Wenn dich die Vergangenheit einholt…

Geist und Reflexion

Positives Wachstum.

Meisterprüfung

Trüffelmischung aus eigener Herstellung

Heute Nacht hatte ich einen Traum.
Es war das Jahr, in dem ich mich entschied meinen Laden aufzugeben und wegzuziehen. Da stand ich nun also ein letztes Mal hinter diesem kleinen Tresen und betrachtete die leeren Regale und den kleinen Tisch mit Pralinen, den ich mitten im Laden plaziert hatte, als plötzlich die Tür aufging und jede Menge Menschen hereinströmten, die unbedingt noch etwas von meinen Produkten kaufen wollten. Ich kann dir nicht sagen, was ich da für ein Gefühl ihn mir hatte. Es war auf jeden Fall kein gutes. Dann wachte ich auf.

Weißt du, all die Jahre habe ich eigentlich gedacht, ich habe das, was ich machte, gerne getan. Es war in der ersten Zeit auch so, aber irgendwann kam ein Punkt, der mich daran zweifeln ließ. Ja, am Ende war ich nur noch unzufrieden und genervt. Alles was ich mir in meinen Träumen so herrlich ausgemalt hatte, war nicht wirklich schön. Es gab Tage, an denen wusste ich nicht, wie ich alleine all die Arbeit bewältigen sollte. Irgendwie hab ich das hinbekommen, aber ich selbst blieb dabei komplett auf der Strecke. Ich hatte nach diesen langen 14 Stunden Tagen einfach keinen Atem mehr und merkte, wie es mich mehr und mehr erdrückte.

Stand auf dem Weihnachtsmarkt

Im Grunde, war es eine kluge Entscheidung mit dem Laden aufzuhören, denn dadurch konnte ich wieder beginnen klar zu denken. Ich hatte endlich die Zeit dazu.
Wenn du in einer Spirale aus Dauerstress feststeckst, ist denken unmöglich.
Da funktionierst du nur noch. Und den Rest verdrängst du…
In der Zeit danach ist mir so viel bewusst geworden.
Und ich habe endlich gemerkt, dass mein Fokus völlig verrutscht war und ich mich selbst total verloren hatte. All die Jahre hab ich mich um alles gekümmert, habe aber das Wichtigste dabei vergessen: MICH.
Mir tat die Ruhe, die nach der Geschäftsaufgabe einkehrte gut. Ich kam so langsam wieder zu mir.
Das passierte allerdings nicht von einem Tag auf den nächsten, sondern war ein Prozess, der sich über Jahre hinweg entwickelte.

2016 war dann das Jahr des totalen Umbruchs. Es war das Jahr in dem ich realisierte, dass ich körperlich unbedingt etwas ändern musste. Mein Gewicht war all die Jahre immer mehr und mehr geworden und ich erkannte, dass ich die nächste Stufe erklimmen musste. Ich musste mich um meine Gesundheit kümmern, denn ich war auf dem besten Wege, sie zu verlieren. Das Gewicht machte mir die ersten Probleme: Ich hatte trotz Medikamenten extreme Blutdruckkapriolen und war körperlich nicht mehr belastbar.Ich lebte nicht mehr, sondern vegetierte eigentlich nur so vor mich hin.

An einem Morgen im Juni 2017, als ich mal wieder morgens auf der Bettkante saß und mir überlegte, wie ich den heißen Tag überstehen sollte, geschah es dann plötzlich…

Ich hatte Hoffnung.
Ich wurde mutig.
Ich hatte mit 45 Jahren einen neuen Weg vor Augen und machte mich daran ihn zu gehen.
Ich hörte auf zu jammern.
Ich hörte auf zu leiden.
Ich kam ins Handeln!

Weißt du, oft braucht es viele Jahre, bis man für sich eine Möglichkeit findet, um etwas richtig in Angriff zu nehmen.
Der Mensch ist einfach bequem und neigt dazu, sich manche Dinge schön zu reden, obwohl die Realität ganz anders ausschaut.
Jeder Versuch etwas zu ändern, findet bis dahin nur halbherzig statt.
Wenn du etwas dauerhaft verändern möchtest, dann brauchst du auch eine dauerhafte Strategie.

Ja, ich war mit meinem damaligen Leben nicht glücklich.
Jahrelang hab ich es einfach so weitergelebt.
Auf meine eigenen Kosten.

Heute ist das nicht mehr so…
Ich werde nächsten Juni 50 Jahre und ich bin endlich in einem Leben angekommen, in dem ich jeden Tag genieße.
In dem ich glücklich und zufrieden bin.
Und ich kann dir nur empfehlen, mal bewusster hinzuschauen und nach Lösungen und Möglichkeiten zu suchen.
Aber vergiss nicht… bleib dabei geduldig und erwarte keine schnellen Wunder.
Wahre Wunder brauchen Zeit!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Der Himmel hat einen neuen Stern

Eigentlich hätte jetzt hier ein ganz anderer Text stehen sollen. Und zwar, wie frech und keck unsere kleine Amira die Welt erkundet und was sie so alles in den letzten Wochen angestellt hat.
Dem ist leider nicht so.

