Buttermilchtoast

Hallo und guten Morgen, ihr lieben Blogleser…

Heute hab ich ein tolles Toastrezept für euch. Das Rezept stammt ursprünglich von Valesa Schell und wurde von mir ein klein wenig abgewandelt.
Obwohl in den Teig nur insgesamt 10g Hefe kommen, geht er wunderbar auf und wird schön fluffig…das liegt an der Zugabe von Livieto Madre, der italienischen Mutterhefe die ich mir kürzlich erst gezogen habe.
Für dieses Rezept braucht ihr 60 g Livieto Madre und eine Kastenform. (Wie ihr euch Livieto Madre selbst züchten könnt, das erkläre ich euch in einem gesonderten Blogpost.) Falls ihr keine Kastenform zur Hand habt, könnt ihr den Toast auch oval wie ein Brot formen. Das hab ich auch schon gemacht und es funktioniert ganz gut. Allerdings schneide ich dann nicht längs sondern mehrmals quer ein.
So…kommen wir zum Rezept…

16387172_1430178680335680_297293071387343187_n

Buttermilchtoastbrot

Vorteig:
1oo g Weizenmehl 550
100 ml Buttermilch
5 g Hefe
3 g Salz

Hauptteig:
Vorteig
500 g Weizenmehl 550
125 ml Buttermilch
150 ml Vollmilch
25 ml Wasser
40 g weiche Butter
1 Eßl. Honig
10 g Salz
5 g Hefe
60 g Livieto Madre (am Vortag gefüttert)

– Die Zutaten des Vorteiges verkneten.
– Mit Folie abdecken und bei Raumtemperatur 4 Std. gehen lassen.

– Die restlichen Zutaten zufügen und 8 Minuten kneten.
– Ein paar mal wie Brot falten und dann rundwirken.
– Mit Folie abdecken und 1 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen.

Jetzt habt ihr 2 Möglichkeiten…entweder ihr formt ein längliches Brot und legt es in die gefettete Kastenform…oder ihr teilt den Teig in 4 Teile, wirkt sie rund und setzt sie aneinder in die Form. Das könnt ihr euch aussuchen. Beide Varianten sind toll und wenn ihr euch für die letzte entscheidet, braucht ihr später nicht einschneiden. Das fällt dann einfach weg.

Nachdem ihr euch für eine der beiden Varianten entschieden habt, geht es weiter…

– Die Kastenform mit Folie abdecken und ca. 1-1,5 Stunden gehen lassen.
– Mit einem scharfen Messer die Oberfläche längs einschneiden. (fällt bei der anderen Variante weg)

– Den Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze hochheizen.
– Eine Glasschale mit Wasser auf den Boden stellen und mit hochheizen. (Vorsicht beim öffnen der Ofentür, es entwickelt sich ziemlich viel Dampf)
– Das Toastbrot in den Ofen geben und die Temperatur sofort auf 200 Grad reduzieren.
– Nach 10 Minuten die Wasserschüssel aus dem Ofen entfernen.
– Weitere 30 Minuten backen, dann ist das Toastbrot fertig.
– Aus der Form stürzen und auf einem Rost auskühlen lassen.

Sieht das nicht fantastisch aus?
Ich hoffe, euch gefällt mein Rezept und ihr habt viel Spaß beim Nachbacken.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

{Sonntagssüß} süße Rosinenbrötchen

Wie ihr ja bereits mitbekommen habt, beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit der Herstellung von Livieto Madre. Für alle die es noch nicht kennen, das ist eine Art Weizensauerteig, den man in Italien zur Herstellung heller Brot- und Hefeteige nimmt…wie z. B. beim Panettone. Mein Livieto Madre ist im Kühlschrank in einem Glas und wird vor seinem Einsatz im Teig vorher kurz angefüttert und über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassen. Über die Herstellung des Livieto Madre werde ich demnächst einen eigenen Blogpost erstellen und ganz genau erklären was da im Glas passiert und wie es aussehen muss. Heute gibt es aber erstmal ein Rezept für leckere süße Rosinenbrötchen.

16299163_1427457033941178_2483290445678326750_n

Süße Rosinenbrötchen16266126_1427457493941132_4641875552060530223_n

Vorteig:
250 g Weizenmehl 550
250 ml warme Milch
6 g Hefe
20 g Zucker
1 Messerspitze Salz
85 g Livieto Madre

Hauptteig:
Vorteig
350 g Weizenmehl 550
60 g Zucker
100 g weiche Butter
1/2 ausgekratzte Vanilleschote
1 Messerspitze Zimt
2 Eier

80 g Rosinen
30 ml Amaretto

etwas flüssige Sahne zum Bestreichen
etwas Hagelzucker zum Bestreuen

– Einen Abend vorher die Rosinen heiß abwaschen und abtropfen lassen.
– Mit Amaretto übergießen und durchziehen lassen.

– Vorteig verrühren und 2 Stunden abgedeckt gehen lassen.

– Die restlichen Zutaten unterkneten.
– Zum Schluss die getränkten Rosinen kurz unterkneten.
– Den Teig ein paar mal falten und zu einer Kugel formen.
– Abdecken und 1 Stunde gehen lassen.

