{Sonntagssüß} Schoko-Quark Brötchen mit Lievito Madre

Das Rezept für mein heutiges Sonntagssüß hab ich auf dem Blog der lieben Valesa Schell gefunden…es sind ihre Schoko-Quark Brötchen. Ich hab mich sofort in das Rezept verliebt und musste es unbedingt ausprobieren. Allerdings hab ich ein paar klitzekleine Änderungen vorgenommen um es für mich passend zu machen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Schoko-Quark Brötchen sind wirklich köstlich und sehen aus wie vom Bäcker.

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150 g Vollmilch
10 g Hefe
1/2 Tl Salz
70 g Lievito Madre (am Vortag gefüttert)
85 g Zucker
2 Eier
50 g Butter
250 g Quark 40%
500 g Mehl 550
1/2 ausgekratzte Vanilleschote
150 g Schokostreusel

etwas flüssige Sahne und Hagelzucker zum bestreuen

  • Die Milch erwärmen. (lauwarm)
  • Die Hefe darin auflösen.
  • Mit 150 g Mehl zu einem Vorteig verrühren.
  • Abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.
  • Die restlichen Zutaten (bis auf die Schokostreusel) dazugeben und verkneten.
  • Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
  • Ein paar Mal wie Brot falten.
  • Zu einer Kugel formen.
  • Abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.
  • Die Kugel flach drücken.
  • Die Schokostreusel darauf verteilen und kurz vorsichtig unterkneten.
  • In 14 Stücke a ca. 120 g teilen.
  • Die Stücke rundwirken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.(Schluss nach unten.)
  • Nochmal abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
  • Die Teiglinge mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden.
  • Mit flüssiger Sahne bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
  • Bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 20-25 Minuten backen.

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Und fertig sind sie, die Schoko-Quark Brötchen. Sie sind fluffig, schokoladig und mega lecker. Ich hab sie inzwischen schon öfters gemacht und bin jedesmal erneut begeistert, wie einfach sie gehen und wie toll sie aussehen und schmecken.

Euch allen viel Spass beim Nachbacken und einen wunderschönen Sonntag.
Hier scheint schon herrlich die Sonne und wir werden unser Sonntagssüß wohl im Garten genießen. Machts euch hübsch…

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Weizenbaguettebrötchen wie vom Bäcker

Heute hab ich ein total einfaches und schnelles Rezept für euch…für Baguettebrötchen.
Ich hab mir nämlich gestern so ein Baguetteblech mit kleinen Löchlein gekauft und musste es natürlich gleich testen.
(Tipp: aktuell gibt es im Netto diese Bleche für knapp 10 Euro zu kaufen)
Ihr braucht das Blech nicht unbedingt, denn diese Brötchen kann man auch ganz normal auf dem Backblech backen. Die Form entspricht dann eher den Schrippen. Beide Varianten sind super.

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Die Brötchen sind in ca. 3 Stunden gemacht…Gehzeit inklusive.
Und so funktioniert es…

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400 g Weizenmehl 550
100 g Weizenvollkornmehl
10 g Hefe
100 ml Vollmilch
200 ml lauwarmes Wasser
10 g Salz
1/2 El Honig
10 g Butter

  • Die Hefe und den Honig im Milch/Wassergemisch auflösen.
  • Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben.
  • Alles gut verkneten und ca. 10 Minuten weiterkneten.
  • Den Teig auf den bemehlten Tisch legen und 10 Minuten ruhen lassen.
  • In 9 Stücke a 90 g teilen und den Rest verteilen.
  • Die Stücke rundwirken.
  • Mit Folie abdecken und 1 Stunde gehen lassen.
  • Die Teiglinge flach drücken und einrollen.
  • Die Rollen mit dem Schluss nach unten aufs Blech legen.
  • Mit Folie abdecken und eine Stunde gehen lassen.
  • Den Ofen auf 225 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die Brötchen längs einschneiden.
  • Mit Wasser besprühen und für ca. 15 Minuten in den Ofen.
  • Wenn die Brötchen goldbraun sind aus dem Ofen holen.
  • Abkühlen lassen und genießen.

