllung a la Nonna.

Hefekranz mit Limetten – Ricottafüllung Blog 3 343

Zutaten für einen Kranz in 28 cm Backform:

500 g Mehl
100 g Zucker
1 El Vanillezucker
1 leicht gehäufter Tl gemahlener Anis
1 Tl geriebene Orangenschale
1 Päckchen Trockenhefe
80 g weiche Butter
ca. 300 ml warme Milch

außerdem noch:
250 g Ricotta
50 g Zucker
1 El Vanillezucker
1 ausgepresste Limette und etwas Abrieb
1 El Vollkorngrieß
1 Ei

und für die Glasur:
1 ausgepresste Limette
70 g  Puderzucker

Und so gehts…
– Mehl in eine Schüssel geben.
– Mit dem Löffel eine Kuhle bilden.
– 1 El vom abgewogenen Zucker in die Kuhle geben.
– Das Päckchen Trockenhefe dazugeben.
– Mit der Hälfte der warmen Milch anrühren.
– Zudecken und 20 Minuten gehen lassen.

– Jetzt die restlichen Zutaten dazugeben und gut durchkneten.
– Der Teig soll sich schön elastisch anfühlen.
– Erneut abdecken und 1 Stunde gehen lassen.

– Den Teig rechteckig ausrollen.

– Die Zutaten für die Füllung verrühren und auf dem Teig verteilen.
– Glattstreichen.
– Kleiner Tipp…lasst unten einen 5 cm Rand frei. Ich hab das nämlich vergessen und hatte etwas Probleme beim aufrollen. Die Füllung ist sehr weich und kann sich rausdrücken und alles verschmieren.

– Den Teig von oben nach unten zusammenrollen, so das eine lange Rolle entsteht.

 – Die Rolle in eine gefettete Backform geben.

– Darauf achten das der Verschluss unten ist.
– Die Enden miteinander verbinden.
– Mit einer scharfen Schere im Abstand von 3 cm einschneiden.

– Bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) ca. 40 Minuten backen.
– Zum Auskühlen auf ein Kuchengitter legen.
– Die Glasur anrühren und auf dem noch warmen Kranz verteilen.

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Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

 

Mein Sonntagssüß…Hefekuchen mit Rumrosinen und Quarkguss

Was gibt es besseres an einem schönen Sonntagnachmittag, als ein leckerer dicker Hefekuchen mit Rumrosinen und Quarkguss?
Mein heutiges Sonntagssüß ist ein einfacher und unkomplizierter Blechkuchen aus Omas Küche. Als kleines Kind fand ich solche Kuchen immer total gut und das ist auch bis heute so geblieben.
Die einfachsten Sachen schmecken ja manchmal am leckersten, gelle? Ja…und wenn sie dann noch von der Oma sind. ❤

Die Zutaten sind für eine rechteckige Springform (38x25x7cm) mit hohem Rand, denn der Quarkguss ist etwas flüssiger und würde sonst runterlaufen.

Hefekuchen mit Rumrosinen und Quarkguss

Zutaten: backen 576
500 g Mehl
60 g Zucker
1 El. Vanillezucker
1 Messerspitze gemahlener Anis
60 g Butter
30 g  Hefe
1 Ei
100 ml Sahne
ca. 200 ml Milch

und außerdem noch:
150 g Rosinen
1/4 ausgekratzte Vanilleschote
3 El. Rum

und für den Guss braucht ihr:
500 g Quark
100 g Zucker
37 g Puddingpulver
2 Eier
1 El. Vanillezucker
100 ml Sahne
150 ml Milch

– Als allererstes müsst ihr am Vorabend die Rumrosinen herstellen und über Nacht ziehen lassen.
– Ihr nehmt die Rosinen, übergießt sie mit kochend heißem Wasser und lasst sie 2-3 Minuten darin baden.
– Dann gießt ihr sie ab und gebt den Rum und die ausgekratzte Vanilleschote dazu.
– Alles schön mischen, abdecken und über Nacht durchziehen lassen.

– Die Zutaten für den Hefeteig alle in eine große Schüssel geben und 10 Minuten lang gut durchkneten.
– Nicht erschrecken, der Teig bleibt ziemlich weich.
– Die Schüssel abdecken und an einem warmen Ort 2 Stunden gehen lassen.

