{Keto Tratsch} Warum ich mich für eine Low Carb High Fat Ernährung entschieden habe…

Eine mir sehr häufig gestellte Frage ist…
Warum ich mich für eine Ernährung entschieden habe, die auf den ersten Blick doch voller Entbehrungen steckt, schließlich reduziert eine Lchf Ernährung bzw. ketogene Ernährung ja ganz bewusst den Kohlenhydratanteil und man isst keinen Zucker, kein Brot und keine Nudeln mehr?

Ja, das ist schon richtig…diese Sachen isst man in ihrer Ursprungsform nicht mehr und für mich ist das auch gut so.
Nachdem ich nämlich nach ein paar Tagen „Entzuckerung“ mit einigen kleinen Nebenwirkungen in den Fettstoffwechsel (die Ketose) gelangt war, hat es mir die Augen geöffnet. Plötzlich waren mein Heißhunger und meine Gelüste verschwunden…ja, wie weggeblasen. Ich hab wieder ein für mich normales Hunger- und Sättigungsgefühl entwickelt, das auf einen konstanten Blutzuckerspiegel zurückzuführen ist.
Genau das ist nämlich der Grund, warum es mir bei meinen bisherigen Diätversuchen nie gelang, richtig Gewicht zu reduzieren. Es kam immer der Punkt, an dem ich von starkem Heißhunger getrieben wurde und alles abbrach. Sofort war das alte Verhaltensmuster wieder da.

Das ist bei Lchf bzw. ketogener Ernährung anders…
Seitdem ich mich im Fettverbrennungsmodus befinde, sind alle Heißhungergefühle wie weggeblasen. Ich vermisse gar keine Kohlenhydrate und möchte sie auch gar nicht mehr essen. Ich habe inzwischen sehr gute Alternativen für sogenannte „Nachbauten“ gefunden, die mein Körper viel besser verwerten kann. Ich entbehre nichts.

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In den letzten 6 Monaten habe ich weder gelitten noch irgendwie gehungert. Für mich ist die Lchf Ernährung in Fleisch und Blut übergegangen und etwas das ich tatsächlich als ganz normal betrachte. Vor meiner Umstellung war ich gereizt, kränklich und unzufrieden…jetzt bin ich fit, gesund und glücklich.Was will ich also mehr?

In diesem Sinne…
Zweifelt nichts an, was ihr nicht schon selbst ausprobiert habt. 😉

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

{Keto Tratsch} Wie fange ich am besten mit der Ernährungsumstellung an?

*der Artikel enthält Werbung durch Produkt- und Seitenverlinkungen

Eine Frage die mir in letzter Zeit sehr häufig gestellt wurde ist…

Wie hast du mit der Ernährungsumstellung begonnen? Was hast du da gemacht?

Im Grunde ist das sehr einfach zu beantworten. Ich habe mich über das Thema ketogene Ernährung umfassend informiert und dann einfach damit losgelegt.
Zu allererst hab ich mir 2 tolle Bücher gekauft und durchgelesen. Wichtig war für mich hier, das sie gut geschrieben und leicht verständlich waren. Es gibt nichts schlimmeres als hoch angepriesene Bücher, für die man ein Medizinstudium braucht um auch nur einen Satz zu verstehen. Das ist bei diesen beiden Büchern nicht der Fall. Sie sind für den Ketolaien einfach geschrieben und die Zusammenhänge sind wunderbar erklärt.

Das erste Buch ist von Jimmy Moore…Ketogene Ernährung für Anfänger.*

Das zweite Buch ist von Daniela Pfeifer…Keto Basics.*

Beide Bücher hab ich regelrecht verschlungen und sie haben mir alle Fragen, die ich zu Anfang hatte beantwortet. So konnte ich gleich gut in die ketogene Ernährung starten.

