Buttermilchtoast

Hallo und guten Morgen, ihr lieben Blogleser…

Heute hab ich ein tolles Toastrezept für euch. Das Rezept stammt ursprünglich von Valesa Schell und wurde von mir ein klein wenig abgewandelt.
Obwohl in den Teig nur insgesamt 10g Hefe kommen, geht er wunderbar auf und wird schön fluffig…das liegt an der Zugabe von Livieto Madre, der italienischen Mutterhefe die ich mir kürzlich erst gezogen habe.
Für dieses Rezept braucht ihr 60 g Livieto Madre und eine Kastenform. (Wie ihr euch Livieto Madre selbst züchten könnt, das erkläre ich euch in einem gesonderten Blogpost.) Falls ihr keine Kastenform zur Hand habt, könnt ihr den Toast auch oval wie ein Brot formen. Das hab ich auch schon gemacht und es funktioniert ganz gut. Allerdings schneide ich dann nicht längs sondern mehrmals quer ein.
So…kommen wir zum Rezept…

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Buttermilchtoastbrot

Vorteig:
1oo g Weizenmehl 550
100 ml Buttermilch
5 g Hefe
3 g Salz

Hauptteig:
Vorteig
500 g Weizenmehl 550
125 ml Buttermilch
150 ml Vollmilch
25 ml Wasser
40 g weiche Butter
1 Eßl. Honig
10 g Salz
5 g Hefe
60 g Livieto Madre (am Vortag gefüttert)

– Die Zutaten des Vorteiges verkneten.
– Mit Folie abdecken und bei Raumtemperatur 4 Std. gehen lassen.

– Die restlichen Zutaten zufügen und 8 Minuten kneten.
– Ein paar mal wie Brot falten und dann rundwirken.
– Mit Folie abdecken und 1 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen.

Jetzt habt ihr 2 Möglichkeiten…entweder ihr formt ein längliches Brot und legt es in die gefettete Kastenform…oder ihr teilt den Teig in 4 Teile, wirkt sie rund und setzt sie aneinder in die Form. Das könnt ihr euch aussuchen. Beide Varianten sind toll und wenn ihr euch für die letzte entscheidet, braucht ihr später nicht einschneiden. Das fällt dann einfach weg.

Nachdem ihr euch für eine der beiden Varianten entschieden habt, geht es weiter…

– Die Kastenform mit Folie abdecken und ca. 1-1,5 Stunden gehen lassen.
– Mit einem scharfen Messer die Oberfläche längs einschneiden. (fällt bei der anderen Variante weg)

– Den Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze hochheizen.
– Eine Glasschale mit Wasser auf den Boden stellen und mit hochheizen. (Vorsicht beim öffnen der Ofentür, es entwickelt sich ziemlich viel Dampf)
– Das Toastbrot in den Ofen geben und die Temperatur sofort auf 200 Grad reduzieren.
– Nach 10 Minuten die Wasserschüssel aus dem Ofen entfernen.
– Weitere 30 Minuten backen, dann ist das Toastbrot fertig.
– Aus der Form stürzen und auf einem Rost auskühlen lassen.

Sieht das nicht fantastisch aus?
Ich hoffe, euch gefällt mein Rezept und ihr habt viel Spaß beim Nachbacken.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

{Sonntagssüß}…Apfel-Mohnkuchen

So langsam zieht der Herbst hier in der Waldbrücke ein und mit ihm kommen die ganzen leckeren Apfelsorten, die man so gut zum Backen verwenden kann.
Mein heutiges Sonntagssüß ist deshalb ein schneller Rührkuchen mit Mohn in der Masse und mit Apfelschnitzen belegt.
Die Menge ist ausreichend für ein viereckiges Backblech. Ich hab für den Kuchen eine rechteckige Springform benutzt, die ich vor dem Zusammensetzen mit Backpapier belegt habe. Ihr könnt aber auch die Fettpfanne eures Backofens benutzen und diese vorher mit Backpapier auslegen, wenn ihr keine eckige Springform habt.

