Der Landesschutzdeich in Husum

Sind wir mal ganz ehrlich…so richtig viel zu sehen und erleben gibt es hier in Wittbek zu dieser Jahreszeit nicht, wir haben halt Winter.
Das ist im Grunde auch egal, denn wir sind hier um uns zu erholen und auszuspannen…und tun das auch ausgiebig.
Wir haben eine sehr schöne Ferienwohnung in ruhiger Lage mit großen geräumigen Zimmern und allem was man so braucht. Einfach perfekt zum chillen. Ja und wenn es draußen stürmt und regnet, vertreiben wir uns die Zeit mit einer Spielesammlung. Gestern Abend hab ich den Herrn vom Kiefernweg mal so richtig beim Mau Mau abgezockt. 😉

Nachdem das Wetter jetzt 2 Tage Kapriolen schlug und es ein wenig orkanig war, konnten wir heute dann endlich den Landesschutzdeich in Husum besichtigen.

Nach so viel Wind und Wetter gibt es jetzt erstmal einen Kaffee und ein leckeres Stück Torte.

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Außerdem sollen die nächsten 2 Tage wieder schön sein und deshalb planen wir die nächsten Ausflugsziele. Ich möchte unbedingt noch nach St. Peter Ording und auch nach Flensburg.

Euch allen noch einen schönen Sonntag und tut nichts, was ich nicht auch tun würde. 😉

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Hafen und Strand von Husum

Man glaubt kaum das ich hier eigentlich Winterurlaub mache. Heute schien die Sonne und es war doch verhältnismäßig warm. Gut, an der Nordsee hat man natürlich immer etwas Wind, ist ja klar. Aber für Weihnachten war es eher wie Frühling.

Der Herr vom Kiefernweg und ich haben den Husumer Hafen und anschließend den Strand unsicher gemacht. Ich zeig euch gleich ein paar schöne Plätze und verrat euch auch wie ich es schaffe meine Höhenangst in den Griff zu bekommen…zumindest zeitweise 😉 …oder auch nicht.

Das alles war am Husumer Hafen zu sehen. Anschließend sind wir dann noch nach Husum Schobüll gefahren…dort gibt es eine tolle Seebrücke mit Blick auf die Husumer Bucht. Es gab da nur einen Haken…ich hab eigentlich extreme Höhenangst und mag keine Brücken mit Holzböden durch die man das tosende Wasser sehen kann. Ja und das Wasser war heute aber sowas von tosend…

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Jetzt fragt ihr euch sicher…ja wie hat sie es dann trotzdem geschafft auf die Brücke zu gehen?
Ganz einfach…man nehme einen an der Leine ziehenden „Therapie“Hund und bevor man sich versieht, ist man plötzlich auf der Brücke.

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Da sehe ich dann auch noch relativ entspannt aus. Sekunden später war das aber nicht mehr der Fall. Das Wasser peitscht zwischen den Holzbrettern hoch und wenn man dann den Fehler macht und nach unten schaut dann…Panikattacke und ab geht die Luzie…

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Ich hab dann lieber mit etwas Sicherheitsabstand die Fotos geschossen. 🙂

Ach ja…bei diesem Wetter war die Wellness – Fangopackung übrigens kostenlos…für Mensch und Tier. 😉

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Falls ihr mal in der Gegend um Husum sein solltet, dann geht unbedingt zu dieser Seebrücke. Es ist wirklich ein Erlebnis.

Herzliche Grüße aus dem Norden vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Frohe Weihnachten!

Mich und den Herrn vom Kiefernweg (ja ja, ich weiß, der Esel nennt sich immer zuerst) hat es dieses Jahr nach Nordfriesland gezogen. Wir haben uns da eine kleine Ferienwohnung gemietet und wollen fernab von allem Trubel, ein paar schöne erholsame Tage verbringen.
Ich schätze mal, der Heiratsstress wird uns im Januar wieder früh genug einholen. 😉
Bis dahin werden wir es uns erstmal gut gehen lassen und Wittbek, Husum und die Umgebung erkunden.

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Euch allen wünsche ich ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest! Lasst es euch und euren Liebsten gut gehen und genießt die Feiertage und die Ferien, sofern ihre welche habt.
Ich nehm mir jetzt erstmal ein paar Tage Auszeit und zeig euch dann nach Weihnachten wo wir hier gelandet sind und was es so alles gibt. 🙂

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

DYS…Retro Arzneischränkchen im Vintage Shabby Chic Style

Mein Herz tanzt vor Freude…mein Arzneischränckchen ist endlich fertig. Wochenlang hab ich es vor mir hergeschoben und wusste nicht so recht was ich draus machen soll. Gestern hab ich mir dann vom Herr vom Kiefernweg den Schleifer bringen lassen und dann ging es los.

So, sah das Schränkchen vorher aus…

DSC03057Ein kleines Holzschränkchen das ich bei meiner Mama im Keller gefunden habe. Ich glaube da waren mal Lebkuchen oder so drin.

Der Herr vom Kiefernweg hat mir dann gezeigt wie das mit dem Schleifen funktioniert und kurze Zeit später waren die komischen Blumen dann verschwunden und das Holz kam zum Vorschein.