Das erste was ich tat…ich rechnete mir meine tägliche Kohlenhydrat-, Eiweiss- und Fettmenge aus. Hier ging ich nach der einfachen 5% Kohlenhydrate, 20% Eiweiss und 75% Fett Regel. Kalorientechnisch kam (und komme ich natürlich immer noch) auf ca. 2000 Kalorien. Manchmal auch darüber, aber Kalorien werden bei mir ja nicht gezählt. Wer es sich da einfach machen möchte, der kann die Prozente einfach in eine App eingeben und die berechnet es dann…z.B. FDDB.
Meine Makroverteilung liegt bei 20 g Kh, 70 g E und 180-200g Fett.
Auf das Fett achte ich inzwischen nicht mehr. Manchmal liege ich mit der Menge deutlich darüber und genau das sind dann die Tage an denen ich super gut abnehme. Der helle Wahnsinn oder? Wenn man seinen Kopf erstmal umgepolt hat und feststellt, das Fett nicht der große Feind ist, dann purzeln die Kilos wie verrückt. Das kann man ja bei mir ganz deutlich sehen…heute morgen waren schon 41 Kilo weg und das in 5 1/2 Monaten. 🙂

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Wichtig ist…und das braucht man am Anfang unbedingt…
Man muss alles was man zu sich nimmt berechnen und aufschreiben. Hierfür gibt es super Tabellen bei einer meiner Lieblingswebseiten…

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Die haben mir am Anfang super geholfen. Wenn man nämlich mal nach den Nährwerten der Lebensmittel googelt, stellt man fest das es ziemlich viele widersprüchliche Aussagen dazu gibt. Ich halte mich schon seit Monaten nur an diese Listen und es funktioniert bestens wie ihr sehen könnt. 🙂 Die Listen findet ihr…HIER

Meine Empfehlung an euch für einen guten Start in die ketogene Ernährung…
Esst am Anfang so natürlich wie möglich! Beschäftigt euch mit den Nährwerten und kombiniert diese immer mit guten Fetten und Ölen. Ich habe in meiner Küche immer einen Vorrat an Butter, Kokosöl, Olivenöl und verschiedene Aromaöle aus Nuss- und Mandelöl…und natürlich Mct-Öl für meinen Bulletproofcoffee. Trinkt ausreichend Wasser. Der Körper braucht das gerade in der ersten Zeit vermehrt. Passt auch auf, das ihr mit der Eiweissmenge nicht über das Ziel hinausschiesst. Ein Zuviel an Eiweiss wird vom Körper in Zucker umgewandelt und lässt euch aus der Ketose fallen. Wenn ihr das beherzigt, dann sollte der Einstieg in die ketogene Ernährung gut klappen.

Ein paar Beispiele wie meine Ernährung in den ersten 4 Wochen aussah, hab ich auf den folgenden Bildern für euch…

Noch ein zwei Worte zu den ersten 2 Wochen…
Durch die Umstellung des Körpers auf die ketogene Ernährung kann es zu kleinen Nebenwirkungen kommen. Das Ganze nennt sich Ketogrippe und es fühlt sich auch tatsächlich wie eine Grippe an. Bei mir waren das Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen, Herzrasen, bleierne Müdigkeit, Blutdruckabsacker, Kreislaufprobleme. Es kommt durch den Kohlenhydrat- bzw. Zuckerentzug. Der Körper leert ja seine Glykogenspeicher und man verliert dabei auch einiges an Wasser. Ich hab in den ersten Wochen sehr sehr viel an Wasser verloren. Deshalb muss man auch wirklich viel trinken. Am besten stilles Wasser, salzige Brühe und Tee. Damit halten sich die Nebenwirkungen in Grenzen. Und natürlich nicht den Fehler machen und das Fett reduzieren, sonst wird die Ketogrippe um einiges schlimmer. Ich spreche da aus Erfahrung…mein erster Versuch ging ja gehörig in die Hose und ich wurde immer klappriger und schwächer. Beim zweiten Versuch mit erhöhter Fettmenge, Brühe und mehr trinken hatte ich so gut wie keine Symptome. Wenn ihr darauf achtet, dann sollte es euch genauso gehen.

So, jetzt wisst ihr bescheid…genau so hab ich vor 5 1/2 Monaten mit der ketogenen Ernährung begonnen. Wie lange ich brauchte um in Ketose zu gelangen und wie es mir dabei ging, ist eine weitere Frage die ich oft gestellt bekomme…aber das beantworte ich euch beim nächsten Keto Tratsch. Bis dahin…bleibt zuckerfrei und gesund.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

* Affialliatelink… Das Schreiben und Einstellen der Rezepte kostet einiges an Mühe und Zeit…Wenn ihr über die Links bestellt, dann bekomme ich dafür eine kleine Provision. Die Produkte, die ich empfehle sind alle von mir getestet und für gut befunden. Ich empfehle nichts, wo ich nicht 100% dahinter stehe.

