Blutorangen Muffins

Hui…gestern Abend packte mich die „Süßlust“ und ich hatte nichts, aber auch gar nichts zu Hause. Was also tun? In unserem Kühlschrank befanden sich noch etwas Quark, Eier, Blutorangen und eine Zitrone. Eigentlich nicht sehr prickelnd…doch dann…plötzlich die Idee! Ich rührte das alles in einen Rührteig und machte schließlich kleine Küchlein draus. In der Küche roch es himmlisch und die fertigen Exemplare machen geschmacklich wirklich was her.
Sie gehn total einfach und schnell…so lieb ich das.

Blog 3 855Blutorangen Muffins

Zutaten für 12 Stück:

130 g Zucker
1 El Vanillezucker
125 g Butter
2 Eier
160 g Mehl
40 g Weizenpuder
2 Tl Backpulver
200 g Quark
1 ausgepresste Blutorange ( 1 El für die Glasur beiseite stellen)
1 El Zitronensaft

100 g Puderzucker
1 El. Orangensaft

– Den Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.
– 12 Muffinförmchen mit Papierkapseln auslegen.

– Butter, Zucker, Vanillezucker leicht schaumig rühren.
– Die Eier zugeben und unterrühren.
– Mehl, Weizenpuder, Backpulver, Quark und die Säfte zugeben.
– Alles gut miteinander verrühren.
– In die Förmchen füllen und ab in den Ofen.
– In ca. 20 Minuten goldgelb backen.
– Die Küchlein auf einem Gitter auskühlen lassen.

– Puderzucker mit Blutorangensaft verrühren.
– Auf den Küchlein gleichmäßig verteilen.

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Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken. 🙂

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Helau und Alaaf…Castagnole zum Beginn der Faschingszeit

Für die Jecken unter uns beginnt heute die 5. Jahreszeit. Passend dazu gibt es von mir ein leckeres Rezept für Castagnole di Mascarpone. Und wenn ihr jetzt denkt,die Form die kenn ich doch…JA…richtig, ich hab den Cakepopmaker benutzt und keine Friteuse.

Castagnole sind die italienische Variante der deutschen Quarkbällchen und ziemlich lecker. Zum dekorieren braucht ihr nur etwas flüssige Butter und Zucker (wahlweise mit Zimt oder Vanille).

Blog 3 940Castagnole di Mascarpone

Zutaten für ca. 50 Stück:

150 g Zucker
3 Eier
1 Tl Vanillezucker
1/2 Tl Zitronenabrieb
1 Prise Salz
250 g Mascarpone
80 g Öl
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

60 g Butter
100 g Zucker
1 Tl. Zimt oder Vanille

– Eier und Zucker zusammen mit den Gewürzen aufschlagen.
– Mascarpone zufügen und verrühren.
– Öl unterrühren.
– Mehl und Backpulver unterheben.

– Den Cakepopmaker vorheizen.
– Den Teig einfüllen. (die halbe Kugel muss knapp voll sein)
-Ca. 4,5 Minuten backen.
– Alle Kugeln backen.

– Die Butter schmelzen.
– Den Zucker mit dem Gewürz mischen.
– 1/3 der Kugeln in eine große Schüssel geben.
– 1/3 der flüssigen Butter drüber gießen.
– Die Schüssel schütteln damit sich alles gut verteilt.
– Die Kugeln in eine zweite Schüssel mit dem Zucker geben.
– Wieder durchschütteln damit sich der Zucker gut verteilt.
– Die restlichen Kugeln genau so fertig machen.

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Habt ihr die feine Krume der Castagnole gesehen? Herrlich oder? Die Bällchen sind echt eine Sünde wert…süß, weich und soooo lecker. Ich esse sie am liebsten ganz frisch. Nuja…lange halten tun sie bei uns ja eh nicht. 😉

Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachbacken.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Weihnachtsmarkt…und ich bin dabei

Bald ist es wieder soweit…die Weihnachtsmärkte der Region machen die Pforten auf. Dieses Jahr findet ihr mich mit meinen süßen Leckereien auf 2 Märkten:

4., 5. und 6. Dezember Tiefburg Handschuhsheim (bei Heidelberg)

12. und 13. Dezember  an der Michaeliskirche in Stutensee – Blankenloch

Wer also Lust und Zeit hat…oder mich gerne kennenlernen möchte…ich freue mich auf alle neuen und alten Gesichter. Im Sortiment hab ich diesmal meine leckeren selbstgemachten Trüffelpralinen, zartes Weihnachtsgebäck, frische Schokoküsse, Schokolade und kleine Kuchen.

Und damit euch die Entscheidung etwas leichter fällt, zeig ich euch ein paar Impressionen aus dem letzten Jahr…

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Das war mein Stand an der Michaeliskirche in Stutensee – Blankenloch.

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Und hier seht ihr den Stand in der Tiefburg in Handschuhsheim.

