I like Buttergebäck

Draußen wird es allmählich kälter und stürmischer. Ja, so langsam zieht der Winter bei uns ein. Die Tage werden immer kürzer und um 17 Uhr ist es hier im schönen Weingarten schon ziemlich dunkel.

Was braucht das Frollein da an solchen Abenden? Richtig…Kekse! Deshalb hab ich heute schon mal welche gebacken. Man kann ja nicht früh genug damit beginnen,ne? Und weil ich momentan auch öfters mal auf Facebook anzutreffen bin, hab ich stilecht dazu ein paar Likies gebacken. 🙂

Buttergebäck Grundrezept:Blog 3 530
250 g Butter
120 g feiner Zucker
2 Eigelb
1/2 ausgekratzte Vanilleschote
400 g Mehl
zum Abstreichen:
1 Ei
1 Prise Salz
etwas Wasser
– Aus den Zutaten einen Mürbeteig kneten.
– Den Teig 30 Minuten kühlen.
– Den Ofen auf 180 Grad (umluft 160 Grad) vorheizen.
– Bleche mit Backpapier auslegen.
– Den Teig auf 3 mm ausrollen.
– Kekse ausstechen und aufs Blech legen.
– Ei mit Salz und einem Schluck Wasser verquirlen.
– Die Kekse damit abstreichen.
– Für ca. 10-12 Minuten in den Ofen.
– Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind.
Wenn ihr wie ich auch ein paar Likies machen wollt, dann braucht ihr dazu einen entsprechenden Ausstecher (den findet ihr im Fachhandel) und einen Keksstempel (Tchibo hat da immer ganz gute).

Die Likies werden ausgestochen, gestempelt und kommen, so wie sie sind, in den Ofen. Das mit dem Ei abstreichen fällt hier weg.

Nach dem Backen lasst ihr das Buttergebäck auskühlen und lagert es dann in einer Dose. Nun ja, wenn es nicht schon vorher verputzt ist. 😉

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Es wird weihnachtlich…Rotweinkuchen

Heimlich, still und leise…
macht sich ein weihnachtlicher Duft auf die Reise.
Zieht ganz schnell von Haus zu Haus…
erfreut sogar den Santa Klaus.

Was ist das nur, was so herrlich hier duftet,
für das das Frollein so schwer hat geschuftet?
Es ist braun, zart, lecker und klein…
ein Rotweinküchlein, oh wie fein ♥♥♥

Copyright by Frollein vom Kiefernweg  😉

RotweinkuchenEloy 003

Zutaten:

180 g weiche Butter
125 g Zucker
1 ausgekratzte Vanilleschote
1 gehäufter Tl. Kakao
1 Tl. Zimt
125 g Eier
160 g Mehl
1 Tl. Backpulver
70 ml trockener Rotwein
60 g Schokostreusel

Und so gehts…
– Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.
– Butter, Zucker und Gewürze schaumig rühren.
– Eier nach und nach dazugeben.
– Mehl und Backpulver sieben und zusammen mit dem Rotwein unterrühren.
– Die Schokostreusel kurz unterheben.
– Die Masse in eine gefettete Kuchenform geben.
– Für ca. 50-60 Minuten in den Ofen.
– Vor dem Rausholen eine Stäbchenprobe machen.Bleibt das Stäbchen sauber, ist der Kuchen fertig.
– Der Kuchen kann nach dem Auskühlen mit Schokoglasur oder Zuckerglasur überzogen werden.

Eloy 004

Meinen Kuchen hab ich in einer Sternform gebacken…das ist so schön weihnachtlich.
Überzogen hab ich ihn mit Vollmilchschokoglasur und filliert mit dunkler Schokoglasur.
Tipp: Damit sich der Geschmack gut entfalten kann, empfehle ich euch den Kuchen schon einen Tag vorher zu backen.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Mein Sonntagssüß…zarte Flammende Herzen

Ihr wollt was zartes? Was mit Nougat und Schokolade? Da hätte ich was für euch…meine kleinen Flammenden Herzen.

backen 122Flammende Herzen

Zutaten für 20 Stück:

150 g weiche Butter
70 g Puderzucker
1 Eigelb
150 g Mehl
50 g Weizenpuder
1/2 Tl. Backpulver

150 g weicher Nougat
1 kleiner Becher Schokoglasur

– Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. (Umluft 160 Grad)
– Weiche Butter und Puderzucker ca. 8 Minuten aufschlagen bis die Masse weiß und fluffig ist. (sehr wichtig!)
– Das Eigelb dazugeben und kurz unterrühren.
– Gesiebtes Mehl, Weizenpuder und Backpulver dazu und nur noch kurz unterrühren.
– Die Masse in einen Spritzbeutel mit 5er Sterntülle füllen und jeweils 20 Flammende Herzen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen.