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250 g Butter
300 g Zucker
3 El. Vanillezucker
6 Eier
300 g Mehl
50 g Weizenpuder
1 Päckchen Backpulver
100g Schmand
100 ml Sahne
250 g Mohnfüllung
5-6 süßsaure Äpfel
2 El. Aprikosenmarmelade

– Butter, Zucker und Vanillezucker leicht aufschlagen.
– Eier nach und nach dazugeben.
– Mehl, Weizenpuder und Backpulver zufügen.
– Schmand, Sahne und Mohnfüllung zugeben und alles gut vermischen.
– Auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen.
– Die Äpfel schälen und in Schnitze schneiden.
– Auf dem Kuchen verteilen.
– Bei 175 Grad ( Umluft 150) für ca. 45 – 50 Minuten backen.


– Nach dem Backen noch heiß mit glattgerührter Aprikosenmarmelade bepinseln.
– Auskühlen lassen.

Wer mag kann dazu noch etwas Sahne reichen. Ich find den Kuchen so schon ziemlich lecker und esse ihn am liebsten pur.Aber Sahne und/oder Vanillesoße dazu ist natürlich auch superlecker. 🙂

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Viel Spaß beim Nachbacken und einen schönen Restsonntag wünsch ich euch. Machts euch bei dem herbstlichen Wetter hübsch…ich mach das jetzt auch.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

 

{Sonntagssüß}…Apfel-Zucchini Kuchen

Vor ein paar Tagen haben wir in unserem Garten die Äpfel geerntet und dabei kam mir die Idee zu diesem Kuchen. Wobei ich da erstmal noch nicht an Zucchini gedacht habe. Die kam nämlich erst während dem Rührteig herstellen ins Spiel. Ich wollte einfach einen saftigen Teig haben und mit der Zucchini bekommt man das wunderbar hin. Das harmoniert mit den leicht säuerlichen Äpfeln hervorragend.

Den Kuchen habe ich in einer rechteckigen Springform gebacken, in die ich unten etwas Backpapier geklemmt hab. Ihr könnt den Kuchen aber auch rund machen. Dafür halbiert ihr einfach das Rezept.

Apfel-Zucchini Kuchen 13887110_1252516194768597_6586418821255806158_n
225 g Butter
300 g Zucker
1 El Vanillezucker
1/2 Tl Zimt
6 Eier
250 g Mehl
150 g gemahlene Haselnüsse
15 g Backpulver
150 ml Sahne
50 ml Milch
1 mittelgroße Zucchini
4-5 säuerliche Äpfel

– Den Backofen auf 180 Grad ( Umluft 160 Grad) vorheizen.
– Die Backform mit Backpapier auslegen.
– Die Zucchini mit dem Gemüsehobel feinraspeln.
– Butter, Zucker und Gewürze in eine Schüssel geben.
– Mit dem Handrührer leicht aufschlagen.
– Nach und nach die Eier zugeben.
– Mehl, Haselnüsse, Backpulver, Sahne und Milch unterrühren.
– Zum Schluss die Zucchiniraspel unterheben.
– Gleichmäßig in die Backform streichen.
– Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden.
– Den Kuchen damit bestreuen.
– Ca. 50 – 60 Minuten backen lassen.
– Kuchen auskühlen lassen.

Ein leckerer und einfacher Kuchen, den jeder hinbekommt. Er ist sehr saftig und schmeckt einen Tag später sogar noch einen Tick besser. Am besten ist es also, man backt ihn abends und lässt ihn über Nacht schön durchziehen.

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Ich hoffe, euch gefällt mein Kuchen bzw. das Rezept und ihr habt Spaß beim Nachbacken und ausprobieren. Habt einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

{Sonntagssüß}…Zwetschgenkäsekuchen

Mein heutiges Sonntagssüß ist ein leckerer Käsekuchen mit saftigen Zwetschgen darauf. Er ist total einfach zu machen und schmeckt wahnsinnig gut…vor allem, wenn man ihn über Nacht durchziehen lässt. Ihr braucht dafür eine 26er Springform und etwas Backpapier für unten rein.

