Nonna’s leckerer Apfelkuchen…Torta di Mela

Wenn ihr in der Vorratskammer noch süßsaure Äpfel habt, dann schält sie und schneidet sie in 1 cm dicke Scheiben.
Beträufelt sie mit etwas Zitronensaft und macht daraus den leckeren, saftigen Apfelkuchen meiner italienischen Nonna.
Wie der geht?
Ich verrat es euch…

Torta di Mela

DSC01607Zutaten:
800 g süßsaure Äpfel
125 g Butter
130 g Zucker
3 EL Vanillezucker
Abrieb von 2 Zitronen (Saft auspressen und für die Äpfel nehmen)
1/2 TL Zimt
3 Eier
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
150 g Milch

etwas Aprikosenmarmelade

– Den Backofen auf 180 Grad ( Umluft 160 Grad) vorheizen.
– Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen.

– Äpfel schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
– Mit Zitronensaft beträufeln.

– Butter,Gewürze und Zucker verrühren.
– Eier zugeben und unterrühren.
– Mehl,Backpulver und Milch zufügen.
– Alles zu einer geschmeidigen Masse verrühren.

– In die Springform füllen.
– Die Apfelspalten auf der Masse verteilen.
– Für ca. 50-60 Minuten in den Ofen.

– Die Aprikosenmarmelade mit einem Schneebesen schön glatt rühren.

– Dann mit einem Pinsel auf den heißen Kuchen streichen.
– Den Kuchen auskühlen lassen.

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Torta di Mela della Nonna…veramente buonissimo.

Ich liebe die einfachen Dinge.Dieser Kuchen ist sehr einfach in der Herstellung, aber im Geschmack der Hammer.Wenn ihr ihn abends backt und über Nacht dann durchziehen lasst, ist er noch viel besser.
Glaubt mir…ihr werdet ihn lieben. 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken…

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Marietta la Polpetta…Polpetti mit Tomatensugo

Marietta wer? Das fragt ihr euch jetzt bestimmt alle oder?

Damit gemeint ist meine Mama. Als sie damals das erste Mal nach Italien ging, hat sie diesen Spitznamen bekommen. Ich glaube, sie bekam ihn weil sie so gerne diese italienischen Fleischklößchen isst. Die Klößchen in Tomatensoße kannte man damals in Deutschland noch nicht. Hier gab es nur Frikadellen oder Buletten. Richtig übersetzt heißt es eigentlich: „Marietta das Fleischklößchen“. Aber meine Mama war zu der Zeit rank und schlank. Sie wurde von meinem Opa damit nur ein klein wenig aufgezogen, weil sie so viele davon aß. 😉

Polpetti essen in unserer Familie eigentlich alle gern…ob in der Fleisch- oder in der Brotvariante. Die Fleischvariante zeig ich euch heute und die Brotvariante gibts ein ander mal.

Polpetti mit Tomatensugo

Zutaten für die Polpetti:DSC02585

1 kg gemischtes Hackfleisch
2 eingeweichte Brötchen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/4 Bund Petersilie
2 Tl Salz
Pfeffer
100 g Parmesan
2 Eier

Öl zum Braten

Zutaten für das Tomatensugo:

3 El Olivenöl
1 Knoblauchzehe
500 ml Glas Passata di Pomodoro
etwas Wasser
1 Tl Salz
1/2 Tl italienische Kräuter
1 Lorbeerblatt
1 El Kapern (die gesalzenen im Glas)
1/2 Tl geschrotene Chilischote

– Die Brötchen in etwas Wasser einweichen.
– Das Hackfleisch in eine Schüssel geben.
– Die Brötchen ausdrücken und zum Hackfleisch geben.
– Die Petersilie fein hacken.
– Den Knoblauch und die Zwiebel kleinhacken.
– Die restlichen Zutaten zufügen.
– Mit Salz und Pfeffer würzen.
– Alles gut verkneten.
– Kleine Bällchen (ca. 3-4 cm) formen.
– Die Bällchen in heißem Öl ausbacken.

