Berliner mit Lievito Madre

Helau…Ahoi…und Alaaf…
Oder wie der Kurpälzer so schön sagt…Haaajooooooo.

Ich habe heute ein tolles Berliner Rezept mit Lievito Madre Zugabe für euch. Ursprünglich war es nur mit Hefe und deshalb hab ich es einfach ein wenig umgewandelt. Es ist gar nicht schwer…alles was ihr dafür braucht ist nur ein wenig Geduld.
Das Rezept ergibt 13 Berliner Ballen.

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Vorteig:
150 g Weizenmehl 550
6 g Hefe
160 ml Milch

Hauptteig:
Vorteig
350 g Mehl
80 g Lievito Madre
50 g Zucker
50 g Butter
3 Eier
3 g Salz

Erdbeermarmelade
etwas Zucker
eine Prise Zimt

  • Den Vorteig zusammenrühren und 3 Stunden gehen lassen.
  • Restliche Zutaten zufügen.
  • 10 Minuten bei mittlerer Stufe kneten.
  • Den Teig abdecken und 10 Minuten ruhen lassen.
  • In 13 Stücke a 75 g teilen.
  • Zu Kugeln formen und auf ein leicht bemehltes Tuch legen.
  • Abdecken und 2 Stunden gehen lassen.
  • Eine Pfanne mit Frittieröl erhitzen.
  • Die Kugeln mit der Oberseite ins heiße Öl legen.
  • Den Deckel auf die Pfanne und bei mittlerer Hitze goldbraun backen.
  • Wenden und die Pfanne offen lassen.
  • Nochmal kurz auf die Oberseite drehen und dann rausnehmen.
  • Auf Küchenpapier etwas abtropfen lassen.
  • In Zimtzucker wälzen.
  • Einen Spritzbeutel mit dünner Lochtülle mit Marmelade befüllen.
  • Die Berliner füllen.

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Da ich seit unzähligen Jahren mit Hefeteigen auf Kriegsfuss stand, bin ich froh, die Variante mit Lievito Madre gefunden zu haben. Die Berliner schmecken sehr lecker und man hat überhaupt keinen dominanten Hefegeschmack, was ja oft der Fall ist.

Das weiße charakteristische Bäuchlein entsteht übrigens, wenn man die Berliner Kopfüber ins Fett legt und gleich den Deckel auf die Pfanne gibt. Probiert es einfach mal aus. Dann drehen und offen weiter bruzzeln lassen.

Ich wünsche euch allen einen närrischen Faschingsdienstag und viel Spass beim Berliner backen…und essen. 😉

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Buttermilchtoast

Hallo und guten Morgen, ihr lieben Blogleser…

Heute hab ich ein tolles Toastrezept für euch. Das Rezept stammt ursprünglich von Valesa Schell und wurde von mir ein klein wenig abgewandelt.
Obwohl in den Teig nur insgesamt 10g Hefe kommen, geht er wunderbar auf und wird schön fluffig…das liegt an der Zugabe von Livieto Madre, der italienischen Mutterhefe die ich mir kürzlich erst gezogen habe.
Für dieses Rezept braucht ihr 60 g Livieto Madre und eine Kastenform. (Wie ihr euch Livieto Madre selbst züchten könnt, das erkläre ich euch in einem gesonderten Blogpost.) Falls ihr keine Kastenform zur Hand habt, könnt ihr den Toast auch oval wie ein Brot formen. Das hab ich auch schon gemacht und es funktioniert ganz gut. Allerdings schneide ich dann nicht längs sondern mehrmals quer ein.
So…kommen wir zum Rezept…

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Buttermilchtoastbrot

Vorteig:
1oo g Weizenmehl 550
100 ml Buttermilch
5 g Hefe
3 g Salz

Hauptteig:
Vorteig
500 g Weizenmehl 550
125 ml Buttermilch
150 ml Vollmilch
25 ml Wasser
40 g weiche Butter
1 Eßl. Honig
10 g Salz
5 g Hefe
60 g Livieto Madre (am Vortag gefüttert)

– Die Zutaten des Vorteiges verkneten.
– Mit Folie abdecken und bei Raumtemperatur 4 Std. gehen lassen.

– Die restlichen Zutaten zufügen und 8 Minuten kneten.
– Ein paar mal wie Brot falten und dann rundwirken.
– Mit Folie abdecken und 1 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen.

Jetzt habt ihr 2 Möglichkeiten…entweder ihr formt ein längliches Brot und legt es in die gefettete Kastenform…oder ihr teilt den Teig in 4 Teile, wirkt sie rund und setzt sie aneinder in die Form. Das könnt ihr euch aussuchen. Beide Varianten sind toll und wenn ihr euch für die letzte entscheidet, braucht ihr später nicht einschneiden. Das fällt dann einfach weg.

Nachdem ihr euch für eine der beiden Varianten entschieden habt, geht es weiter…

– Die Kastenform mit Folie abdecken und ca. 1-1,5 Stunden gehen lassen.
– Mit einem scharfen Messer die Oberfläche längs einschneiden. (fällt bei der anderen Variante weg)

– Den Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze hochheizen.
– Eine Glasschale mit Wasser auf den Boden stellen und mit hochheizen. (Vorsicht beim öffnen der Ofentür, es entwickelt sich ziemlich viel Dampf)
– Das Toastbrot in den Ofen geben und die Temperatur sofort auf 200 Grad reduzieren.
– Nach 10 Minuten die Wasserschüssel aus dem Ofen entfernen.
– Weitere 30 Minuten backen, dann ist das Toastbrot fertig.
– Aus der Form stürzen und auf einem Rost auskühlen lassen.

Sieht das nicht fantastisch aus?
Ich hoffe, euch gefällt mein Rezept und ihr habt viel Spaß beim Nachbacken.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