Mein Sonntagssüß…Hefekuchen mit Rumrosinen und Quarkguss

Was gibt es besseres an einem schönen Sonntagnachmittag, als ein leckerer dicker Hefekuchen mit Rumrosinen und Quarkguss?
Mein heutiges Sonntagssüß ist ein einfacher und unkomplizierter Blechkuchen aus Omas Küche. Als kleines Kind fand ich solche Kuchen immer total gut und das ist auch bis heute so geblieben.
Die einfachsten Sachen schmecken ja manchmal am leckersten, gelle? Ja…und wenn sie dann noch von der Oma sind. ❤

Die Zutaten sind für eine rechteckige Springform (38x25x7cm) mit hohem Rand, denn der Quarkguss ist etwas flüssiger und würde sonst runterlaufen.

Hefekuchen mit Rumrosinen und Quarkguss

Zutaten: backen 576
500 g Mehl
60 g Zucker
1 El. Vanillezucker
1 Messerspitze gemahlener Anis
60 g Butter
30 g  Hefe
1 Ei
100 ml Sahne
ca. 200 ml Milch

und außerdem noch:
150 g Rosinen
1/4 ausgekratzte Vanilleschote
3 El. Rum

und für den Guss braucht ihr:
500 g Quark
100 g Zucker
37 g Puddingpulver
2 Eier
1 El. Vanillezucker
100 ml Sahne
150 ml Milch

– Als allererstes müsst ihr am Vorabend die Rumrosinen herstellen und über Nacht ziehen lassen.
– Ihr nehmt die Rosinen, übergießt sie mit kochend heißem Wasser und lasst sie 2-3 Minuten darin baden.
– Dann gießt ihr sie ab und gebt den Rum und die ausgekratzte Vanilleschote dazu.
– Alles schön mischen, abdecken und über Nacht durchziehen lassen.

– Die Zutaten für den Hefeteig alle in eine große Schüssel geben und 10 Minuten lang gut durchkneten.
– Nicht erschrecken, der Teig bleibt ziemlich weich.
– Die Schüssel abdecken und an einem warmen Ort 2 Stunden gehen lassen.

– Den Teig mit den Fingern in eine gefettete Backform drücken.
– Dann die Rosinen drauf verteilen und etwas andrücken.

– Quark, Zucker, Puddingpulver, Eier und Vanillezucker verrühren.
– Sahne unterrühren.
– Milch unterrühren.
– Den Guss vorsichtig und in dünnem Strahl über die Rosinen gießen.
– Etwas verteilen und ab in den Ofen.

– Bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) ca. 35-40 Minuten backen.
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Ja, genau so sieht das Ganze dann fertig aus.Wenn ihr den Teig gut in die Ecken und Ränder der Springform drückt, dann bleibt der Quarkguss auch an Ort und Stelle. 🙂

Wie ihr seht, ist der Blechkuchen schon am Samstag angeschnitten und zur Hälfte gegessen. Bei manchen Leckereien kann man halt nicht bis Sonntag warten. Man möge mir deshalb verzeihen.
Das positive aber ist, dadurch könnt ihr sehen wie mein Hefekuchen von innen aussieht. 😉

Euch allen ein schönes Wochenende und einen leckeren Sonntag!
Herzliche Grüße vom Frollein vom KIefernweg ❤

Kleine Zitronengugelhüpfe mit Guss

Froooooolein Amira hat es ja schon verraten…ich habe gestern mal wieder gebacken.
Leckere fruchtige Zitronengugelhüpfe mit süßem Zuckerguss befanden sich im Ofen.
Wie man die macht? Ich zeigs euch.

Für die Gugels braucht ihr 6 Formen a 10 cm.

Zitronengugelhüpfe mit Guss Blog3 183

100 g weiche Butter
150 g Zucker
Abrieb und Saft einer unbehandelten Zitrone ( 3 El aufheben für die Glasur)
1 El Vanillezucker
180 g Mehl
1 Tl Backpulver
120 g saure Sahne

100 g Puderzucker
3 El Zitronensaft
1 El Wodka

– Den Ofen auf 175 Grad ( Umluft 150 Grad) vorheizen.
– Die Förmchen ausfetten und mehlen.
– Butter, Zucker und Vanillezucker verrühren.
– Eier dazugeben und leicht schaumig rühren.
– Zitronensaft, -abrieb und saure Sahne zufügen.
– Mehl und Backpulver zufügen.
– Alles miteinander verrühren.
– In die Formen füllen und ab in den Ofen damit.
– Ca. 25-30 Minuten backen lassen.
– Auf ein Kuchengitter stürtzen und auskühlen lassen.