– Für die Soße die Knoblauchzhehe kleinhacken.
– Olivenöl in einem Topf erhitzen.
– Den Knoblauch leicht anrösten.
– Mit den Tomaten ablöschen.
– Etwas Wasser zugeben.
– Die restlichen Zutaten zufügen und bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen.
– Die Tomatensoße über die Hackbällchen gießen und alles vermischen.

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Die Soße ist leicht pikant. Falls Kinder mitessen oder ihr es nicht pikant mögt, lasst einfach die Chillischote weg.

Zu den Polpetti könnt ihr Weißbrot reichen oder ihr kocht ein paar Nudeln ab und streut noch etwas Parmesan darüber.

Ich hab die Polpetti übrigens vor kurzem in 2 Varianten auf meiner Verlobungsfeier gemacht…einmal mit Soße und einmal ohne, als Polpettispieße.

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Beide Varianten eignen sich auch ganz hervorragend für ein Büffet. Ob kalt oder warm…es schmeckt immer. 🙂

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Hach ja…meine Verlobungsfeier. Die war wirklich schön. *seufz* Aktuell sind wir grad am Termin fürs Standesamt aussuchen. Ist gar nicht so einfach, wie ich feststellen muss. Aber das ist ein anderes Thema.

Falls ihr nun Hunger bekommen habt, dann nichts wie in die Küche. Probiert die Polpetti aus und fühlt euch ein klein wenig wie in bella Puglia (Apulien).

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Torta di Zucca…herbstlicher Kürbiskuchen

Der Herbst ist da.
Und mit ihm eine Vielzahl an leckeren, bunten Kürbissen.

Heute zeig ich euch ein tolles Kürbiskuchenrezept von meiner italienischen Nonna.
Torta di Zucca wird mit Hokkaidokürbis und gehackten Mandeln zubereitet.
Das Rezept ist ausreichend für eine 26 cm Springform.

Blog 2 197Zutaten:

150 g weiche Butter
100 g Zucker
1 El Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Tl. Lebkuchengewürz
5 Eigelb

180 g Mehl
15 g Backpulver
100 g gehackte Mandeln
75 ml Milch

250 g Kürbis,geraspelt

5 Eiweiß
50 g Zucker
1 Prise Salz

60 g Puderzucker
2 El Rum oder Apfelsaft

– Butter, Zucker, Salz, Vanillezucker und Gewürz schaumig schlagen.
– Eigelb nach und nach unterrühren.

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– Mehl, Backpulver, Mandeln und Milch unterrühren.
– Geraspelten Kürbis unterrühren.

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– Eiweiß, Salz und Zucker steif schlagen.

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– Zügig unter die Kürbismasse heben.

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– Sofort in eine gefettete und gemehlte Springform geben und ab in den Ofen.
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– Bei 180 Grad (160 Grad Umluft) ca. 50-60 Minuten backen.
– Abkühlen lassen.

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– Puderzucker mit dem Rum (oder Apfelsaft) verrühren.
– Gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

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Jetzt schnell noch ein wenig Deko basteln und den Kuchen etwas verzieren. 🙂 Ihr könnt ihn aber auch gleich so lassen und direkt anschneiden.

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Mhhhhhh…seht ihr wie saftig der Kuchen aussieht? Yummie!

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Und jetzt wünsch ich euch allen einen bunten und schönen Herbsttag! Viel Spaß beim Nachbacken…

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

La Focaccia della Nonna Melina

So viele von euch haben mich gebeten das ein oder andere Rezept aus dem alten Blog zu erhalten bzw. zu übernehmen. Und euer Wunsch ist mir natürlich Befehl. Das Focacciarezept lag dabei ganz weit vorne auf der Wunschliste. Aber ihr habt ja recht, es ist wirklich verdammt lecker und viel zu schade um in den ewigen Jagdgründen zu versinken.

