Weihnachtsmarkt…und ich bin dabei

Bald ist es wieder soweit…die Weihnachtsmärkte der Region machen die Pforten auf. Dieses Jahr findet ihr mich mit meinen süßen Leckereien auf 2 Märkten:

4., 5. und 6. Dezember Tiefburg Handschuhsheim (bei Heidelberg)

12. und 13. Dezember  an der Michaeliskirche in Stutensee – Blankenloch

Wer also Lust und Zeit hat…oder mich gerne kennenlernen möchte…ich freue mich auf alle neuen und alten Gesichter. Im Sortiment hab ich diesmal meine leckeren selbstgemachten Trüffelpralinen, zartes Weihnachtsgebäck, frische Schokoküsse, Schokolade und kleine Kuchen.

Und damit euch die Entscheidung etwas leichter fällt, zeig ich euch ein paar Impressionen aus dem letzten Jahr…

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Das war mein Stand an der Michaeliskirche in Stutensee – Blankenloch.

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Und hier seht ihr den Stand in der Tiefburg in Handschuhsheim.

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Ach ja…jetzt hätte ich es fast vergessen. Es gibt ja auch was neues…meine selbstgemachten Holzfiguren haben Premiere. Die dürft ihr euch nicht entgehen lassen. Einen kleinen Blick auf die ersten Exemplare während der Produktion gewähre ich euch schon mal…die fertigen Exemplare gibt es dann auf den Märkten. 😉

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Ich werde mich jetzt weiter in meine Vorbereitungen stürzen, damit ich auch pünktlich zum Weihnachtsmarktanfang fertig werde. Passend dazu hab ich gleich mal meine Last Christmas CD von Wham rausgekramt. Die läuft dann auf Endlosschleife während meiner Trüffelproduktion. Jetzt wisst ihr warum die Trüffel bei mir so gut schmecken. Genau daran liegt das. 😉

Und natürlich an der Mütze…

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Kopfbedeckung während der Produktion muss ja aus Hygienegründen schließlich sein,ne? 🙂

In diesem Sinne…euch allen einen schönen Tag!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Mein Sonntagssüß… Mandel – Nougatherzen

Mein heutiges Sonntagssüß sind leckere Mandel – Nougatherzen die ich euch in 2 Varianten zeige. Die Herzen sind knackig, cremig und schokoladig…sie gehören in der Vorweihnachtszeit eindeutig zu meinen Favoriten.

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Zutaten für den Teig:

250 g Butter
120 g Zucker
1 El Vanillezucker
1 Ei
400 g Mehl
1 Tl. Backpulver

– Butter, Zucker und Vanillezucker leicht schaumig rühren.
– Das Ei unterrühren.
– Mehl und Backpulver kurz unterkneten.
– Den Teig 30 Minuten kühlen.

weitere Zutaten für die Herzen:

200 g Mandeln
300 g Nougat
30 g Kokosfett
1/2 Vanilleschote
1 Prise Zimt
dunkle Schokoglasur zum Tunken

– Den Ofen auf 180 Grad (Umluft auf 160 Grad vorheizen).
– Den Teig 1/2 cm dick ausrollen und Herzen ausstechen.

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– In die Hälfte der Herzen noch ein kleineres Herz ausstechen.

– Die Herzen ca. 8 – 10 Minuten backen und auskühlen lassen.
– In der Zwischenzeit die Mandeln im Ofen rösten.
– Auskühlen lassen und für die ganzen Herzen ganze Mandeln auf die Seite legen.
– Die restlichen Mandeln kleinhacken und in ein Schüsselchen geben.

– Den weichen Nougat in eine Schüssel geben.
– Kokosfett, ausgekratzte Vanilleschote und Zimt dazugeben.
– Mit dem Rührgerät kurz aufschlagen.
– Mit einem Spritzbeutel auf die Mürbteigherzen aufspritzen.

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– Auf die ganzen Herzen die ganzen Mandeln legen.

