{Keto Tratsch} Wie bleibe ich beim Abnehmen motiviert?

Eine mir ganz häufig gestellte Frage ist im Augenblick…

Wie bleibe ich beim Abnehmen motiviert?

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Wie das bei mir am besten funktioniert, werd ich euch heute mal erzählen…

Als ich vor knapp 8 Monaten damit begonnen habe meine Ernährung umzustellen, war für mich erstmal ein schneller Anfangserfolg wichtig. Den kannst du aber nur haben, wenn du die Sache ernst nimmst und dich vorher ausgiebig über das Thema ketogene Ernährung informierst. Ein schnödes rumdoktern bringt dich hier auf keinen Fall weiter und du wirst auch keine Erfolge sehen. Ohne zu wissen wie es geht, wirst du niemals in Ketose kommen bzw. dich nicht dauerhaft darin halten können. Das ist der wichtigste Punkt um erstmal eine erfolgreiche Ernährungsumstellung zu starten.

Die ersten Tage werden hart und kein Zuckerschlecken sein. Da kann dir leider keiner helfen und du musst die Pobacken zusammen kneifen und durch die „Entzuckerung“ gehen. Das kann kein anderer für dich tun und es geht auch nur mit eiserner Disziplin.
Wenn du das verinnerlicht hast, dann ist das schon die erste Hürde zu der ersten Motivation. Die kommt nämlich automatisch, sobald sich der Zeiger der Waage nach unten bewegt. Und glaubt mir…er wird sich bewegen…
Gerade in den ersten Tagen wenn sich die Kohlenhydratspeicher leeren und der Körper sich von gebundenem Wasser löst, werden die Kilos purzeln.
Jetzt ist der Moment da, an dem du morgens auf die Waage steigst und dich eine Abnahme begrüßt. Freut dich darüber…raste aus…hüpfe durch die Wohnung…und archiviere diesen Moment in deinen Gedanken. Du wirst ihn in schwierigen Zeiten gebrauchen können und dich dann genau an das Gefühl, das du in diesem Moment hattest erinnern.
Ich nenne das positive Gefühle archivieren und abrufen.
Das funktioniert super…vor allem wenn man in Ketose ist, da ist das Gehirn eh viel wacher und besser drauf.
Das ist so mein erster wichtiger Tipp.

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Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist Ablenkung…
Du kannst nur motiviert bleiben, wenn du auf der Spur bleibst und dich in schwierigen Phasen ablenkst und nicht zu Kohlenhydraten und Zucker greifst. Das ist nicht ganz einfach, das gebe ich zu. Gerade zu Beginn einer Ernährungsumstellung hat man ein Problem mit dem Verzicht. Besonders da kreisen die Gedanken pausenlos ums Essen und um die Dinge, die man nicht darf.
Also tue einfach das naheliegendste…lenke dich ab. Lese, gehe spazieren, häkle, bastle, schau dir im Internet Seiten über ketogene Ernährung an, von mir aus kannst du auch die Wohnung putzen oder dein Auto…aber tue etwas, lenke deine Gedanken in andere Richtungen. Das wichtigste ist den Kopf auszutricksen. Du hast keinen Hunger. Es ist alleine der Kopf, der dir sagt das du dein altes Verhalten wieder auspacken sollst. Lass ihn durch Ablenkung zur Ruhe kommen.
Wenn der Tag zu Ende geht und du am Abend stolz darauf zurückblickst, dann archiviere auch dieses Gefühl. Du erinnerst dich? Archivieren und abrufen.
Wir hatten das schon mit dem vor Freude ausrasten und durch die Wohnung hüpfen. Ja, genauso machst du es jetzt wieder. Sei stolz, das du den Versuchungen getrotzt und widerstanden hast. Du bist stärker als deine alten Gewohnheiten und darfst wirklich stolz sein. Der Blick auf die Waage wird dir recht geben.

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Ja und mach auch ruhig mal Vorher/ Nachher Bilder von dir. Oft lässt einem beim Abnehmen die eigene Wahrnehmung im Stich und man sieht sich im Spiegel fülliger als man in der Realität ist. Mir geht das fast täglich so. Auf den Bildern siehst du dann was du schon alles geleistet hast. Na wenn das nicht Motivation pur ist oder?