5 Monate zuckerfreier Keto Lifestyle …mein Fazit

Ganze 5 Monate ist es nun schon her…
Ich kam damals aus dem Urlaub zurück, hatte von der langen Fahrt mal wieder extrem geschwollene Beine und beschloss von da an auf Zucker und Kohlenhydrate zu verzichten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich Blutdruckprobleme und nahm dagegen Medikamente. Ich fühlte mich nicht mehr wohl in meiner Haut…war kurzatmig und hatte jeden Abend müde und schwere Beine. Dazu kam noch, das ich ständig unzufrieden und gereizt war. Mein Mann hatte es in dieser Zeit nicht wirklich leicht mit mir. Bis zu diesem einen Tag…

Seit diesem einen Sonntag im Juni bin ich jetzt fleißig am Makros zählen und mache eine strikte Form von LCHF, ich esse ketogen. Was hat sich in dieser Zeit getan und was hat sich bisher alles verändert? Das will ich euch heute gerne mal erzählen…

Zu allererst natürlich mein Gewicht. Ich habe bis zum heutigen Tage sage und schreibe ganze unglaubliche 37 Kilo abgenommen. Das sind 148 Päckchen Butter…oder ein kleines Schulkind…

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Auf den Bildern seht ihr mich im Oktober 2016 und heute. Dazwischen liegt genau ein Jahr. Mein Körper verändert sich fast täglich und auch wenn ich mal Phasen habe, in denen es etwas langsamer geht und sich auf der Waage nicht viel tut…der Umfang schrumpft trotzdem.

Aber das Gewicht ist nicht die einzigste Veränderung. Es gibt da noch mehr…

Mein Denken und mein Handeln hat sich verändert. Ich habe meine neue Ernährungsform verinnerlicht und sie ist inzwischen zu einer Gewohnheit geworden. Hätte ich vor einiger Zeit bei einem chinesischen Büffet noch zu Reis und Frühlingsrollen gegriffen…heute laufe ich daran vorbei und nehme mir Fleisch und Gemüse. Ganz automatisch und ohne drüber nachzudenken. Kopf und Körper befinden sich endlich im Einklang. Ich bin angekommen.

Ein weiterer Aspekt…ich habe so gut wie keine Wasseransammlungen mehr in den Beinen und laufe wieder ohne Spannungen oder Schmerzen in den Beinen durch die Gegend. Und nicht nur das, nein, die Strecken haben sich verdoppelt und verdreifacht.
Ich hab inzwischen mehr Kondition und komme nicht mehr aus der Puste.

Im allgemeinen fühle ich mich fitter und leistungsfähiger. Die Ketose macht meinen Kopf wacher und die Gedanken fließen um einiges klarer. Ich hab Energieschübe, da weiß ich manchmal selbst nicht wohin damit. 😉

Der wichtigste Punkt ist allerdings die Tatsache, das ich in Absprache mit meiner Ärztin schon in kürzester Zeit meine Blutdruckmedikamente weglassen konnte. Mein Blutdruck ist seit Beginn meiner Ernährungsumstellung im optimalen Bereich und ich hatte seither keine Schwankungen oder Blutdruckkrisen mehr. Ich habe seitdem…Achtung O-Ton Hausärztin…einen Bilderbuchblutdruck. 🙂 Sensationell oder?

Alles in allem geht es mir im Moment so gut wie schon lange nicht mehr. Ich hab Motivation ohne Ende und bin schon auf die nächsten Monate gespannt. Was im Juni eigentlich als ein Experiment begann, ist inzwischen zu einer neuen Lebensweise herangereift. Ich mag meinen neuen Lifestyle und hab dermaßen Spass daran. Ja, ihr habt richtig gelesen…mir macht Abnehmen Spass. 😉

Jetzt geht es den nächsten Kilos an den Kragen. Und ich bin schon auf neue Veränderungen gespannt. Was wird da wohl als nächstes kommen?
Die Reise ist und bleibt spannend und ich nehme euch auch gerne weiterhin mit.
Wenn ihr möchtet und es nicht schon tut, könnt ihr das Ganze auf Instagram oder Facebook verfolgen. Dort poste ich täglich mein Essen und meine Erfolge…naja…und manchmal auch wenn es nicht so gut läuft. Das ist aber eher selten der Fall. 🙂

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