– Die dünnen Herzen werden in die Schüssel mit den gehackten Mandeln getunkt und leicht angedrückt.

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– Beide Varianten kommen jetzt für einige Minuten zum stabilisieren in den Kühlschrank.
– In der Zwischenzeit löst man die Schokoglasur in der Mikrowelle auf.
– Die Herzen darin eintunken und auf einem Gitter abtropfen lassen.
– Mit einem Messer vorsichtig lösen.

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1 Teig…die gleichen Zutaten…und 2 unterschiedliche Kekse. Toll oder? Wer jetzt noch Lust hat, der kann sich ein wenig helle Schokoglasur auflösen und die Herzen damit besprengeln. Erlaubt ist was gefällt. Ich hab die Herzen einfach so gelassen. 🙂

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Jam jam…ich wünsch euch allen einen schönen und süßen Sonntag. Vielleicht habt ihr ja auch was leckeres gebacken? Wir, also der Herr vom Kiefernweg und ich, werden uns heute Mittag die Herzen zum Kaffee schmecken lassen.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Mein Sonntagssüß…fruchtige Hildaherzen

Mein heutiges Sonntagssüß sind leckere fruchtige Hildaherzen. Die sind bei mir kein reines Weihnachtsgebäck, sondern ein ganz normales Teegebäck, das man zu jeder Jahreszeit reichen kann. Zu Kaffee oder Tee gehen Hildaherzen einfach immer.
Für euch hab ich die traditionelle Variante mit fruchtiger Himbeermarmelade und einem Hauch Vanille. Ihr könnt aber auch jede andere Marmelade dazu verwenden.
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Zutaten:
250 g Butter
120 g feiner Zucker
2 Eigelb
1 Prise Salz
1/2 ausgekratzte Vanilleschote
400 g Mehl
200 g Himbeermarmelade
1/4 ausgekratzte Vanilleschote
2 El Himbeergeist oder Grappa
etwas Puderzucker zum Absieben
  • Butter, Zucker, Salz und Vanille verrühren.
  • Eigelb unterrühren.
  • Mehl unterkneten.
  • Den Teig 1 Stunde kühlen.
  • Den Ofen auf 180 (Umluft 160) Grad vorheizen.
  • Teig 1/2 cm dick ausrollen und Herzen ausstechen.
  • Jeweils 1 Blech ganz lassen und ein Blech mittig mit kleinerem Herz ausstechen.
  • Die Kekse ca. 8-10 Minuten goldgelb backen und auskühlen lassen.

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  • Marmelade mit Vanille und Himbeergeist oder Grappa verrühren.
  • Jeweils einen Teelöffel auf den Keksunterteilen verteilen.
  • Dann die Oberteile mit dem Herzloch mit Puderzucker bestäuben und auf die Unterteile setzen.
  • Vorsichtig andrücken.

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Ja, das war es schon…Gutes kann so einfach sein. 🙂 Übrigens, ich nehm für die Füllung immer selbstgemachte Himbeermarmelade, das schmeckt einen Tick besser. Und vorher passiere ich sie durch ein Sieb, denn ich hasse nichts so sehr, wie Kerne in der Marmelade. Damit kann man mich jagen. 😉

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Hildas gibt es bei mir öfters mal. Die Füllung ist eigentlich jedesmal gleich, aber die Form variiert. Zu Weihnachten gibt es Sterne, an Ostern werden sie zu Eiern und an der Taufe gibt es dann auch schon mal Babyfüße.

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Falls mich jetzt jemand sucht…ich bin dann mal in der Küche mein Sonntagssüß verspeisen. Euch allen einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Wie man Vanilla Sugar Cookies macht…

Nachdem ich euch vorgestern und gestern gezeigt hab wie man Teig und Royal Icing macht, können wir heute zusammen die Cookies in Angriff nehmen. Es ist gar nicht so schwer…versprochen!