– Den Teig mit den Fingern in eine gefettete Backform drücken.
– Dann die Rosinen drauf verteilen und etwas andrücken.

– Quark, Zucker, Puddingpulver, Eier und Vanillezucker verrühren.
– Sahne unterrühren.
– Milch unterrühren.
– Den Guss vorsichtig und in dünnem Strahl über die Rosinen gießen.
– Etwas verteilen und ab in den Ofen.

– Bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) ca. 35-40 Minuten backen.
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Ja, genau so sieht das Ganze dann fertig aus.Wenn ihr den Teig gut in die Ecken und Ränder der Springform drückt, dann bleibt der Quarkguss auch an Ort und Stelle. 🙂

Wie ihr seht, ist der Blechkuchen schon am Samstag angeschnitten und zur Hälfte gegessen. Bei manchen Leckereien kann man halt nicht bis Sonntag warten. Man möge mir deshalb verzeihen.
Das positive aber ist, dadurch könnt ihr sehen wie mein Hefekuchen von innen aussieht. 😉

Euch allen ein schönes Wochenende und einen leckeren Sonntag!
Herzliche Grüße vom Frollein vom KIefernweg ❤

Hefeteig Liebelei…2 Leckereien aus 1 Teig

Letztens hab ich mal wieder den Brotbackautomaten im Keller entstaubt. Allerdings hab ich damit kein Brot gebacken, sondern lediglich die Teigknetfunktion genutzt und zwar für einen süßen Hefeteig.
Warum soll man es sich unnötig schwer machen, wenn der Automat doch so schön kneten kann?
Der Teig wird darin super glatt und schön elastisch. Manchmal frag ich mich warum ich da nicht schon früher drauf gekommen bin. In der Zeit in der der Automat knetet, kann man schon jede Menge andere Dinge tun.

Für das folgende Rezept braucht ihr euch aber dennoch keinen Automaten kaufen, sondern knetet euren Hefeteig einfach per Hand oder mit der Küchenmaschine. Das geht genau so gut und wenn ihr den Teig an einem warmen Ort ausreichend gehen lasst, dann wird er auch schön.

Alles was ihr für die 2 Varianten braucht sind die Zutaten, eine Prise Liebe und ein Fünkchen Geduld.
Das Rezept ergibt 2 Zöpfe…einer mit und einer ohne Füllung.

Blog 4 048Hefezopf und Marzipan Nusszopf

Zutaten:
500 g Mehl
50 g Zucker
30 g Butter
1 Ei Größe L
1 Würfel Hefe
1/2 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Zitronenzester
250 ml warme Milch

und für die Füllung:
200 g geriebene Haselnüsse
200 g Marzipanrohmasse
80 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Zitronenzester
1/2 TL. Zimt
1 Ei Größe L
100 ml Milch

für den Guss:
150 g Puderzucker
1 EL. Zitronensaft
3 EL. Wasser

Wenn ihr (so wie ich) den Brotautomaten benutzen wollt, dann gebt die flüssigen Zutaten und anschließend alle anderen in den Automaten und stellt die Teigknetfunktion ein. In der Regel dauert die so ca. 1,5 Stunden.
Der Automat macht dann alles alleine und ihr könnt in der Zwischenzeit was anderes machen.

Falls ihr von Hand knetet, dann braucht ihr einen Vorteig.
Ihr gebt das Mehl in eine Schüssel und macht in der Mitte eine Kuhle.
In diese kommt eine Prise Zucker, die Hefe und die Hälfte der warmen Milch.
Das ganze verrührt ihr ein wenig bis eine homogene Masse entsteht.
Mit etwas Mehl bestäuben und die Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Die restlichen Zutaten zufügen und alles verkneten. Der Teig muss mindestens 10 Minuten gut durchgeknetet werden. Er sollte schön elastisch sein und sich vom Schüsselboden lösen.
Jetzt deckt ihr ihn ab und lasst ihn ca. 1,5 Stunden aufgehen.

In der Zwischenzeit macht ihr die Füllung…
Einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Hand durchkneten bis eine feine und streichbare Masse entsteht.

Wenn der Teig aufgegangen ist, nehmt ihr ihn aus der Schüssel und teilt ihn in zwei gleichgroße Stücke.
Ihr formt zwei Kugeln daraus und lasst diese abgedeckt nochmal 10 Minuten ruhen.