– Den Puderzucker mit Zitronensaft und Wodka verrühren.
– Die Glasur auf den kleinen Gugelhüpfen verteilen.
– Trocknen lassen.

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Als Deko hab ich einfach ein paar kleine Herzchen aus übrig gebliebenem Marzipan gemacht. Wenn ihr keinen zur Hand habt, dann lasst die Gugels einfach so oder nehmt ein bisschen flüssige Schokolade und macht ein paar Muster drauf. Erlaubt ist was gefällt und schmeckt. 🙂

Ach ja, sollten Kinder mitessen, ersetzt ihr den Wodka einfach durch einen Esslöffel Wasser. Dann passt das!

Lasst es euch schmecken…
Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Hallo…ich bin die Neue im Kiefernweg

Mein Name ist Amira und ich bin aus Polen.
Meine Mama wurde völlig verwahrlost und hochträchtig auf der Straße gefunden. Sie kam in ein Tierheim und dort kümmerten sich dann alle liebevoll um sie. So kam ich mit 5 Geschwisterchen im Oktober auf die Welt.
Meine Geschwisterchen waren ziemlich schnell vermittelt und ich blieb leider übrig.
Ich war nicht so groß und so stark wie meine Geschwister, vielleicht wollte mich ja deshalb keiner.
Tja und dann hat mich das Frollein durch Zufall auf Facebook entdeckt. Sie hat Kontakt zu meiner Pflegemama aufgenommen und bekam so ein paar Bilder und auch Videos von mir. Sie war total entzückt und hat sich, glaube ich, sofort in mich verliebt. ❤
Ich durfte nach ein paar Tagen dann die große Reise nach Deutschland in mein neues und glückliches Leben antreten.
Seit einer Woche bin ich jetzt schon hier und es ist nichts mehr so wie es mal war…aber seht selbst…

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Stellt euch vor, ich hab ein eigenes Bettchen. Das hatte ich im Tierheim nicht. Und dann steht da so ein riesiges bequemes Ding in Frolleins Wohnzimmer…das hab ich natürlich gleich mal unter die Lupe genommen und festgestellt, das es voll bequem ist. Ich glaub das Frollein nennt es Couch oder so. Ich hab mir sagen lassen, das Hunde eigentlich nichts darauf zu suchen haben…aber mal so unter uns…das Ding ist voll bequem. Viel besser als meine doofe Box im Tierheim.
Ich hab schon richtig viel Spielzeug in Frolleins Haus entdeckt. Gut, so ein zwei Sachen gehören da wohl nicht dazu, denn das Frollein wird dann immer ganz hektisch und ruft meinen Namen ganz ganz streng.
Nun ja, Schuhe und Pyjamas werden bei Menschen völlig überbewertet, aber zum drauf rumkauen eignen sie sich prima. Davon konnte ich mich schon überzeugen.

Alles in allem hab ich mich im Kiefernweg schon richtig gut eingelebt. Ich glaub, meine neuen Adoptiveltern sind gar nicht so schlecht. 😉

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Das Frollein hat gesagt, sie wird jetzt öfter mal über mich und meine Schandtaten berichten. Ok, ich stell ab und an mal was an, ich gebs ja zu. Ein Sack Flöhe hüten wäre einfacher als auf mich aufpassen, hat das Frollein gesagt.
Komisch, wo ich doch immer so lieb bin. 😉

Herzliche Grüße vom „Froooooollein“ vom Frollein vom Kiefernweg ❤
(Das Frollein ruft soooo immer nach mir wenn ich was ausgefressen habe…“Froooooollein, ich glaub es geht los“, sagt sie dann immer.)

PS: Nach dem Geruch in der Küche zu urteilen ist da wohl was im Ofen und ich glaub das ist für euch. 😉