Ok, lasst uns loslegen…

Das Basisrezept für die Vanilla Sugar Cookies findet ihr HIER. Wenn ihr den Teig fertig habt und er geruht hat, rollen wir ihn auf ca. 6 mm aus. Jetzt stechen wir 10 cm große Kreise aus und legen sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Ja und dann stechen wir noch ein paar kleine Herzchen aus. Und genau mit dem gleichen Herzausstecher stechen wir dann ein Dreieck aus jedem Kreis aus und fügen dort ein kleines Herzchen ein.
Keine Sorge,da passiert beim Backen nichts…das klebt wieder 1a zusammen. Es besteht keine Bruchgefahr.

Jetzt zeig ich noch einen Trick…damit man nach dem backen nicht zusätzliche Arbeit mit dem zeichnen von Hilfslinien hat, nehmen wir einen Herz- und einen Flügelausstecher und ritzen die Kekse ganz leicht an. Auf dem Bild seht ihr ganz oben die Hilfslinien auf den Keksen, so soll das dann aussehen. Ein paar andere Beispiele für Sugar Cookies sind auch mit drauf.

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Den Backofen heizen wir auf 180 (Umluft 160) Grad hoch. Dann kommen die Kekse für ca. 12 – 15 Minuten in den Ofen. Wenn sie goldgelb sind, nehmen wir sie raus und lassen sie auskühlen.

In der Zwischenzeit machen wir das Royal Icing nach diesem Grundrezept HIER.

Wir verteilen die Glasur auf kleine Schüsselchen. Wir brauchen weiß, hellblau, orange und rot…also 4 Schüsselchen. Jetzt nehmen wir die Lebensmittelfarbe und geben sie tropfenweise zur Glasur, so lange bis die gewünschte Farbintensität erreicht ist. Denkt daran die Schüsselchen zwischendurch immer abzudecken, sonst trocknet euch die Glasur an!

Weiter gehts…wir nehmen uns Einwegspritzbeutel mit der kleinsten Lochtülle (bei Wilton ist das die 1er) und spritzen die Konturen der Schwäne mit weißer Spritzglasur nach. Mit der roten spritzen wir die Umrandung der Herzen und orange nehmen wir für die Schnäbel. Von der weißen und roten Glasur heben wir uns für später etwas auf um die Verzierungen zu machen. Der Rest der Glasur wird  mit etwas Wasser verdünnt und zwar so, das wenn man bis 15 zählt, keine Unebenheiten mehr zu sehen sind. Gebt die Flüssigkeit also nicht gleich ganz in die Glasur, sondern tastet euch Tropfenweise an die richtige Konsistenz. Das sieht man in dem Schüsselchen, wenn man nach dem rühren den Löffel rausnimmt und die Glasur wieder zusammenfließt.

Jetzt werden die freien Flächen der Kekse mit den Glasuren ausgefüllt. Wir füllen als erstes die Herzchen und die Schwäne. Eventuelle Unebenheiten können wir sofort mit einem Zahnstocher ausgleichen.

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So, nun muss das alles erstmal etwas antrocknen, damit später bei der nächsten Farbe nicht alles ineinander läuft. Ca. 1 Stunde Trockenzeit ist da völlig ausreichend.

Jetzt wiederholen wir das alles mit der hellblauen Glasur. Mit der noch festen Glasur spritzen wir außen den Kreis nach. Dann geben wir in das Schüsselchen wieder tropfenweise Wasser dazu…verrühren die Glasur…und zählen bis 15. Wir füllen die noch freien Flächen damit aus und beseitigen mit dem Zahnstocher eventuelle Unebenheiten. Und dann lassen wir das Ganze mindestens 4 Stunden oder über Nacht trocknen.

Nachdem alles gut trocken ist, nehmen wir die feste weiße und rote Glasur und rühren sie nochmal durch. Mit einem Sprizbeutel und kleinster Lochtülle spritzen wir mit weiß einen Perlenrand und Linien für die Flügel und Schwanz. Die Linien verwischen wir mit einem kleinen Pinsel etwas, indem wir die Glasur etwas nach innen ziehen. Um einen flauschigeren Effekt zu erzielen kann man auf die feuchte Glasur Perlmuttpuder streuen. Ich hab es bei meinen Schwänen auf dem Bild nur auf Flügelspitzen und Schwänzchen gestreut.