Die Ecken und Kanten hab ich noch mit Schmiergelpapier bearbeitet, da kommt der große Schleifer nicht so wirklich hin. Das muss sein, sonst haftet anschließend die Farbe nicht.

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Ich hab mich für ein sattes Rot entschieden. Die Farbe hab ich mit einem Schwamm gleichmäßig aufgetragen und gut trocknen lassen. Anschließend wurden die Kanten mit etwas schwarzer Farbe und einem Schwämmchen verwischt. Genau das gibt nämlich diesen „Alteffekt“.

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Für das Muster hab ich die letzte Schablone aus dem „Torten dekorieren“ Heft umfunktioniert. Die kann man auch auf Holz benutzen. Mit weißer Farbe kam dann das Muster auf die Schranktüren.

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Das ganze hab ich einige Stunden antrocknen lassen und dann mit etwas Klarlack überzogen. Über Nacht durfte das Schränkchen auf dem Balkon gut durchtrocknen und jetzt ist es bereit für seinen Platz in unserer Wohnung.

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Also für das erste Mal find ich das Ergebnis gar nicht schlecht oder? Was meint ihr dazu? Gefällt euch mein neuer Mitbewohner?

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Mir macht dieses werkeln unglaublich viel Spaß und das war mit ziemlicher Sicherheit nicht mein letztes Projekt. Ich komm grad erst auf den Geschmack.

Ach ja…und falls mich die nächsten Stunden jemand suchen sollte…ich bin dann mal Chaos beseitigen und Balkon schrubben. Abschleifen wirbelt nämlich jede Menge Staub auf. 😉 Habt einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Zu guter letzt…Nordsee ganz persönlich und ein ostfriesisches Teekuchenrezept

Während sich der Herr vom Kiefernweg gerade wie Bob der Baumeister im Wohnzimmer um die eigene Achse dreht und sich über seine neue Warnweste freut, hab ich noch ein paar etwas persönlichere Bildchen von der Nordsee für euch.

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Das war am Hafen von Neßmersiel. Gleich daneben war der Hundestrand an dem Eloy so viel Spaß hatte.Und da er inzwischen mit seinen 13 Jahren ein rüstiger Rentner ist, sind wir hauptsächlich an diesen Hundestrand gegangen. Der Vorteil von Neßmersiel ist nämlich, das man über keinen Deich muss. Auch rüstige Rentnerhunde haben ab und an mal Probleme mit Treppen und sind dankbar wenn es einfacher geht.

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Tja, auch der schönste Urlaub geht irgendwann vorrüber. Aber bei mir nicht ganz, denn ich habe ja noch ein ostfriesisches Teekuchenrezept gegen die Sehnsucht. Und wenn das dann auch nicht mehr hilft, dann gehn wir über Weihnachten und Silvester halt gleich nochmal an die Nordsee.

Der ostfriesische Teekuchen gehört für mich zum Urlaub dazu. Den gibt es wirklich fast täglich und nein, er kommt mir nicht langsam zu den Ohren raus. Man könnte auch sagen ich esse ihn schon mal vor, weil ja die Zeit zwischen den Urlauben immer so lange ist. Ja und wenn ich mal nicht mehr warten kann, dann back ich mir selbst einen…

Ostfriesischer Teekuchen

DSC02242Zutaten:

300 g Mehl
40 g Zucker
35 g Butter
1 Ei Größe M
7 g Trockenhefe
1 Prise Salz
etwas Zitronenabrieb
1/4 ausgekratzte Vanilleschote
125 g warme Milch

100 g gehobelte Mandeln
50 g Zucker
1 Tl Zimt
100 g flüssige Butter

100 ml flüssige Sahne

– Mehl, Zucker, Butter, Ei, Hefe und Gewürze in eine Schüssel geben.
– Die warme Milch dazugießen und gut verkneten.
– Den Teig ca. 2 Stunden gehen lassen. (bis er doppelt so groß ist)
– Den Ofen auf 170 Grad (Umluft auf 150 Grad) vorheizen.
– Eine Springform ausfetten oder mit Backpapier auslegen.
– Den Teig aus der Schüssel in die Backform geben.
– Mit den Händen flach drücken.
– Jetzt mit den Fingern lauter Kuhlen reindrücken.
– Die Mandeln darauf streuen.
– Die flüssige Butter drauf verteilen.
– Zucker mit Zimt mischen und drüberstreuen.
– Ab in den Ofen für ca. 25-30 Minuten.
– Aus dem Ofen nehmen und sofort mit der flüssigen Sahne begießen.

Der einfachste ostfriesische Teekuchen der Welt.
Ihr könnt ihn jetzt eigentlich schon so essen. Wenn ihr ihn allerdings lieber gefüllt essen wollt, dann kocht einen Vanillepudding aus einem 1/2 Liter Vollmilch, 2 Esslöffeln Zucker und einem Päckchen Vanillepuddingpulver.
Der Kuchen wird aus der Form gelöst und einmal durchgeschnitten. Der Ring kommt um den unteren Teil dran und der Pudding wird darauf verteilt. Dann kommt der Deckel drauf und er wandert für 1 Stunde in den Kühlschrank. Der Pudding soll grad mal so fest sein, dann schmeckt der Kuchen am besten. Mein Schwiegerpapa sagt immer, der soll noch „schlotzig“ sein.

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So, ihr Lieben…viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