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Seht ihr…ich habs ja gesagt…total einfach das Ganze.
Ich bin echt entzückt vom Backergebnis…die Baguettebrötchen sind einfach toll geworden und schmecken super gut. Sogar der Herr vom Kiefernweg fand sie toll und das obwohl das „böse“ Vollkornmehl mit drin war.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

{Sonntagssüß} Waldbrücker Butterzöpfle mit Lievito Madre

Ein fröhliches Hallo aus dem sonnigen Kiefernweg. Der Frühling naht und so langsam erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf…früh morgens hört man schon die Vöglein zwitschern. Ist das nicht toll? Ich mag das alles…und ich mag einfache und gute Teige, die schöne Ergebnisse erzielen.
Deshalb gibt es heute als Sonntagssüß kleine Waldbrücker Butterzöpfle.

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Ich hab ein einfaches Hefezopfrezept genommen und mit Lievito Madre abgewandelt. Dadurch brauche ich nur sehr wenig Hefe und bekomme einen tollen Geschmack in die Zöpfle. Für 6 kleine Butterzöpfle braucht ihr folgendes…

Waldbrücker Butterzöpfle

Vorteig:
100 g Weizenmehl 550
100 ml Vollmilch
60 g Lievito Madre direkt aus dem Kühlschrank
3 g Hefe

  • alle Zutaten zu einem Vorteig verrühren
  • die Schüssel mit Folie abdecken
  • bei Raumtemperatur 12 Stunden gehen lassen

Hauptteig:
Vorteig
600 g Weizenmehl 550
180 ml Vollmilch
110 g Zucker
80 g Butter
2 Eier und 1 Eiweiß
1/2 ausgekratzte Vanilleschote
1 El Zitronenabrieb
3 g Salz

außerdem: 1 Eigelb und 3 El. Milch zum bestreichen und etwas Hagelzucker

  • die restlichen Zutaten zum Vorteig dazugeben
  • ca. 10 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten
  • den Teig auf den bemehlten Tisch geben
  • mit Folie abgedeckt für 1 Stunde ruhen lassen
  • in 12 Teigstücke (ca. 110 g pro Stück) teilen
  • zu Kugeln formen
  • die Kugeln zu ca. 30 cm langen Strängen rollen, die in der Mitte etwas dicker bleiben
  • jeweils 2 Stränge wie ein Kreuz aufeinander legen
  • der rechte Strang auf die linke Seite
  • der linke Strang auf die rechte Seite
  • der obere Strang nach unten
  • und der untere Strang nach oben
  • wiederholen bis die Stränge aufgebraucht sind
  • die Enden zusammendrücken und unter dem Strang verstecken

Und damit ihr das Ganze auch wirklich hinbekommt, hab ich auf Youtube ein kleines Video darüber gefunden.

  • Die 6 kleine Zöpfle kommen mit gleichmäßigem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und werden mit Folie abgedeckt.
  • Bei Raumtemperatur ca. 1 Stunde gehen lassen.
  • Den Backofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
  • Das Eigelb mit der Milch verrühren und damit die Zöpfle bestreichen.
  • Mit dem Hagelzucker bestreuen und für ca. 18-20 Minuten in den Ofen.
  • Sie sind fertig, wenn sie goldbraun gebacken sind.

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Ich hoffe, euch gefällt mein Rezept und ihr habt Spaß beim Nachbacken.
Habt einen wunderschönen und leckeren Sonntagnachmittag. Meiner wird auf jeden Fall lecker, denn ich werde die Butterzöpfle jetzt aufschneiden und mit Butter und Marmelade servieren. Yummie…yummie…yummie… 😉 Dazu ein heißer Milchkaffee…was braucht man mehr?

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

 

Berliner mit Lievito Madre

Helau…Ahoi…und Alaaf…
Oder wie der Kurpälzer so schön sagt…Haaajooooooo.

Ich habe heute ein tolles Berliner Rezept mit Lievito Madre Zugabe für euch. Ursprünglich war es nur mit Hefe und deshalb hab ich es einfach ein wenig umgewandelt. Es ist gar nicht schwer…alles was ihr dafür braucht ist nur ein wenig Geduld.
Das Rezept ergibt 13 Berliner Ballen.