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Mürbteig:
100 g Butter
60 g Zucker
1/2 Tl. gemahlene Vanilleschote
1 Ei
200 g Mehl
1 Tl Backpulver
Käsemasse:
500 g Magerquark
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 Eier
200 ml Schlagsahne
außerdem noch:
500 g Zwetschgen
2 El. Aprikosenkonfitüre
etwas Fett für den Rand der Springform

– Den Ofen auf 180 Grad ( Umluft 160) vorheizen.
– Das Backpaier auf den Boden der Springform legen.
– Die Springform schließen.
– Den Rand der Form fetten.

– Butter, Zucker und Vanille verrühren.
– Das Ei dazugeben.
– Mehl und Backpulver zufügen und verkneten.
– Den Teig in die Springform geben und verteilen.
– Mit den Händen gleichmäßig andrücken.

– Den Quark, Zucker und Puddingpulver in eine Schüssel geben.
– Mit dem Schneebesen verrühren.
– Die Eier zufügen und unterrühren.
– Die Sahne dazugeben und alles glattrühren.
– Auf dem Mürbteig verteilen.

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– Die Zwetschgen halbieren und entsteinen.
– Auf dem Kuchen verteilen.
– Den Kuchen für ca. 1 Stunde in den Ofen.
– Die Aprikosenkonfitüre glattrühren und einen Pinsel bereitlegen.
– Wenn der Kuchen goldbraun ist kann er raus und wird sofort mit der Aprikosenkonfitüre bestrichen.
– Den Kuchen auskühlen lassen. (am besten über Nacht)

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Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Nachbacken.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

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{Sonntagssüß}…selbstgemachtes Tiramisu Eis

Es soll die nächsten Tage ja ganz schön heiß werden und deshalb hab ich mir überlegt euch heute etwas cremiges und kühlendes zu zeigen. Mein leckeres Tiramisu Eis mit Espresso, Likör, Bisquitbröselchen und einer Kakaoschicht.
Am besten wird es in einer Eismaschine. Man kann es allerdings auch ohne machen, wenn man zwischendurch öfter mal mit einer Gabel umrührt. Bei der letzten Variante wird es aber nicht ganz so cremig. Ich ziehe die Eismaschine deshalb vor.

Tiramisu Eis  IMG_20160714_153335

250g Mascarpone
200 ml Sahne
50 ml Vollmich
3 Eigelbe
50 Zucker
1 El. Vanillezucker
5 Löffelbiskuits
2 starke Espressi (kalt)
3 EL Amarettolikör
etwas Backkkao

–  Sahne mit den Eigelben und dem Zucker in einem Topf verrühren.
– Bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen und währendessen immer mit dem Schneebesen rühren, sonst brennt sie euch an.
– Nach ca. 10 Minuten sollten etwa 80°C erreicht sein und die Bakterien im Ei werden    abgetötet.
Tipp:
Nehmt einen Kochlöffel, tunkt ihn kurz in die Masse und pustet aus 10 cm Abstand darauf. Bildet sich eine kleine „Rose“ dann ist die Masse fertig.
– Die warme Masse mit dem Rührgerät für ca. 12 Minuten aufschlagen. Sie kühlt dabei ab.
– Mascarpone nach und nach zufügen und glattrühren.
– Espresso und Amaretto mischen.
– Die Hälfte davon in die Eismasse geben und unterrühren.
– Die Masse in die Eismaschine geben oder für 4 Stunden in das Gefrierfach (alle 30 Minuten umrühren).
– Die Löffelbisquits zerbröseln und mit der anderen Hälfte des Espresso/Amarettogemischs tränken.
– Wenn die Eismasse gefroren ist, dann eine viereckige Tupperschüssel nehmen.
– Zuerst 1/3 Eis einfüllen.
– Dann die Hälfte der getränkten Brösel darauf verteilen.
– Etwas Kakao darüber sieben.
– Wieder 1/3 Eis, eine Bröselschicht und etwas Kakao.
– Die letzte Schicht besteht aus dem restlichen 1/3 Eis und wird mit Kakao bestäubt.
– Das Ganze nochmal für 20-30 Minuten ins Gefrierfach.

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Ja, so einfach ist das…und jetzt macht ihr euch einfach leckere Eiskugeln und genießt das Ganze. Habt einen schönen Sonntag und lasst es euch schmecken…

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