Inzwischen bereitet ihr die 2 Bleche vor und legt Backpapier darauf.
Den Ofen stellt ihr auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) und heizt ihn vor.

Ihr nehmt die erste Kugel und teilt sie in 3 gleichmäßige Stücke. Diese rollt ihr per Hand zu 3 gleichlangen Strängen. Ihr flechtet die Stränge zu einem Zopf und legt ihn auf das erste Blech.

Dann nehmt ihr die zweite Kugel und rollt sie mit dem Rollholz länglich aus und zwar so, das ein Rechteck entsteht. Auf dieses Rechteck streicht ihr mit einem Teigschaber oder Löffel die Marzipan-Nussfüllung.
Jetzt rollt ihr sie von oben nach unten auf, bis ihr eine lange Rolle vor euch liegen habt.
Mit einem scharfen Messer schneidet ihr diese der Länge nach in der Mitte durch.
Nehmt die zwei Teile und flechtet sie ineinader. Passt dabei auf das die aufgeschnittene Seite immer nach oben zeigt, das sieht einfach schöner aus.
Jetzt kommt auch dieser Zopf auf ein Blech.

Wenn ihr es euch zutraut, könnt ihr auch beide Zöpfe auf ein Blech legen. Ihr müsst dann nur beim backen aufpassen wegen der unterschiedlichen Backzeit. Nehmt den fertig gebackenen klassischen Zopf einfach vom Blech, legt ihn auf ein Kuchengitter und lasst den gefüllten Zopf noch zu Ende backen.
Achso…und den klassischen Zopf natürlich nach vorne legen (Türseite)…dann könnt ihr ihn ganz leicht aus dem Ofen heben (am besten mit einem Brettchen oder auf einer Palette) ohne das Blech rausnehmen zu müssen.

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Hm…wo war ich? Ach ja, bei den fertigen Zöpfen. Ihr legt sie also auf Bleche. Beide Bleche lasst ihr nochmal 15 Minuten entspannen und dann ab damit in den Ofen.

Der geflochtene und ungefüllte Zopf braucht ca. 25 Minuten bis er fertig ist.
Und der gefüllte Zopf ist in ca. 40 Minuten fertig.

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Aus Puderzucker, Zitronensaft und Wasser rührt ihr die Glasur und tragt diese mit einem Pinsel auf die noch warmen Zöpfe auf.

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Und jetzt wünsch ich euch viel Spaß beim Nachbacken…
und hoffentlich ohne Verbrennungen, denn ich hab es mal wieder geschafft und mir den Innenarm am Blech verkogelt. Autsch!!! Da passt man mal eine Sekunde nicht auf…tztztz…

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Ein Klassiker…Bienenstich mit Vanillesahnefüllung

Ein absoluter Klassiker unter den gebackenen Kuchen ist der Bienenstich. Viele machen ihn mit einer Puddingcreme gefüllt. Ich nicht! In meinen Bienenstich kommt eine herrlich leichte Vanillesahne, die allerdings etwas Geschick erfordert. Aber keine Angst, ich führe euch Schritt für Schritt durch das Rezept und dann klappt das natürlich auch bei euch mit der Sahnefüllung. 🙂

backen 335Bienenstich

Zutaten für eine 28er Springform:

Teig:
250 g Mehl
30 g Zucker
30 g Butter
1 Eigelb
20 g Hefe
2 g Salz
etwas Zitronenabrieb
1/4 Vanilleschote
125 ml warme Milch

Belag:
100 g gehobelte Mandeln
100 g Butter
50 g Zucker
1 El. Honig
2 El. Sahne

Füllung:
100 g Milch
40 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
3/4 Vanilleschote
3 Blatt Gelatine
500 g Sahne

– Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte ein Loch machen.
– Hefe in das Loch bröseln, ein bißchen vom Zucker zugeben und die Hälfte der Milch dazugeben.
– Mit einem Löffel umrühren bis die Hefe geschmolzen ist und ein dicklicher Brei entstanden ist.
– Zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.
– Restlichen Zucker, weiche Butter, Salz, ausgekratzte Vanille, Zitronenabrieb und Eigelb zugeben.
– Restliche warme Milch dazugeben und 10 Minuten gut kneten.
– An einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen.
– Den Teig zu einer Kugel formen und nochmal 10 Minuten ruhen lassen.
– Den Teig ausrollen und in eine gefettete Springform geben.