Und zum guten Schluss…
Belohne dich in regelmäßigen Abständen für deine Abnahme. Nein, nicht mit Essen, lieber mit einem guten Buch, mit einer Maniküre, mit schönem Geschirr, mit einem Ausflug. Was auch immer dir gefällt, Spaß macht oder gut tut.
Ich mache das bei jeder guten Abnahme und es hält mich bei Laune. Und wenn ich mal eine ganz besonders tolle Abnahme habe, dann fällt so eine Belohnung schon mal etwas größer aus und wir verbringen ein paar Tage in einer schnuckeligen Ferienwohnung im Schwarzwald oder Bayern. Oder wie aktuell geschehen…ich fahr zum Lchf-Kongress nach Düsseldorf. Das spornt mich an und gibt mir Kraft.

Das sind im Prinzip ganz einfache Dinge und sie haben so einen großen Effekt…sie motivieren dich und geben dir den nötigen Biss. Du bist viel stärker als deine alten Gewohnheiten und musst dir das in den schwachen Momenten nur bewusst machen.
Ich kann das…und du kannst das auch!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

PS: Gute Bücher zum Einstieg in die ketogene Ernährung findet ihr hier…KLICK

{Keto Tratsch} Warum ich mich für eine Low Carb High Fat Ernährung entschieden habe…

Eine mir sehr häufig gestellte Frage ist…
Warum ich mich für eine Ernährung entschieden habe, die auf den ersten Blick doch voller Entbehrungen steckt, schließlich reduziert eine Lchf Ernährung bzw. ketogene Ernährung ja ganz bewusst den Kohlenhydratanteil und man isst keinen Zucker, kein Brot und keine Nudeln mehr?

Ja, das ist schon richtig…diese Sachen isst man in ihrer Ursprungsform nicht mehr und für mich ist das auch gut so.
Nachdem ich nämlich nach ein paar Tagen „Entzuckerung“ mit einigen kleinen Nebenwirkungen in den Fettstoffwechsel (die Ketose) gelangt war, hat es mir die Augen geöffnet. Plötzlich waren mein Heißhunger und meine Gelüste verschwunden…ja, wie weggeblasen. Ich hab wieder ein für mich normales Hunger- und Sättigungsgefühl entwickelt, das auf einen konstanten Blutzuckerspiegel zurückzuführen ist.
Genau das ist nämlich der Grund, warum es mir bei meinen bisherigen Diätversuchen nie gelang, richtig Gewicht zu reduzieren. Es kam immer der Punkt, an dem ich von starkem Heißhunger getrieben wurde und alles abbrach. Sofort war das alte Verhaltensmuster wieder da.

Das ist bei Lchf bzw. ketogener Ernährung anders…
Seitdem ich mich im Fettverbrennungsmodus befinde, sind alle Heißhungergefühle wie weggeblasen. Ich vermisse gar keine Kohlenhydrate und möchte sie auch gar nicht mehr essen. Ich habe inzwischen sehr gute Alternativen für sogenannte „Nachbauten“ gefunden, die mein Körper viel besser verwerten kann. Ich entbehre nichts.

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In den letzten 6 Monaten habe ich weder gelitten noch irgendwie gehungert. Für mich ist die Lchf Ernährung in Fleisch und Blut übergegangen und etwas das ich tatsächlich als ganz normal betrachte. Vor meiner Umstellung war ich gereizt, kränklich und unzufrieden…jetzt bin ich fit, gesund und glücklich.Was will ich also mehr?

