{Keto Tratsch} Die Ketose und warum man immer auf die richtige Fettmenge achten sollte…

Nachdem ihr jetzt schon wisst wie ich mit der Ernährungsumstellung begonnen habe, erzähle ich euch heute wie ich in Ketose gelangt bin, wie lange es gedauert hat und auf was ich dabei geachtet habe.


Für alle die den letzten Keto Tratsch nicht gelesen haben…den Artikel zur Ernährungsumstellung gibt es HIER.

Meine erste Ketose, in die ich rein zufällig durch eine Fastenkur geschlittert bin, war eine echte Katastrophe. Ich fühlte mich nach 3 Fastentagen schwach, elend und total zittrig. Das wurde von Tag zu Tag schlimmer und nach 7 Tagen brach ich das Ganze, am Rande eines Nervenzusammenbruchs, ab. Ich hab mich noch nie in meinem Leben so schlecht gefühlt wie in dieser einen Woche.

Als ich mich nun belesen hatte (meine Buchtipps findet ihr auf der Startseite in der Seitenleiste), fasste ich den Entschluss es nochmal richtig und bewusst mit dieser Ketose zu probieren.
Das erste was ich tat…ich kaufte mir Butter, Kokosöl und Mct-Öl für meinen allerersten Bulletproofcoffee (Bpc)…

Tipp:
– Tolles Kokosöl findet ihr bei Dr. Almond im Shop… (erhältlich HIER*).
– Mct-Öl gibt es bei Soulfood Lowcarberia im Shop… (erhältlich HIER*).

Den Bulletproofcoffee trank ich ab sofort jeden Morgen.
Das Fett durch Butter, Kokosöl und Mct-Öl ist ein richtiger Kraftspender und macht fit für den ganzen Tag. Es ist sozusagen der Treibstoff für jede einzelne Körperzelle.
Ich trinke den Bpc übrigens in tausend abgewandelten Versionen immer noch jeden Tag. Manchmal mit zusätzlich Mandelmilch als Latte Macchiato oder als Schokovariante mit Pistazien- und Haselnussmus. (Einige Rezepte dafür findet ihr in der Low Carb Rubrik)

Nach nur 2 Tagen bemerkte ich die ersten Veränderungen…
Ich verlor Wasser ohne Ende, musste ständig zur Toilette. Der Kopf fing an zu schmerzen und ich hatte leichte Kreislaufprobleme und Wadenkrämpfe.
Das waren erste Symptome der Ketogrippe…die Umstellung des Körpers hatte begonnen.
Außerdem war ich nach 3 Tagen schon sehr grantig und hatte mit heftigen Gelüsten und Heißhunger zu kämpfen.
Das Alles hab ich aber relativ schnell durch ein paar einfache Tricks beheben können.

  1. Viel Wasser trinken.
  2. Magnesium gegen die Wadenkrämpfe nehmen.
  3. Salzige gekochte Brühe trinken um den Elektrolythaushalt wieder aufzufüllen.

Nach ca. 5 Tagen war der ganze Spuk vorbei und mir ging es gut.
Ich war in Ketose und genau ab da waren dann auch alle Gelüste weg und sind bis heute auch weg geblieben.

Nachmessen kann man die Ketose übrigens mit sogenannten Ketostix*. Ich hab zum messen diese hier verwendet …

Das die Zipperlein relativ schnell wieder weg waren, hat aber nicht nur mit den weiter oben genanten Punkten zu tun. Nein, auch mit der Ernährung. Ich hab die ersten Tage sehr konsequent auf die Makroverteilung geachtet und viele gute Fette in den Mahlzeiten zu mir genommen.
Während ich bei meiner Fastenkur damals ja überhaupt kein Fett gegessen habe.

Mein Fazit:
Keine Kohlenhydrate und kein Fett ist für mich eine ganz schlechte Kombination! Wenn der Körper keinen Treibstoff bekommt, dann fängt er an zu stottern bzw. dann läuft er nicht. Das ist der größte Fehler den man am Anfang machen kann.

Und für alle die vor dem Fett Angst haben…
Befreit euch davon! Vor Fett muss man keine Angst haben.
Meine besten Abnehmergebnisse habe ich nämlich genau dann, wenn ich genügend Fett gegessen habe und teilweise sogar über meiner berechneten Fettmenge liege.
Habt Vertrauen in euch und euren Körper. Der weiß nämlich ganz genau was zu tun ist. Gebt ihm die nötige Energie und auch Zeit um das alles bewerkstelligen zu können.

Und was ich mache, wenn es mal stagniert und nicht so gut läuft…wie ich damit umgehe…das erzähl ich euch beim nächsten Keto Tratsch. Bis dahin…bleibt zuckerfrei und gesund.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

* Affialliatelink… Das Schreiben und Einstellen der Rezepte kostet einiges an Mühe und Zeit…Wenn ihr über die Links bestellt, dann bekomme ich dafür eine kleine Provision. Die Produkte, die ich empfehle sind alle von mir getestet und für gut befunden. Ich empfehle nichts, wo ich nicht 100% dahinter stehe.

{Keto Tratsch} Wie fange ich am besten mit der Ernährungsumstellung an?

Eine Frage die mir in letzter Zeit sehr häufig gestellt wurde ist…

Wie hast du mit der Ernährungsumstellung begonnen? Was hast du da gemacht?

Im Grunde ist das sehr einfach zu beantworten. Ich habe mich über das Thema ketogene Ernährung umfassend informiert und dann einfach damit losgelegt.
Zu allererst hab ich mir 2 tolle Bücher gekauft und durchgelesen. Wichtig war für mich hier, das sie gut geschrieben und leicht verständlich waren. Es gibt nichts schlimmeres als hoch angepriesene Bücher, für die man ein Medizinstudium braucht um auch nur einen Satz zu verstehen. Das ist bei diesen beiden Büchern nicht der Fall. Sie sind für den Ketolaien einfach geschrieben und die Zusammenhänge sind wunderbar erklärt.

Das erste Buch ist von Jimmy Moore…Ketogene Ernährung für Anfänger.*

Das zweite Buch ist von Daniela Pfeifer…Keto Basics.*

Beide Bücher hab ich regelrecht verschlungen und sie haben mir alle Fragen, die ich zu Anfang hatte beantwortet. So konnte ich gleich gut in die ketogene Ernährung starten.

Das erste was ich tat…ich rechnete mir meine tägliche Kohlenhydrat-, Eiweiss- und Fettmenge aus. Hier ging ich nach der einfachen 5% Kohlenhydrate, 20% Eiweiss und 75% Fett Regel. Kalorientechnisch kam (und komme ich natürlich immer noch) auf ca. 2000 Kalorien. Manchmal auch darüber, aber Kalorien werden bei mir ja nicht gezählt. Wer es sich da einfach machen möchte, der kann die Prozente einfach in eine App eingeben und die berechnet es dann…z.B. FDDB.
Meine Makroverteilung liegt bei 20 g Kh, 70 g E und 180-200g Fett.
Auf das Fett achte ich inzwischen nicht mehr. Manchmal liege ich mit der Menge deutlich darüber und genau das sind dann die Tage an denen ich super gut abnehme. Der helle Wahnsinn oder? Wenn man seinen Kopf erstmal umgepolt hat und feststellt, das Fett nicht der große Feind ist, dann purzeln die Kilos wie verrückt. Das kann man ja bei mir ganz deutlich sehen…heute morgen waren schon 41 Kilo weg und das in 5 1/2 Monaten. 🙂

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Wichtig ist…und das braucht man am Anfang unbedingt…
Man muss alles was man zu sich nimmt berechnen und aufschreiben. Hierfür gibt es super Tabellen bei einer meiner Lieblingswebseiten…

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Die haben mir am Anfang super geholfen. Wenn man nämlich mal nach den Nährwerten der Lebensmittel googelt, stellt man fest das es ziemlich viele widersprüchliche Aussagen dazu gibt. Ich halte mich schon seit Monaten nur an diese Listen und es funktioniert bestens wie ihr sehen könnt. 🙂 Die Listen findet ihr…HIER

Meine Empfehlung an euch für einen guten Start in die ketogene Ernährung…
Esst am Anfang so natürlich wie möglich! Beschäftigt euch mit den Nährwerten und kombiniert diese immer mit guten Fetten und Ölen. Ich habe in meiner Küche immer einen Vorrat an Butter, Kokosöl, Olivenöl und verschiedene Aromaöle aus Sesam und Mandelöl…und natürlich Mct-Öl für meinen Bulletproofcoffee. Trinkt ausreichend Wasser. Der Körper braucht das gerade in der ersten Zeit vermehrt. Passt auch auf, das ihr mit der Eieissmenge nicht über das Ziel hinausschiesst. Ein Zuviel an Eiweiss wird vom Körper in Zucker umgewandelt und lässt euch aus der Ketose fallen. Wenn ihr das beherzigt, dann sollte der Einstieg in die ketogene Ernährung gut klappen.

Ein paar Beispiele wie meine Ernährung in den ersten 4 Wochen aussah, hab ich auf den folgenden Bildern für euch…

Noch ein zwei Worte zu den ersten 2 Wochen…
Durch die Umstellung des Körpers auf die ketogene Ernährung kann es zu kleinen Nebenwirkungen kommen. Das Ganze nennt sich Ketogrippe und es fühlt sich auch tatsächlich wie eine Grippe an. Bei mir waren das Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen, Herzrasen, bleierne Müdigkeit, Blutdruckabsacker, Kreislaufprobleme. Es kommt durch den Kohlenhydrat- bzw. Zuckerentzug. Der Körper leert ja seine Glykogenspeicher und man verliert dabei auch einiges an Wasser. Ich hab in den ersten Wochen sehr sehr viel an Wasser verloren. Deshalb muss man auch wirklich viel trinken. Am besten stilles Wasser, salzige Brühe und Tee. Damit halten sich die Nebenwirkungen in Grenzen. Und natürlich nicht den Fehler machen und das Fett reduzieren, sonst wird die Ketogrippe um einiges schlimmer. Ich spreche da aus Erfahrung…mein erster Versuch ging ja gehörig in die Hose und ich wurde immer klappriger und schwächer. Beim zweiten Versuch mit erhöhter Fettmenge, Brühe und mehr trinken hatte ich so gut wie keine Symptome. Wenn ihr darauf achtet, dann sollte es euch genauso gehen.

So, jetzt wisst ihr bescheid…genau so hab ich vor 5 1/2 Monaten mit der ketogenen Ernährung begonnen. Wie lange ich brauchte um in Ketose zu gelangen und wie es mir dabei ging, ist eine weitere Frage die ich oft gestellt bekomme…aber das beantworte ich euch beim nächsten Keto Tratsch. Bis dahin…bleibt zuckerfrei und gesund.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

* Affialliatelink… Das Schreiben und Einstellen der Rezepte kostet einiges an Mühe und Zeit…Wenn ihr über die Links bestellt, dann bekomme ich dafür eine kleine Provision. Die Produkte, die ich empfehle sind alle von mir getestet und für gut befunden. Ich empfehle nichts, wo ich nicht 100% dahinter stehe.

5 Monate zuckerfreier Keto Lifestyle …mein Fazit

Ganze 5 Monate ist es nun schon her…
Ich kam damals aus dem Urlaub zurück, hatte von der langen Fahrt mal wieder extrem geschwollene Beine und beschloss von da an auf Zucker und Kohlenhydrate zu verzichten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich Blutdruckprobleme und nahm dagegen Medikamente. Ich fühlte mich nicht mehr wohl in meiner Haut…war kurzatmig und hatte jeden Abend müde und schwere Beine. Dazu kam noch, das ich ständig unzufrieden und gereizt war. Mein Mann hatte es in dieser Zeit nicht wirklich leicht mit mir. Bis zu diesem einen Tag…

Seit diesem einen Sonntag im Juni bin ich jetzt fleißig am Makros zählen und mache eine strikte Form von LCHF, ich esse ketogen. Was hat sich in dieser Zeit getan und was hat sich bisher alles verändert? Das will ich euch heute gerne mal erzählen…

Zu allererst natürlich mein Gewicht. Ich habe bis zum heutigen Tage sage und schreibe ganze unglaubliche 37 Kilo abgenommen. Das sind 148 Päckchen Butter…oder ein kleines Schulkind…

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Auf den Bildern seht ihr mich im Oktober 2016 und heute. Dazwischen liegt genau ein Jahr. Mein Körper verändert sich fast täglich und auch wenn ich mal Phasen habe, in denen es etwas langsamer geht und sich auf der Waage nicht viel tut…der Umfang schrumpft trotzdem.

Aber das Gewicht ist nicht die einzigste Veränderung. Es gibt da noch mehr…

Mein Denken und mein Handeln hat sich verändert. Ich habe meine neue Ernährungsform verinnerlicht und sie ist inzwischen zu einer Gewohnheit geworden. Hätte ich vor einiger Zeit bei einem chinesischen Büffet noch zu Reis und Frühlingsrollen gegriffen…heute laufe ich daran vorbei und nehme mir Fleisch und Gemüse. Ganz automatisch und ohne drüber nachzudenken. Kopf und Körper befinden sich endlich im Einklang. Ich bin angekommen.

Ein weiterer Aspekt…ich habe so gut wie keine Wasseransammlungen mehr in den Beinen und laufe wieder ohne Spannungen oder Schmerzen in den Beinen durch die Gegend. Und nicht nur das, nein, die Strecken haben sich verdoppelt und verdreifacht.
Ich hab inzwischen mehr Kondition und komme nicht mehr aus der Puste.

Im allgemeinen fühle ich mich fitter und leistungsfähiger. Die Ketose macht meinen Kopf wacher und die Gedanken fließen um einiges klarer. Ich hab Energieschübe, da weiß ich manchmal selbst nicht wohin damit. 😉

Der wichtigste Punkt ist allerdings die Tatsache, das ich in Absprache mit meiner Ärztin schon in kürzester Zeit meine Blutdruckmedikamente weglassen konnte. Mein Blutdruck ist seit Beginn meiner Ernährungsumstellung im optimalen Bereich und ich hatte seither keine Schwankungen oder Blutdruckkrisen mehr. Ich habe seitdem…Achtung O-Ton Hausärztin…einen Bilderbuchblutdruck. 🙂 Sensationell oder?

Alles in allem geht es mir im Moment so gut wie schon lange nicht mehr. Ich hab Motivation ohne Ende und bin schon auf die nächsten Monate gespannt. Was im Juni eigentlich als ein Experiment begann, ist inzwischen zu einer neuen Lebensweise herangereift. Ich mag meinen neuen Lifestyle und hab dermaßen Spass daran. Ja, ihr habt richtig gelesen…mir macht Abnehmen Spass. 😉

Jetzt geht es den nächsten Kilos an den Kragen. Und ich bin schon auf neue Veränderungen gespannt. Was wird da wohl als nächstes kommen?
Die Reise ist und bleibt spannend und ich nehme euch auch gerne weiterhin mit.
Wenn ihr möchtet und es nicht schon tut, könnt ihr das Ganze auf Instagram oder Facebook verfolgen. Dort poste ich täglich mein Essen und meine Erfolge…naja…und manchmal auch wenn es nicht so gut läuft. Das ist aber eher selten der Fall. 🙂

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Eine Konditormeisterin auf Abwegen…ein Fazit nach 3 Monaten zuckerfreiem Keto Living

Drei Monate ist es inzwischen her…
So lange ernähre ich mich jetzt schon absolut zuckerfrei und ketogen.
Heute möchte ich euch deshalb mal erzählen, wie es mir damit geht und was sich bisher alles verändert hat.

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Zuerst einmal der körperliche Aspekt…
Wie ihr sicherlich noch wisst, hatte ich aufgrund des Gewichtes Probleme mit dem Blutdruck und auch Wassereinlagerungen in den Beinen machten mir sehr zu schaffen.
Was ist da in der Zwischenzeit geschehen?
Hat sich da was verändert?
JA!
Es hat sich sogar einiges verändert.
Ich lebe inzwischen ganz ohne Blutdruckmedikamente und habe jeden Tag einen Blutdruck im optimalen Bereich, ganz ohne Schwankungen. Mir geht es total gut und ich hatte bisher überhaupt keine Blutdruckkrisen mehr.
Auch die Wassereinlagerungen in den Beinen sind fast vollständig verschwunden. Nach ein paar Wochen ketogener Ernährung und den damit verlorenen Kilos, normalisierte sich das wieder.
Ich lagere zwar hormonell bedingt an 2-3 Tagen im Monat noch etwas Wasser ein, aber nur wenig und das verschwindet auch recht zügig wieder. Ihr Frauen kennt das ja bestimmt. 😉
Gesundheitlich fühle ich mich heute fitter und leistungsfähiger als ich es jemals war. Das hätte ich mir noch vor drei Monaten nicht vorstellen können.

Was hat sich außerdem noch getan…
Viele fragen mich immer, wie man denn so ohne Kohlenhydrate und Zucker leben kann und bedauern mich, weil ich ja nur sehr eingeschränkt essen darf.
Aber ist das wirklich so? Bin ich wirklich so arm dran und so eingeschränkt?
NEIN!
Ich bin nicht eingeschränkt.
Es gibt zwar viele Lebensmittel die ich nicht essen darf, aber es gibt für fast alles ziemlich gute Alternativen. Ich kann mir aus verschiedenen Nuss- und Samenmehlen leckere Brote und Kuchen backen. Aus zuckerfreier Schokolade gibt es feine Desserts und Süßigkeiten. Ja und sogar Fastfood lässt sich ziemlich cool „nachbauen“…man denke da nur an die leckere Burgerrolle, den Hähnchendöner oder die Würstchen im Schlafrock, die ich erst letztens gemacht habe.
Klingt das für euch nach eingeschränkt?
Seht ihr…für mich auch nicht. 🙂

Es geht also wirklich…
Selbst als ziemlicher Süßschnabel mit einer Leidenschaft für’s Backen, kann man sehr gut zuckerfrei und ketogen leben. Das wirkt sich nicht auf meinen Beruf aus…ich backe immer noch…nur eben anders und keinesfalls schlechter.
Ja und wenn es bisher noch keine anderen gibt, dann bin ich ja vielleicht die erste ketogene Konditormeisterin Deutschlands…wer weiß? 😉
Das man mit süßen Leckereien gesund leben und auch noch Abnehmen kann, hab ich ja bereits bestens bewiesen.
Bis heute sind schließlich -28 Kilo gepurzelt. ❤

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Und nun peile ich erst mal mit voller Motivation die -30 Kilo an…und dann werden noch einige davon folgen. 😉
Ihr dürft mich dabei sehr gerne weiterhin begleiten und wenn ihr es nicht schon tut, dann folgt mir auf Facebook oder Instagram, dort poste ich täglich mein Essen, meine Fortschritte und Erfahrungen.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

{Kaffeeklatsch}…ein Blick hinter die Kulissen oder warum man nicht immer Fotos vertrauen sollte

Wenn man in viele andere Blogs schaut, dann sieht man immer nur die schönen Seiten des Lebens. Da sind gestellte Fotos…vorgefertigte nichtssagende Texte…heile Welt und „ich bin ja immer so glücklich“ Beiträge. Aber entspricht das alles auch der Realität?
Mit ziemlicher Sicherheit nicht.
Aber was ist denn nun die Realität?

Nun ja, bei anderen Bloggern kann ich das nicht wirklich beurteilen…aber bei MIR…bei mir kann ich euch einen kleinen Einblick in meine „Wirklichkeit“ geben…

Natürlich teile ich gerne meine glücklichen Momente mit euch…sei es hier auf dem Blog, auf Facebook oder auch auf Instagram. Was ich allerdings nicht so gerne offenbare, sind meine schwachen Momente oder die Tage die nicht wirklich gut laufen. An denen ich mit mir selbst kämpfe und oft nicht weiß, ob ich abends als Sieger ins Bett gehe.

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Als ich mich vor ein paar Wochen für die ketogene Ernährung entschieden habe, war ich voller Euphorie. Ich steckte voller Motivation und die Kilos purzelten wahnsinnig schnell, das gab mir am Anfang den nötigen Biss.
Nach 7 Wochen Ernährungsumstellung habe ich zwar immer noch Biss, aber ich hab auch ziemlich oft schwierige Momente. Momente, in denen ich schwer mit mir kämpfen muss.
Ja, das sieht auf den Bildern immer so leicht und locker aus…und mein Essen, das ich fast täglich auf Instagram poste, ist auch toll und schmeckt super. (Ich hab ja inzwischen für fast alles einen Ersatz gefunden.)
Was ihr aber auf diesen Bildern nicht seht…
Ich sitze jeden Tag am Tisch und führe eine Liste…was kann ich essen, wieviele Kohlenhydrate hat was, wie kann ich die Lebensmittel kombinieren? Und wie liege ich mit dem Eiweiss…passt der Wert oder liege ich schon drüber und muss wieder was weglassen? Hab ich heute genug gesunde Fette zu mir genommen…wenn nicht, wie kann ich noch was aufstocken?
Das ist meine tägliche Routine. Spontan sein ist im Moment nicht wirklich möglich.
Essen gehen muss auch gut überlegt sein, denn wähle ich das falsche Lokal, gehe ich leider wieder hungrig nach Hause. (So wie das erst neulich passiert ist.)

Ja, ich kämpfe oft mit mir selbst…mit meinen Gelüsten, mit meinen alten Gewohnheiten, mit meinen Gedanken. Wenn mein Gehirn sich wieder mal verselbständigt und mir zuflüstert…Pasta, ja Pasta wäre doch jetzt nicht schlecht.
Ich halte durch und versuche mich davon abzulenken…und mein Erfolg gibt mir recht…und so hab ich die nötige Motivation die mich für die nächsten Tage stärkt.
Ich denke von Tag zu Tag…von Woche zu Woche…das macht es einfacher.

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Vor 7 Wochen hab ich meine Komfortzone verlassen und den Kampf begonnen…Keto hilft mir dabei…und ich finde ich mache das ganz gut. Auch wenn die Abnahme inzwischen etwas langsamer geht…es sind inzwischen -19 Kilo weniger und ich fühl mich gut damit.
Ja und stolz…stolz bin ich auch…mega stolz.

Es hat ja keiner gesagt, es würde einfach werden…so eine Ernährungsumstellung ist harte Arbeit an sich selbst.
Ich arbeite also jeden einzelnen Tag an mir und hoffe, das diese schwierigen Momente mit der Zeit immer weniger werden.
Wobei…sie werden weniger…man muss nur mal genau drauf achten. 😉

Ihr lieben Mädels da draußen (und natürlich auch Jungs)…haltet durch. Schmeißt nicht bei jeder kleinen Gewichtsschwankung gleich die Flinte ins Korn. Belohnt euch mit hübschen Kleinigkeiten oder tut euch was Gutes.
Ich mach das auch und es hilft. 🙂

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