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Ach ja…jetzt hätte ich es fast vergessen. Es gibt ja auch was neues…meine selbstgemachten Holzfiguren haben Premiere. Die dürft ihr euch nicht entgehen lassen. Einen kleinen Blick auf die ersten Exemplare während der Produktion gewähre ich euch schon mal…die fertigen Exemplare gibt es dann auf den Märkten. 😉

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Ich werde mich jetzt weiter in meine Vorbereitungen stürzen, damit ich auch pünktlich zum Weihnachtsmarktanfang fertig werde. Passend dazu hab ich gleich mal meine Last Christmas CD von Wham rausgekramt. Die läuft dann auf Endlosschleife während meiner Trüffelproduktion. Jetzt wisst ihr warum die Trüffel bei mir so gut schmecken. Genau daran liegt das. 😉

Und natürlich an der Mütze…

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Kopfbedeckung während der Produktion muss ja aus Hygienegründen schließlich sein,ne? 🙂

In diesem Sinne…euch allen einen schönen Tag!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Mein Sonntagssüß… Mandel – Nougatherzen

Mein heutiges Sonntagssüß sind leckere Mandel – Nougatherzen die ich euch in 2 Varianten zeige. Die Herzen sind knackig, cremig und schokoladig…sie gehören in der Vorweihnachtszeit eindeutig zu meinen Favoriten.

backen 523Mandel – Nougatherzen

Zutaten für den Teig:

250 g Butter
120 g Zucker
1 El Vanillezucker
1 Ei
400 g Mehl
1 Tl. Backpulver

– Butter, Zucker und Vanillezucker leicht schaumig rühren.
– Das Ei unterrühren.
– Mehl und Backpulver kurz unterkneten.
– Den Teig 30 Minuten kühlen.

weitere Zutaten für die Herzen:

200 g Mandeln
300 g Nougat
30 g Kokosfett
1/2 Vanilleschote
1 Prise Zimt
dunkle Schokoglasur zum Tunken

– Den Ofen auf 180 Grad (Umluft auf 160 Grad vorheizen).
– Den Teig 1/2 cm dick ausrollen und Herzen ausstechen.

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– In die Hälfte der Herzen noch ein kleineres Herz ausstechen.

– Die Herzen ca. 8 – 10 Minuten backen und auskühlen lassen.
– In der Zwischenzeit die Mandeln im Ofen rösten.
– Auskühlen lassen und für die ganzen Herzen ganze Mandeln auf die Seite legen.
– Die restlichen Mandeln kleinhacken und in ein Schüsselchen geben.

– Den weichen Nougat in eine Schüssel geben.
– Kokosfett, ausgekratzte Vanilleschote und Zimt dazugeben.
– Mit dem Rührgerät kurz aufschlagen.
– Mit einem Spritzbeutel auf die Mürbteigherzen aufspritzen.

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– Auf die ganzen Herzen die ganzen Mandeln legen.

– Die dünnen Herzen werden in die Schüssel mit den gehackten Mandeln getunkt und leicht angedrückt.

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– Beide Varianten kommen jetzt für einige Minuten zum stabilisieren in den Kühlschrank.
– In der Zwischenzeit löst man die Schokoglasur in der Mikrowelle auf.
– Die Herzen darin eintunken und auf einem Gitter abtropfen lassen.
– Mit einem Messer vorsichtig lösen.

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1 Teig…die gleichen Zutaten…und 2 unterschiedliche Kekse. Toll oder? Wer jetzt noch Lust hat, der kann sich ein wenig helle Schokoglasur auflösen und die Herzen damit besprengeln. Erlaubt ist was gefällt. Ich hab die Herzen einfach so gelassen. 🙂

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Jam jam…ich wünsch euch allen einen schönen und süßen Sonntag. Vielleicht habt ihr ja auch was leckeres gebacken? Wir, also der Herr vom Kiefernweg und ich, werden uns heute Mittag die Herzen zum Kaffee schmecken lassen.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Fave con Pasta mit Mangoldgemüse

Eines meiner liebsten apulischen Gerichte ist dieses Bohnengericht…Fave con Pasta oder wie man bei uns im Dialekt so schön sagt „Fev e Past“.
Fave sind geschälte dicke weiße Bohnen. Man bekommt sie hier in Deutschland im italienischen Supermarkt. Ich glaube sie heißen auf deutsch Saubohnen oder so ähnlich.

Fave con Pasta

Blog 3 963Zutaten für ca. 4 Portionen:

200 g Fave
ca. 700 ml Wasser
2 Tl. Salz
1 kleine Chilischote
1 Knoblauchzehe
1 mittelgroße Kartoffel
50 ml Olivenöl
1 mittelgroße Zwiebel
 ca. 400-500 g Penne
– Die Kartoffel schälen und würfeln.
– Den Knoblauch schälen.
– Einen kleinen Topf mit dem Wasser füllen.
Blog 3 935– Fave, Kartoffel, Knoblauch und Salz hineingeben.
– Die Chilischote ganz hineingeben.
– Das ganze bei kleiner Hitze ca. 45-50 Minuten köcheln lassen.
Wichtig: Auf keinen Fall umrühren sonst brennt es an!
– Wenn die Bohnen weich sind die Chilischote rausnehmen.
Den Topf vom Herd nehmen und pürieren.
– Die Nudeln al dente kochen und abschütten.
– Wieder zurück in den Nudeltopf schütten.
– Jetzt das Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen.
– Die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden.
– In das heiße Öl geben und braun rösten.
– Die Bohnenmasse zu den Nudeln geben.
– Das Öl mit den gebräunten Zwiebeln dazugeben.
– Alles gut vermischen.
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Dazu gibt es leckeres Mangoldgemüse.
Der Mangold wird einfach mit etwas Wasser,Salz,Knoblauch,Tomaten und Olivenöl gekocht und dazu serviert. Das Gemüse sollte noch leichten Biss haben.
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Dieses Gericht stammt aus dem tiefsten Süden Italiens…der Gegend um Taranto herum. Wenn man es ganz stilecht zubereiten möchte, dann muss man vor dem servieren unbedingt noch eingelegte Pepperoni  klein schneiden und drüberstreuen. So schmeckt es am besten. 🙂
Viel Spaß beim nachkochen …
Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