Backen 037Zutaten für eine 28er Form:

300 g Mehl
1 El. Salz
1/2 Würfel Hefe
ca. 200 ml Wasser
3 El. Olivenöl

außerdem für den Belag:

Olivenöl
Salz
Oregano (getrocknet)
1 große Zwiebel
3 Tomaten
2 Tl. Kapern

So…los gehts…
– Mehl,Salz,Hefe in eine Schüssel geben.
– Das Wasser zugeben und einen schönen geschmeidigen Teig herstellen.
– Ordentlich durchkneten.
– Zum Schluss kurz das Öl unterkneten und den Teig abgedeckt (am Besten in eine Decke gewickelt) 2 Stunden gehen lassen.

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– Die Form einölen und den Teig mit den Fingern in die Form drücken.Dabei entstehen kleine Kuhlen,die so gewollt sind.
– Olivenöl über den Teig träufeln und salzen.
– Die Tomaten in kleine Stückchen schneiden und in den Teig drücken.
– Die Zwiebeln halbieren, in dünne Scheiben schneiden und darauf verteilen.
– Die Kapern darauf verteilen.
– Oregano darüber streuen  und nochmal 15 Minuten gehen lassen.

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– Bei 200 Grad ( Umluft 180 Grad ) ca.25-30 Minuten backen bis alles goldgelb und knusprig ist.

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Ja und dann in Stücke schneiden und ab in den Mund damit. 🙂 Focaccia gibt es bei uns meistens am Wochenende. Ich geh dann vorher in den italienischen Supermarkt und kaufe dort ein paar Oliven, etwas Provolone, Prosciutto Cotto und Mortadella. Dazu dann noch ein Gläschen Rotwein und die Welt ist in Ordnung. Ein klein wenig Italien in Deutschland.

Ach ja…jetzt hätte ich es fast vergessen. Diese Variante der Focaccia kommt aus Apulien und wird in der Region Taranto so gebacken.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

DYS…Retro Arzneischränkchen im Vintage Shabby Chic Style

Mein Herz tanzt vor Freude…mein Arzneischränckchen ist endlich fertig. Wochenlang hab ich es vor mir hergeschoben und wusste nicht so recht was ich draus machen soll. Gestern hab ich mir dann vom Herr vom Kiefernweg den Schleifer bringen lassen und dann ging es los.

So, sah das Schränkchen vorher aus…

DSC03057Ein kleines Holzschränkchen das ich bei meiner Mama im Keller gefunden habe. Ich glaube da waren mal Lebkuchen oder so drin.

Der Herr vom Kiefernweg hat mir dann gezeigt wie das mit dem Schleifen funktioniert und kurze Zeit später waren die komischen Blumen dann verschwunden und das Holz kam zum Vorschein.

Die Ecken und Kanten hab ich noch mit Schmiergelpapier bearbeitet, da kommt der große Schleifer nicht so wirklich hin. Das muss sein, sonst haftet anschließend die Farbe nicht.

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Ich hab mich für ein sattes Rot entschieden. Die Farbe hab ich mit einem Schwamm gleichmäßig aufgetragen und gut trocknen lassen. Anschließend wurden die Kanten mit etwas schwarzer Farbe und einem Schwämmchen verwischt. Genau das gibt nämlich diesen „Alteffekt“.

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Für das Muster hab ich die letzte Schablone aus dem „Torten dekorieren“ Heft umfunktioniert. Die kann man auch auf Holz benutzen. Mit weißer Farbe kam dann das Muster auf die Schranktüren.

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Das ganze hab ich einige Stunden antrocknen lassen und dann mit etwas Klarlack überzogen. Über Nacht durfte das Schränkchen auf dem Balkon gut durchtrocknen und jetzt ist es bereit für seinen Platz in unserer Wohnung.

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Also für das erste Mal find ich das Ergebnis gar nicht schlecht oder? Was meint ihr dazu? Gefällt euch mein neuer Mitbewohner?

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Mir macht dieses werkeln unglaublich viel Spaß und das war mit ziemlicher Sicherheit nicht mein letztes Projekt. Ich komm grad erst auf den Geschmack.

Ach ja…und falls mich die nächsten Stunden jemand suchen sollte…ich bin dann mal Chaos beseitigen und Balkon schrubben. Abschleifen wirbelt nämlich jede Menge Staub auf. 😉 Habt einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