– Den Teig in 14 gleichmäßige Stücke teilen.
– Zu kleinen Kugeln formen.
– Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
– 1 Stunde gehen lassen.

– Mit Sahne einpinseln und kreuzweise einschneiden.
– Mit Hagelzucker bestreuen.

– Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen.

Tipp: Wenn ihr den Teig abends macht, dann könnt ihr die Rosinenbrötchen frisch und warm zum Frühstück genießen. Ihr macht alles genau wie im Rezept beschrieben und stellt das Blech bzw. die Bleche dann abgedeckt direkt in den Kühlschrank. Die Stunde Gehzeit fällt weg.
Morgens nehmt ihr die Bleche dann raus und lasst sie nochmal 1,5 Stunden gehen. Dann einpinseln, bestreuen und backen.

Ich hoffe, euch gefällt mein Rezept und ihr habt Spaß beim Nachbacken.
Habt alle einen schönen Sonntag.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Waldbrücker Landbrot

Einige von euch, die mir auf Instagram folgen, wissen es längst…ich habe das Brotbacken für mich entdeckt.

16143063_1420227564664125_3829412584921103610_n
Seit einigen Tagen habe ich im Kühlschrank ein Anstellgut für Sauerteig stehen und es reift auch ein Livieto Madre in einem Glas. (Dazu gibt es in einem späteren Post mehr.)

Ja und immer wenn ich Lust hab, dann backe ich frisches Brot aus eben diesen beiden .

Heute zeige ich euch ein relativ einfaches Sauerteigbrot mit einem super Geschmack. Es hat eine schöne gleichmäßige Porung und eine tolle Krume. Inzwischen gehört es zu unseren Lieblingsbroten hier im Kiefernweg.
Getauft wurde es auf den Namen…Waldbrücker Landbrot. Es besteht aus 3 Mehlsorten, Sauerteig und viel Liebe. 😉
Ihr braucht dafür etwas Geduld, aber es wird sich lohnen…versprochen!!!

Waldbrücker Landbrot
20 g Roggen ASG (Sauerteiganstellgut)
100 g Roggenmehl 1150
100 ml Wasser
– In einer Schüssel verrühren und abgedeckt 24 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

8 g Hefe
100 g Weizenmehl 550
100 ml Wasser
– In einer Schüssel verrühren und 16 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig
Sauerteigansatz
Hefeteigansatz
200 g Weizenmehl 550
100 g Dinkelvollkornmehl
50 g Roggenmehl 115016113906_1416992881654260_6388958318382645642_n
1 El Salz
2 Tl Brotgewürz
1 El Honig
120 ml Wasser
– Alles zusammen verkneten. Ca. 8 Minuten weiterkneten und zu einer Kugel formen.
– Mit Folie abdecken und 60 Minuten gehen lassen.

– Den Teig flachdrücken, ein paar mal zusammenfalten, zu einer Kugel formen und abgedeckt weitere 60 Min. gehen lassen.16196022_1420227877997427_4873806084877742600_n

– Den Teig erneut flachdrücken und ein paar mal falten. Wieder zu einer Kugel formen und dann in ein rundes ausgemehltes Gärkörbchen legen. (Solltet ihr sowas nicht haben, dann legt ihr die Teigkugel direkt auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech oder ihr legt es in ein Abtropfsieb für Nudeln. Beide Varianten gehn super.)
– Abdecken und für 2 Stunden gehen lassen.

– Den Ofen auf 250 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
– Eine flache Schale mit Wasser hineinstellen.

– Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen.
– Mit Wasser besprühen und kreuzweise einschneiden.

– Bei 250 Grad für 10 Minuten backen.
– Nach 10 Minuten die Wasserschale aus dem Ofen nehmen und den Dampf entweichen lassen.
– Die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und für ca. 30 Minuten fertigbacken.

– Das Brot aus dem Ofen nehmen und sofort mit Wasser abstreichen.

16114883_1417085598311655_2250278767843863812_n-2

16265199_1420226281330920_2564434215798261985_n

Ich hoffe, euch gefällt meine neue Leidenschaft genau so gut wie mir und ihr habt Spaß beim Nachbacken.

Ach, jetzt hätte ich das wichtigste fast vergessen…
Da es ab sofort immer mal wieder neue Brotrezepte geben wird, gibt es dafür eine eigene Kategorie…ihr findet die Rezepte dann alle unter „Brotglück“.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Merken

Ich bin dann heute mal kathastrophal…

Ääääh was? Ääääh wie? Nee, die Frage lautet eher wo…

Ich wurde von der lieben Katha vom  Plus Size Fashion Blog Kathastrophal zu meiner Hochzeit interviewt.
Sie hat da eine hübsche Reihe über Plus Size Bräute und in regelmäßigen Abständen kommen immer mal wieder starke Frauen zu Wort. Die Bräute erzählen über ihre Planung der Hochzeit, geben Tipps zur Brautkleid- oder Fotografensuche, erzählen über ihre Location und Feier, zeigen euch die schönsten Hochzeitsbilder und geben euch Inspiration für hübsche DYS.