backen 115– Das ganze sollte 2 Bleche a 20 Stück ergeben.
– Die Flammenden Herzen für ca. 8 Minuten in den Ofen.
– Wenn sie am Rand goldbraun sind, sind sie genau richtig.
– Auskühlen lassen und ein Blech vorsichtig lösen und umdrehen.
– Jetzt den weichen Nougat mit dem Rührgerät leicht aufschlagen und auf die 20 umgedrehten Teile jeweils ein Teelöffel davon draufgeben.
– Mit den 20 anderen Hälften bedecken und fest werden lassen.
– Nun die Glasur auflösen und die Flamenden Herzen zur Hälfte abtunken.
– Die Glasur trocknen lassen.

backen 118

Der Herr vom Kiefernweg ist ganz verrückt nach diesen Leckereien. Wenn es nach ihm gehen würde, dann gäbe es jeden Tag Flammende Herzen. 😉

Die zarten Kekse sind übrigens ein tolles Mitbringsel oder Geschenk. Nett verpackt sehen sie gleich nochmal so gut aus…

backen 122

Ich hoffe, ich kann euch mit diesem Rezept ein wenig den Sonntag versüßen. Probiert es aus…es lohnt sich!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Blutorangen Muffins

Hui…gestern Abend packte mich die „Süßlust“ und ich hatte nichts, aber auch gar nichts zu Hause. Was also tun? In unserem Kühlschrank befanden sich noch etwas Quark, Eier, Blutorangen und eine Zitrone. Eigentlich nicht sehr prickelnd…doch dann…plötzlich die Idee! Ich rührte das alles in einen Rührteig und machte schließlich kleine Küchlein draus. In der Küche roch es himmlisch und die fertigen Exemplare machen geschmacklich wirklich was her.
Sie gehn total einfach und schnell…so lieb ich das.

Blog 3 855Blutorangen Muffins

Zutaten für 12 Stück:

130 g Zucker
1 El Vanillezucker
125 g Butter
2 Eier
160 g Mehl
40 g Weizenpuder
2 Tl Backpulver
200 g Quark
1 ausgepresste Blutorange ( 1 El für die Glasur beiseite stellen)
1 El Zitronensaft

100 g Puderzucker
1 El. Orangensaft

– Den Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.
– 12 Muffinförmchen mit Papierkapseln auslegen.

– Butter, Zucker, Vanillezucker leicht schaumig rühren.
– Die Eier zugeben und unterrühren.
– Mehl, Weizenpuder, Backpulver, Quark und die Säfte zugeben.
– Alles gut miteinander verrühren.
– In die Förmchen füllen und ab in den Ofen.
– In ca. 20 Minuten goldgelb backen.
– Die Küchlein auf einem Gitter auskühlen lassen.

– Puderzucker mit Blutorangensaft verrühren.
– Auf den Küchlein gleichmäßig verteilen.

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Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken. 🙂

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Helau und Alaaf…Castagnole zum Beginn der Faschingszeit

Für die Jecken unter uns beginnt heute die 5. Jahreszeit. Passend dazu gibt es von mir ein leckeres Rezept für Castagnole di Mascarpone. Und wenn ihr jetzt denkt,die Form die kenn ich doch…JA…richtig, ich hab den Cakepopmaker benutzt und keine Friteuse.

Castagnole sind die italienische Variante der deutschen Quarkbällchen und ziemlich lecker. Zum dekorieren braucht ihr nur etwas flüssige Butter und Zucker (wahlweise mit Zimt oder Vanille).

Blog 3 940Castagnole di Mascarpone

Zutaten für ca. 50 Stück:

150 g Zucker
3 Eier
1 Tl Vanillezucker
1/2 Tl Zitronenabrieb
1 Prise Salz
250 g Mascarpone
80 g Öl
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

60 g Butter
100 g Zucker
1 Tl. Zimt oder Vanille

– Eier und Zucker zusammen mit den Gewürzen aufschlagen.
– Mascarpone zufügen und verrühren.
– Öl unterrühren.
– Mehl und Backpulver unterheben.

– Den Cakepopmaker vorheizen.
– Den Teig einfüllen. (die halbe Kugel muss knapp voll sein)
-Ca. 4,5 Minuten backen.
– Alle Kugeln backen.

– Die Butter schmelzen.
– Den Zucker mit dem Gewürz mischen.
– 1/3 der Kugeln in eine große Schüssel geben.
– 1/3 der flüssigen Butter drüber gießen.
– Die Schüssel schütteln damit sich alles gut verteilt.
– Die Kugeln in eine zweite Schüssel mit dem Zucker geben.
– Wieder durchschütteln damit sich der Zucker gut verteilt.
– Die restlichen Kugeln genau so fertig machen.

Blog 3 946 Blog 3 945

Blog 3 940

Habt ihr die feine Krume der Castagnole gesehen? Herrlich oder? Die Bällchen sind echt eine Sünde wert…süß, weich und soooo lecker. Ich esse sie am liebsten ganz frisch. Nuja…lange halten tun sie bei uns ja eh nicht. 😉

Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachbacken.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