Meine kleine Amira Maus hat uns am Dienstag um 17 Uhr für immer verlassen. Schweren Herzens musste ich sie über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Sie war einfach zu krank und schwach. Ihre kleinen Nierchen haben dem nicht mehr standgehalten und gaben auf.

Ruhe in Frieden meine kleine Kämpferin und denk immer dran…wir haben dich sehr geliebt, auch wenn du nur kurz bei uns bleiben durftest. Du bist und bleibst mein kleines Mädchen. ❤ Jetzt bist du frei und hast nie wieder Schmerzen.

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Es weht der Wind ein Blatt
vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unserem Leben.
Drum wird dies eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.

Machs gut mein kleines Froooooolein.

 

 

Hallo…ich bin die Neue im Kiefernweg

Mein Name ist Amira und ich bin aus Polen.
Meine Mama wurde völlig verwahrlost und hochträchtig auf der Straße gefunden. Sie kam in ein Tierheim und dort kümmerten sich dann alle liebevoll um sie. So kam ich mit 5 Geschwisterchen im Oktober auf die Welt.
Meine Geschwisterchen waren ziemlich schnell vermittelt und ich blieb leider übrig.
Ich war nicht so groß und so stark wie meine Geschwister, vielleicht wollte mich ja deshalb keiner.
Tja und dann hat mich das Frollein durch Zufall auf Facebook entdeckt. Sie hat Kontakt zu meiner Pflegemama aufgenommen und bekam so ein paar Bilder und auch Videos von mir. Sie war total entzückt und hat sich, glaube ich, sofort in mich verliebt. ❤
Ich durfte nach ein paar Tagen dann die große Reise nach Deutschland in mein neues und glückliches Leben antreten.
Seit einer Woche bin ich jetzt schon hier und es ist nichts mehr so wie es mal war…aber seht selbst…

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Stellt euch vor, ich hab ein eigenes Bettchen. Das hatte ich im Tierheim nicht. Und dann steht da so ein riesiges bequemes Ding in Frolleins Wohnzimmer…das hab ich natürlich gleich mal unter die Lupe genommen und festgestellt, das es voll bequem ist. Ich glaub das Frollein nennt es Couch oder so. Ich hab mir sagen lassen, das Hunde eigentlich nichts darauf zu suchen haben…aber mal so unter uns…das Ding ist voll bequem. Viel besser als meine doofe Box im Tierheim.
Ich hab schon richtig viel Spielzeug in Frolleins Haus entdeckt. Gut, so ein zwei Sachen gehören da wohl nicht dazu, denn das Frollein wird dann immer ganz hektisch und ruft meinen Namen ganz ganz streng.
Nun ja, Schuhe und Pyjamas werden bei Menschen völlig überbewertet, aber zum drauf rumkauen eignen sie sich prima. Davon konnte ich mich schon überzeugen.

Alles in allem hab ich mich im Kiefernweg schon richtig gut eingelebt. Ich glaub, meine neuen Adoptiveltern sind gar nicht so schlecht. 😉

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Das Frollein hat gesagt, sie wird jetzt öfter mal über mich und meine Schandtaten berichten. Ok, ich stell ab und an mal was an, ich gebs ja zu. Ein Sack Flöhe hüten wäre einfacher als auf mich aufpassen, hat das Frollein gesagt.
Komisch, wo ich doch immer so lieb bin. 😉

Herzliche Grüße vom „Froooooollein“ vom Frollein vom Kiefernweg ❤
(Das Frollein ruft soooo immer nach mir wenn ich was ausgefressen habe…“Froooooollein, ich glaub es geht los“, sagt sie dann immer.)

PS: Nach dem Geruch in der Küche zu urteilen ist da wohl was im Ofen und ich glaub das ist für euch. 😉

Man sieht die Sonne langsam untergehen…

…und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. ( Kafka)

Mein lieber kleiner Freund…mach es gut, da wo du jetzt bist. ❤

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Eloy von Waltenweiler mein Herzenshund ( 23.6.2002/2.2.2016)

Du bist der beste Hund der Welt und ich werde dich unendlich vermissen und immer in meinem Herzen tragen.
R.I.P

Das Frollein hat ja gesagt…die Feier

Das Standesamt habt ihr in meinem vorletzten Post schon sehen können. Heute nehm ich euch mit auf die Feier.
Wir sind nach der Trauung zu Graziano gegangen, der uns ein leckeres Hochzeitsmenü gezaubert hat.

Es war eine kleine und feine Feier…ohne viel Schnickschnack.

Wir haben an dem Tag viel gelacht, das Essen genossen und den Abend dann in trauter Zweisamkeit gemütlich bei einem Gläschen Sekt ausklingen lassen.

Ja…und da wir ja im April noch kirchlich heiraten, stecke ich jetzt schon wieder in den nächsten Vorbereitungen. 🙂

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