Jaaaaa…und heute bin ich dran…
Das ganze Interview könnt ihr hier finden…KLICK

Hochzeit - 234

Wenn euch der Blogpost gefallen hat und ihr neugierig auf die Interviews der anderen Bräute seid, dann schaut doch auf Kathas Blog  Kathastrophal vorbei. Sie hat da eine eigene Kategorie in der ihr alle bisher veröffentlichten Interviews findet und es werden noch einige folgen.

Liebe Katha, vielen Dank für das  tolle Interview.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

 

Urlaub in Dänemark…auf der Suche nach den Wikingern

Wer mich kennt, der weiß es eigentlich schon…ich steh total auf die Wikinger und ihre Mythologie. In meiner Meisterprüfung damals, hab ich es sogar als Thema genommen und der Prüfungskommission ein Zuckerschaustück mit Odin und den Wallküren präsentiert.
Was hab ich mich also gefreut, als ich bei Ribe das Vikingecenter entdeckt hab.
Ein ganzes Dorf wurde dort gebaut…mit Häusern, mit Ankerplatz und demnächst sogar mit Kirche. Einen Kampfplatz gibt es auch, dort kann man die Kunst des Bogenschießens erlernen. Das hab ich natürlich auch gleich ausprobiert. 🙂
Ok…ich spann euch jetzt nicht länger auf die Folter. Hier kommen die Fotos…

Vor dem Eingang des Vikingecenter stehen die 3 Nornen, die an der Quelle unter dem Weltenbaum gelebt haben. Die Nornen entscheiden über das Schicksal der Götter und jedes einzelnen Mitglieds des Menschengeschlechts. Ihre Namen, die „Gewordene“, die „Werdende“ und die „werden Sollende“, bezeichnen die 3 Zeitstadien…die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. An dem Faden, den sie spinnen, kann man den zukünftigen Verlauf seines Lebens ablesen…je weniger Knoten, desto leichter das Leben.
Jaaaa…und wie ihr seht…keine Knoten! 😉

Wenn man an den Nornen vorbei ist, kommt man in das Wikingerdorf…

dsc05237

Die Häuser sind echt toll…vorallem die Schlafstellen. Am besten fand ich aber die kleine „Bäckerei“. Die Wikingermädels haben dort Mehl gemahlen, Brot gebacken und Butter gerührt.

In einem anderen Teil der Häuser wurden Waffen hergestellt und für die Männer gekocht. An dem Tag gab es Hühnereintopf und Apfelbrei.

Etwas Abseits von den Häusern befindet sich der Kampfplatz der Wikinger. Dort kann man nicht nur zuschauen…nein, man darf auch mitmachen. Vor allem für die Kinder ist das ein Mordsspektakel, die hatten echt Spaß.

Und dann wurde es richtig gefährlich…aber sowas von…ich hab tatsächlich meine erste Schießübung gemacht und alle gingen Entdeckung. Der Herzensmann hat da schon ziemlich unangenehme Erfahrungen beim Dartspielen gemacht. Fazit…wenn ich einen Pfeil in die Hand nehme, dann geht er auf Abstand. 😉 Ja, aber so schlimm war es dann doch nicht.

Ok…ok…ich gebs ja zu…der erste Pfeil ging natürlich nicht in die Mitte. Aber so ein bisschen träumen darf man ja wohl. 😉

Zurück zu den Häusern…wir konnten beim Wäsche und Wolle färben zuschauen. Das war echt faszinierend. Die Sachen werden in eine Brennesselbrühe getunkt und heraus kommt ein wunderschönes blau.

Etwas abgelegener haben wir eine Heilerin gefunden und die Opferstätte der Wikinger.

Ja und hier entsteht gerade die Kirche. Ganze 2 Jahre dauert so ein Hausbau, hat man uns erklärt. Da wird wirklich alles von Hand gemacht.

Tollen Schmuck hatten die Wikinger auch. Ich war ganz fasziniert von den vielen Perlen und Steinen. Wenn man mag, kann man das ein oder andere Teil sogar käuflich erwerben.

Ganz zum Schluss gibt es noch ein echtes Highlight…ein echtes Wikingerboot. Ich finde das so toll. Das Eine ist noch am entstehen und das Andere ist bereits seetüchtig. Schade, das der See so klein war…gegen eine kleine Bootstour mit einem echten Wikinger hätte ich gewiss nichts einzuwenden gehabt. Hey hey Wicki…hey Wicki hey… 😉

Bekanntlich hat ja alles Schöne irgendwann mal ein Ende, so auch unser Ausflug zu den Wikingern. Wir waren fast 3 Stunden in einer anderen Zeit und Welt. Es war interessant, informativ und faszinierend.
Beim nächsten Dänemark Urlaub werden wir mit ziemlicher Sicherheit nochmal dort vorbeischauen.
Ich möchte das Ganze nochmal im Sommer sehen, da soll es dann sogar Wikingermärkte geben. Geplant ist der nächste Urlaub für Mitte Juni und ich freu mich auch schon ganz doll drauf.

So…und jetzt wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche. Macht’s gut und freut euch auf den nächsten Teil, denn ein bisschen Dänemark kommt noch.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