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Vorteig:
150 g Weizenmehl 550
6 g Hefe
160 ml Milch

Hauptteig:
Vorteig
350 g Mehl
80 g Lievito Madre
50 g Zucker
50 g Butter
3 Eier
3 g Salz

Erdbeermarmelade
etwas Zucker
eine Prise Zimt

  • Den Vorteig zusammenrühren und 3 Stunden gehen lassen.
  • Restliche Zutaten zufügen.
  • 10 Minuten bei mittlerer Stufe kneten.
  • Den Teig abdecken und 10 Minuten ruhen lassen.
  • In 13 Stücke a 75 g teilen.
  • Zu Kugeln formen und auf ein leicht bemehltes Tuch legen.
  • Abdecken und 2 Stunden gehen lassen.
  • Eine Pfanne mit Frittieröl erhitzen.
  • Die Kugeln mit der Oberseite ins heiße Öl legen.
  • Den Deckel auf die Pfanne und bei mittlerer Hitze goldbraun backen.
  • Wenden und die Pfanne offen lassen.
  • Nochmal kurz auf die Oberseite drehen und dann rausnehmen.
  • Auf Küchenpapier etwas abtropfen lassen.
  • In Zimtzucker wälzen.
  • Einen Spritzbeutel mit dünner Lochtülle mit Marmelade befüllen.
  • Die Berliner füllen.

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Da ich seit unzähligen Jahren mit Hefeteigen auf Kriegsfuss stand, bin ich froh, die Variante mit Lievito Madre gefunden zu haben. Die Berliner schmecken sehr lecker und man hat überhaupt keinen dominanten Hefegeschmack, was ja oft der Fall ist.

Das weiße charakteristische Bäuchlein entsteht übrigens, wenn man die Berliner Kopfüber ins Fett legt und gleich den Deckel auf die Pfanne gibt. Probiert es einfach mal aus. Dann drehen und offen weiter bruzzeln lassen.

Ich wünsche euch allen einen närrischen Faschingsdienstag und viel Spass beim Berliner backen…und essen. 😉

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

{Sonntagssüß} süße Rosinenbrötchen

Wie ihr ja bereits mitbekommen habt, beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit der Herstellung von Livieto Madre. Für alle die es noch nicht kennen, das ist eine Art Weizensauerteig, den man in Italien zur Herstellung heller Brot- und Hefeteige nimmt…wie z. B. beim Panettone. Mein Livieto Madre ist im Kühlschrank in einem Glas und wird vor seinem Einsatz im Teig vorher kurz angefüttert und über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassen. Über die Herstellung des Livieto Madre werde ich demnächst einen eigenen Blogpost erstellen und ganz genau erklären was da im Glas passiert und wie es aussehen muss. Heute gibt es aber erstmal ein Rezept für leckere süße Rosinenbrötchen.

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Vorteig:
250 g Weizenmehl 550
250 ml warme Milch
6 g Hefe
20 g Zucker
1 Messerspitze Salz
85 g Livieto Madre

Hauptteig:
Vorteig
350 g Weizenmehl 550
60 g Zucker
100 g weiche Butter
1/2 ausgekratzte Vanilleschote
1 Messerspitze Zimt
2 Eier

80 g Rosinen
30 ml Amaretto

etwas flüssige Sahne zum Bestreichen
etwas Hagelzucker zum Bestreuen

– Einen Abend vorher die Rosinen heiß abwaschen und abtropfen lassen.
– Mit Amaretto übergießen und durchziehen lassen.

– Vorteig verrühren und 2 Stunden abgedeckt gehen lassen.

– Die restlichen Zutaten unterkneten.
– Zum Schluss die getränkten Rosinen kurz unterkneten.
– Den Teig ein paar mal falten und zu einer Kugel formen.
– Abdecken und 1 Stunde gehen lassen.

– Den Teig in 14 gleichmäßige Stücke teilen.
– Zu kleinen Kugeln formen.
– Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
– 1 Stunde gehen lassen.

– Mit Sahne einpinseln und kreuzweise einschneiden.
– Mit Hagelzucker bestreuen.

– Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen.

Tipp: Wenn ihr den Teig abends macht, dann könnt ihr die Rosinenbrötchen frisch und warm zum Frühstück genießen. Ihr macht alles genau wie im Rezept beschrieben und stellt das Blech bzw. die Bleche dann abgedeckt direkt in den Kühlschrank. Die Stunde Gehzeit fällt weg.
Morgens nehmt ihr die Bleche dann raus und lasst sie nochmal 1,5 Stunden gehen. Dann einpinseln, bestreuen und backen.

Ich hoffe, euch gefällt mein Rezept und ihr habt Spaß beim Nachbacken.
Habt alle einen schönen Sonntag.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