Jetzt deuten wir noch ein wenig Wasser an und spritzen unter die Schwäne etwas hellblaue und weiße Glasur. Mit dem Zahnstocher verwirbeln wir das ein wenig, das es nach Wellen aussieht.

Mit der roten Glasur spritzen wir Perlen unter das kleine Herz. Zum Schluss zeichnen wir mit einem schwarzen Lebensmittelstift das Gesicht der Schwäne ein und schon sind wir fertig.

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Seht ihr, so schwer ist das alles gar nicht. Und je öfter man solche Sugar Cookies macht, desto mehr Übung bekommt man auch.

Wenn ihr die Cookies nett verpackt, eignen sie sich hervorragend als kleines Geschenk…z. B. für den Liebsten oder die beste Freundin. Man kann sie aber auch als essbare „Platzkarte“ auf den Tisch legen oder als Gastgeschenk mitgeben.

Für was auch immer ihr euch entscheidet…ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Royal Icing…Grundrezept

Royal Icing ist eine Glasur, die aus Puderzucker und Eiweiss gemacht wird. Man verwendet sie unter anderem für Sugar Cookies. Sie lässt sich gut einfärben und hat einen matten Glanz. Hier hab ich das Grundrezept für euch…

Zutaten:

4 Tl Eiweisspulver  Sugarcookies 020
60 ml Wasser
1 Tl Zitronensaft
450 g Puderzucker

außerdem noch etwas Wasser und verschiedene Farben

– Eiweisspulver mit Wasser anühren und 10 Minuten quellen lassen.
– Puderzucker sieben.
– Einen Tl Zitronensaft zum Eiweiss geben.
– Die Eiweissmischung aufschlagen bis sie festen Stand hat.
– Jetzt tassenweise den Puderzucker unterrühren.
– Die Glasur ist fertig, wenn sie eine feste Konsistenz hat.
( Man kann damit Linien spritzen die nicht verlaufen.)

Wenn ihr die Glasur einfärben möchtet, dann gebt ein wenig in ein Schüsselchen. Die Farbe wird tropfenweise untergerührt, bis die richtige Farbintensität erreicht ist. Jetzt ist die Glasur bereit zum Linien und Ränder spritzen.

Um anschließend die Flächen auszufüllen, muss die Glasur etwas dünner sein. Ich benutze dafür immer die 15er Glasur. Man gibt tropfenweise Wasser dazu und rührt sie glatt. Wenn man jetzt den Löffel aus der Glasur nimmt, zählt man mit wie lange es dauert bis die Unebenheiten sich legen und alles schön glatt aussieht. Ich finde 15 Sekunden optimal und deswegen ist es eine 15er Glasur. Ja und mit dieser werden dann die Flächen gefüllt. Kleine Patzer oder Unebenheiten kann man direkt mit einem Zahnstocher beheben.

Die Trockenzeit von Royal Icing sollte mindestens 4 Stunden betragen, besser noch über Nacht. Achja und natürlich auf die Luftfeuchtigkeit achten, sonst gibt es beim Trocknen hässliche Flecken. Je trockener der Raum desto schöner die Sugar Cookies.

Und hier seht ihr was man mit der Glasur so machen kann:

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Falls ihr bei der Glasur Reste habt, könnt ihr diese in einer Tupperdose ein paar Tage im Kühlschrank aufheben und wiederverwenden. Vergesst aber nicht, die Glasur vorher nochmal durchzurühren. Und wenn ihr bedenken habt wegen Eiweiss und Salmonellen und so…braucht ihr nicht zu haben. In dem Rezept verwenden wir Eiweisspulver und das ist absolut unbedenklich.

Und jetzt viel Spaß beim glasieren und dekorieren…

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