– Den Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.

– Die gehobelten Mandeln auf dem Teig verteilen.
– Butter, Zucker, Honig und Sahne in einen Topf geben und langsam aufkochen lassen.
– Wenn es dicklich wird vom Herd nehmen.
– Spiralförmig über die Mandeln gießen.
– Ab in den Ofen und ca. 20-25 Minuten backen.
– Die Karamellkruste sollte schön mittelbraun gefärbt sein.
– Den Bienenstich aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

– Nach dem Abkühlen in der Mitte durchschneiden, so das wir einen Boden und einen Deckel haben.
– Den Ring der Springform um den unteren Boden legen.

– Milch, Zucker, ausgekratzte Vanille, Salz und das Ei in einen kleinen Topf geben.
– Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
– Die Milchmischung langsam erhitzen und dabei ständig mit dem Schneebesen rühren.
– So lange rühren bis es etwas andickt  und dann die ausgedrückte Gelatine darin auflösen.
– Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
– In der Zwischenzeit die Sahne aufschlagen.
– In die abgekühlte Milchmischung 1/3 der Sahne rühren und angleichen.
– Restliche Sahne vorsichtig unterrühren. (nicht zu lange sonst wird die Sahne grieselig)
– Die Füllung auf dem unteren Boden verteilen und glattstreichen.
– Ab in den Kühlschrank und 2 Stunden stabilisieren lassen.

– Wenn der Bienenstich fest ist, den oberen Boden in Stücke schneiden.
– Den Ring lösen und abziehen.
– Stücke auf die Sahnefüllung setzen.

Ja, und das war es schon. Der Bienstich ist fertig und kann jetzt von euch und den Gästen verzehrt werden.

backen 335

Ich mag die knackigen Mandeln und die cremige Sahne. Das ist genau mein Ding! Ach, ich denke, mein Sonntagssüß wird dieses Mal vielleicht auch was mit Sahne. Mal schauen…

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

La Focaccia della Nonna Melina

So viele von euch haben mich gebeten das ein oder andere Rezept aus dem alten Blog zu erhalten bzw. zu übernehmen. Und euer Wunsch ist mir natürlich Befehl. Das Focacciarezept lag dabei ganz weit vorne auf der Wunschliste. Aber ihr habt ja recht, es ist wirklich verdammt lecker und viel zu schade um in den ewigen Jagdgründen zu versinken.

Backen 037Zutaten für eine 28er Form:

300 g Mehl
1 El. Salz
1/2 Würfel Hefe
ca. 200 ml Wasser
3 El. Olivenöl

außerdem für den Belag:

Olivenöl
Salz
Oregano (getrocknet)
1 große Zwiebel
3 Tomaten
2 Tl. Kapern

So…los gehts…
– Mehl,Salz,Hefe in eine Schüssel geben.
– Das Wasser zugeben und einen schönen geschmeidigen Teig herstellen.
– Ordentlich durchkneten.
– Zum Schluss kurz das Öl unterkneten und den Teig abgedeckt (am Besten in eine Decke gewickelt) 2 Stunden gehen lassen.

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– Die Form einölen und den Teig mit den Fingern in die Form drücken.Dabei entstehen kleine Kuhlen,die so gewollt sind.
– Olivenöl über den Teig träufeln und salzen.
– Die Tomaten in kleine Stückchen schneiden und in den Teig drücken.
– Die Zwiebeln halbieren, in dünne Scheiben schneiden und darauf verteilen.
– Die Kapern darauf verteilen.
– Oregano darüber streuen  und nochmal 15 Minuten gehen lassen.

Backen 033 Backen 036
– Bei 200 Grad ( Umluft 180 Grad ) ca.25-30 Minuten backen bis alles goldgelb und knusprig ist.

Backen 037

Ja und dann in Stücke schneiden und ab in den Mund damit. 🙂 Focaccia gibt es bei uns meistens am Wochenende. Ich geh dann vorher in den italienischen Supermarkt und kaufe dort ein paar Oliven, etwas Provolone, Prosciutto Cotto und Mortadella. Dazu dann noch ein Gläschen Rotwein und die Welt ist in Ordnung. Ein klein wenig Italien in Deutschland.

Ach ja…jetzt hätte ich es fast vergessen. Diese Variante der Focaccia kommt aus Apulien und wird in der Region Taranto so gebacken.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