In diesem Sinne…
Zweifelt nichts an, was ihr nicht schon selbst ausprobiert habt. 😉

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

{Keto Tratsch} Ketogene Ernährung… lasse das Fett für dich arbeiten

Heute habe ich für euch ein paar Tipps und Ratschläge für die Umstellung zur ketogenen Ernährung. Es ist ein kleiner Leitfaden, der euch den Start erleichtern soll.
Aber zuvor möchte ich euch sagen, das ich nicht zu den streng dogmatischen Verfechtern dieser Ernährungsform zähle und die ganze Sache eher locker und mit Spaß und Genuss angehe…aber das wisst ihr ja bereits. 😉

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Ich kann an selbst auferlegten Verboten nichts positives finden und manchmal sind sie auch wirklich überhaupt nicht nötig. So findet man in meinem Speiseplan auch in Maßen einige Lebensmittel die über die 5g oder 10g Grenze pro 100g Lebensmittel gehen…und zwar häufig im Obst und Gemüsebereich. Wichtig ist dabei immer die Gesamtmenge und die Kombination mit anderen Lebensmitteln.
Aber zuerst einmal zu den Lebensmitteln die auf jeden Fall ketotauglich sind…

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Fleisch & Eier: Rindfleisch, Schweinefleisch, Huhn (mit Haut), Lamm, Speck, etc… Eier
Fisch: alle Sorten, besonders Lachs, Thunfisch, Sardinen, etc…
Gemüse: grünes Blattgemüse und Salate, Blumenkohl, Broccoli, Salatgurke, Zucchini, Weißkohl, etc…
Obst: Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Blaubeeren, etc…
Milchprodukte: Vollfettkäse, Vollfettquark, Mascarpone, Sahne, griechischer Joghurt
Nüsse & Samen: Walnüsse, Haselnüsse, Pecannüsse, Mandeln, Sesam, Sonneblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, etc…
Fette: Butter, Ghee, Kokosöl, Olivenöl, Nussöle, Mandelöle, Mct-Öl, etc…
sonstiges: Oliven, Mandelmilch, Kokosmilch, Nussmus, Mandelmus, Mandeljoghurt, Kokosjoghurt, etc…

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  • Gezuckerte Getränke
  • Süßigkeiten
  • Kuchen, Torten und Gebäck
  • Öl aus Saaten
  • Weizen
  • alle anderen Getreidearten
  • alle Sorten von Cerealien
  • alle Sorten Brot
  • alle Sorten Nudeln
  • fruchtzuckerreiches Obst
  • Kohlenhydratreiches Gemüse
  • Kartoffeln
  • Reis
  • und auf keinen Fall das Fett reduzieren, sonst kann der Körper nicht funktionieren

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Und jetzt nehme ich den Punkt von ganz oben wieder auf…die Menge macht es.

  • Gemüse wie Tomaten, Paprika, Karotten, Rote Beete, etc… mische ich in Maßen unter Brotteige, Currys, Salate, Soßen etc…
  • Obst wie Äpfel, Birnen, Kirschen, etc… esse ich ab und an in Maßen in Quarkspeisen, Kuchen, Torten, etc…
  • Zartbitterschokolade oder „Vollmilch“ Schokolade (vom Lieblingsdoktor) nasche ich ab und an mal abends vor dem Fernseher oder ich mache mir eine heiße Schokolade daraus (erhältlich zum selbergießen HIER)*
  • zuckerfreie Gummibärchen sind eine super Alternative zu den herkömmlichen zuckereichen (erhältlich HIER)*
  • Nachbauten wie Brot, Brötchen und Kuchen aus Low Carb Mehlen (tolle Backmischungen gibt es HIER)*
  • trockener Rotwein und klare Schnäpse

Beim Obst und Gemüse kommt es auf die Gesamtmenge an. Ich nehme, wenn ich Lust auf Äpfel, Kirschen oder auch mal ein kohlenhydratreicheres Gemüse habe, immer ein fetthaltiges Lebensmittel und manchmal auch als kleinen Trick etwas Mct-Öl dazu. Das verlangsamt zum einen die Verdauung und zum anderen hält es mich in Ketose. Bei mir klappt das bisher ganz gut und bis auf ganz wenige Ausnahmen, bin ich auch durchgängig in Ketose. Das ist allerdings auch etwas wo jeder Körper anders reagiert und da müsst ihr einfach mutig sein und schauen wo eure Grenzen liegen. Keine Angst…auch wenn ihr euch mal kurz aus der Ketose katapultiert…solange ihr nicht durch Zucker rausfliegt, passiert da nicht viel. Ihr bekommt weder Heißhunger noch Fressflashs. Sowas passiert erst wenn ihr euch Zucker oder größere Mengen an Kohlenhydraten zuführt.

Und wenn ihr euch nicht sicher seid wieviele Kohlenhydrate ein Lebensmittel hat, findet ihr bei Lchf-Deutschland tolle Listen. An diese Listen halte ich mich seit Beginn meiner Ernährungsumstellung und bis jetzt bin ich damit immer gut gefahren. Die Listen findet ihr HIER.

Und jetzt wünsche ich euch gutes Gelingen und einen guten Start in die ketogene Ernährung mit viel Motivation und Spaß.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

* Affialliatelink… Das Schreiben und Einstellen der Rezepte kostet einiges an Mühe und Zeit…Wenn ihr über die Links bestellt, dann bekomme ich dafür eine kleine Provision. Die Produkte, die ich empfehle sind alle von mir getestet und für gut befunden. Ich empfehle nichts, wo ich nicht 100% dahinter stehe.

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Bei Dr. Almond bekommt ihr mit dem Code „ALMOND10“ einen Rabatt von 10% auf eure Erstbestellung.
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{Keto Tratsch} Die Ketose und warum man immer auf die richtige Fettmenge achten sollte…

Nachdem ihr jetzt schon wisst wie ich mit der Ernährungsumstellung begonnen habe, erzähle ich euch heute wie ich in Ketose gelangt bin, wie lange es gedauert hat und auf was ich dabei geachtet habe.


Für alle die den letzten Keto Tratsch nicht gelesen haben…den Artikel zur Ernährungsumstellung gibt es HIER.

Meine erste Ketose, in die ich rein zufällig durch eine Fastenkur geschlittert bin, war eine echte Katastrophe. Ich fühlte mich nach 3 Fastentagen schwach, elend und total zittrig. Das wurde von Tag zu Tag schlimmer und nach 7 Tagen brach ich das Ganze, am Rande eines Nervenzusammenbruchs, ab. Ich hab mich noch nie in meinem Leben so schlecht gefühlt wie in dieser einen Woche.

Als ich mich nun belesen hatte (meine Buchtipps findet ihr auf der Startseite in der Seitenleiste), fasste ich den Entschluss es nochmal richtig und bewusst mit dieser Ketose zu probieren.
Das erste was ich tat…ich kaufte mir Butter, Kokosöl und Mct-Öl für meinen allerersten Bulletproofcoffee (Bpc)…

Tipp:
– Tolles Kokosöl findet ihr bei Dr. Almond im Shop… (erhältlich HIER*).
– Mct-Öl gibt es bei Soulfood Lowcarberia im Shop… (erhältlich HIER*).

Den Bulletproofcoffee trank ich ab sofort jeden Morgen.
Das Fett durch Butter, Kokosöl und Mct-Öl ist ein richtiger Kraftspender und macht fit für den ganzen Tag. Es ist sozusagen der Treibstoff für jede einzelne Körperzelle.
Ich trinke den Bpc übrigens in tausend abgewandelten Versionen immer noch jeden Tag. Manchmal mit zusätzlich Mandelmilch als Latte Macchiato oder als Schokovariante mit Pistazien- und Haselnussmus. (Einige Rezepte dafür findet ihr in der Low Carb Rubrik)

Nach nur 2 Tagen bemerkte ich die ersten Veränderungen…
Ich verlor Wasser ohne Ende, musste ständig zur Toilette. Der Kopf fing an zu schmerzen und ich hatte leichte Kreislaufprobleme und Wadenkrämpfe.
Das waren erste Symptome der Ketogrippe…die Umstellung des Körpers hatte begonnen.
Außerdem war ich nach 3 Tagen schon sehr grantig und hatte mit heftigen Gelüsten und Heißhunger zu kämpfen.
Das Alles hab ich aber relativ schnell durch ein paar einfache Tricks beheben können.

  1. Viel Wasser trinken.
  2. Magnesium gegen die Wadenkrämpfe nehmen.
  3. Salzige gekochte Brühe trinken um den Elektrolythaushalt wieder aufzufüllen.

Nach ca. 5 Tagen war der ganze Spuk vorbei und mir ging es gut.
Ich war in Ketose und genau ab da waren dann auch alle Gelüste weg und sind bis heute auch weg geblieben.

Nachmessen kann man die Ketose übrigens mit sogenannten Ketostix*. Ich hab zum messen diese hier verwendet …

Das die Zipperlein relativ schnell wieder weg waren, hat aber nicht nur mit den weiter oben genanten Punkten zu tun. Nein, auch mit der Ernährung. Ich hab die ersten Tage sehr konsequent auf die Makroverteilung geachtet und viele gute Fette in den Mahlzeiten zu mir genommen.
Während ich bei meiner Fastenkur damals ja überhaupt kein Fett gegessen habe.

Mein Fazit:
Keine Kohlenhydrate und kein Fett ist für mich eine ganz schlechte Kombination! Wenn der Körper keinen Treibstoff bekommt, dann fängt er an zu stottern bzw. dann läuft er nicht. Das ist der größte Fehler den man am Anfang machen kann.

Und für alle die vor dem Fett Angst haben…
Befreit euch davon! Vor Fett muss man keine Angst haben.
Meine besten Abnehmergebnisse habe ich nämlich genau dann, wenn ich genügend Fett gegessen habe und teilweise sogar über meiner berechneten Fettmenge liege.
Habt Vertrauen in euch und euren Körper. Der weiß nämlich ganz genau was zu tun ist. Gebt ihm die nötige Energie und auch Zeit um das alles bewerkstelligen zu können.

Und was ich mache, wenn es mal stagniert und nicht so gut läuft…wie ich damit umgehe…das erzähl ich euch beim nächsten Keto Tratsch. Bis dahin…bleibt zuckerfrei und gesund.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

* Affialliatelink… Das Schreiben und Einstellen der Rezepte kostet einiges an Mühe und Zeit…Wenn ihr über die Links bestellt, dann bekomme ich dafür eine kleine Provision. Die Produkte, die ich empfehle sind alle von mir getestet und für gut befunden. Ich empfehle nichts, wo ich nicht 100% dahinter stehe.

{Keto Tratsch} Wie fange ich am besten mit der Ernährungsumstellung an?

Eine Frage die mir in letzter Zeit sehr häufig gestellt wurde ist…

Wie hast du mit der Ernährungsumstellung begonnen? Was hast du da gemacht?

Im Grunde ist das sehr einfach zu beantworten. Ich habe mich über das Thema ketogene Ernährung umfassend informiert und dann einfach damit losgelegt.
Zu allererst hab ich mir 2 tolle Bücher gekauft und durchgelesen. Wichtig war für mich hier, das sie gut geschrieben und leicht verständlich waren. Es gibt nichts schlimmeres als hoch angepriesene Bücher, für die man ein Medizinstudium braucht um auch nur einen Satz zu verstehen. Das ist bei diesen beiden Büchern nicht der Fall. Sie sind für den Ketolaien einfach geschrieben und die Zusammenhänge sind wunderbar erklärt.

Das erste Buch ist von Jimmy Moore…Ketogene Ernährung für Anfänger.*

Das zweite Buch ist von Daniela Pfeifer…Keto Basics.*

Beide Bücher hab ich regelrecht verschlungen und sie haben mir alle Fragen, die ich zu Anfang hatte beantwortet. So konnte ich gleich gut in die ketogene Ernährung starten.

Das erste was ich tat…ich rechnete mir meine tägliche Kohlenhydrat-, Eiweiss- und Fettmenge aus. Hier ging ich nach der einfachen 5% Kohlenhydrate, 20% Eiweiss und 75% Fett Regel. Kalorientechnisch kam (und komme ich natürlich immer noch) auf ca. 2000 Kalorien. Manchmal auch darüber, aber Kalorien werden bei mir ja nicht gezählt. Wer es sich da einfach machen möchte, der kann die Prozente einfach in eine App eingeben und die berechnet es dann…z.B. FDDB.
Meine Makroverteilung liegt bei 20 g Kh, 70 g E und 180-200g Fett.
Auf das Fett achte ich inzwischen nicht mehr. Manchmal liege ich mit der Menge deutlich darüber und genau das sind dann die Tage an denen ich super gut abnehme. Der helle Wahnsinn oder? Wenn man seinen Kopf erstmal umgepolt hat und feststellt, das Fett nicht der große Feind ist, dann purzeln die Kilos wie verrückt. Das kann man ja bei mir ganz deutlich sehen…heute morgen waren schon 41 Kilo weg und das in 5 1/2 Monaten. 🙂

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Wichtig ist…und das braucht man am Anfang unbedingt…
Man muss alles was man zu sich nimmt berechnen und aufschreiben. Hierfür gibt es super Tabellen bei einer meiner Lieblingswebseiten…

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Die haben mir am Anfang super geholfen. Wenn man nämlich mal nach den Nährwerten der Lebensmittel googelt, stellt man fest das es ziemlich viele widersprüchliche Aussagen dazu gibt. Ich halte mich schon seit Monaten nur an diese Listen und es funktioniert bestens wie ihr sehen könnt. 🙂 Die Listen findet ihr…HIER

Meine Empfehlung an euch für einen guten Start in die ketogene Ernährung…
Esst am Anfang so natürlich wie möglich! Beschäftigt euch mit den Nährwerten und kombiniert diese immer mit guten Fetten und Ölen. Ich habe in meiner Küche immer einen Vorrat an Butter, Kokosöl, Olivenöl und verschiedene Aromaöle aus Nuss- und Mandelöl…und natürlich Mct-Öl für meinen Bulletproofcoffee. Trinkt ausreichend Wasser. Der Körper braucht das gerade in der ersten Zeit vermehrt. Passt auch auf, das ihr mit der Eiweissmenge nicht über das Ziel hinausschiesst. Ein Zuviel an Eiweiss wird vom Körper in Zucker umgewandelt und lässt euch aus der Ketose fallen. Wenn ihr das beherzigt, dann sollte der Einstieg in die ketogene Ernährung gut klappen.

Ein paar Beispiele wie meine Ernährung in den ersten 4 Wochen aussah, hab ich auf den folgenden Bildern für euch…

Noch ein zwei Worte zu den ersten 2 Wochen…
Durch die Umstellung des Körpers auf die ketogene Ernährung kann es zu kleinen Nebenwirkungen kommen. Das Ganze nennt sich Ketogrippe und es fühlt sich auch tatsächlich wie eine Grippe an. Bei mir waren das Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen, Herzrasen, bleierne Müdigkeit, Blutdruckabsacker, Kreislaufprobleme. Es kommt durch den Kohlenhydrat- bzw. Zuckerentzug. Der Körper leert ja seine Glykogenspeicher und man verliert dabei auch einiges an Wasser. Ich hab in den ersten Wochen sehr sehr viel an Wasser verloren. Deshalb muss man auch wirklich viel trinken. Am besten stilles Wasser, salzige Brühe und Tee. Damit halten sich die Nebenwirkungen in Grenzen. Und natürlich nicht den Fehler machen und das Fett reduzieren, sonst wird die Ketogrippe um einiges schlimmer. Ich spreche da aus Erfahrung…mein erster Versuch ging ja gehörig in die Hose und ich wurde immer klappriger und schwächer. Beim zweiten Versuch mit erhöhter Fettmenge, Brühe und mehr trinken hatte ich so gut wie keine Symptome. Wenn ihr darauf achtet, dann sollte es euch genauso gehen.

So, jetzt wisst ihr bescheid…genau so hab ich vor 5 1/2 Monaten mit der ketogenen Ernährung begonnen. Wie lange ich brauchte um in Ketose zu gelangen und wie es mir dabei ging, ist eine weitere Frage die ich oft gestellt bekomme…aber das beantworte ich euch beim nächsten Keto Tratsch. Bis dahin…bleibt zuckerfrei und gesund.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

* Affialliatelink… Das Schreiben und Einstellen der Rezepte kostet einiges an Mühe und Zeit…Wenn ihr über die Links bestellt, dann bekomme ich dafür eine kleine Provision. Die Produkte, die ich empfehle sind alle von mir getestet und für gut befunden. Ich empfehle nichts, wo ich nicht 100% dahinter stehe.