{Die richtige Abkühlung im Sommer}…Zabaione Oreo Eisparfait

Ihr lieben Schleckermäulchen…wir machen heute mal was kühles, cremiges und super zum Sommer passendes…ein Zabaione Oreo Eisparfait.

Das ist gar nicht schwer und ihr braucht noch nicht mal eine Eismaschine dafür. Eine kastenförmige Silikonform und ein Gefrierfach reichen schon.
Ja und einen Kochtopf mit Wasser, in den ihr eure Rührschüssel stellen könnt zum warm aufschlagen der Eiermasse.

So und los geht es…

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70g Eigelb
75g Zucker
1 augekratzte Vanilleschote

65g Eiklar
75g Zucker

500g Sahne
100g Oreokekse
100ml Eierlikör

etwas Kakaopulver zum Bestreuen
etwas Eierlikör zum Beträufeln

  • Die Sahne aufschlagen und kühl stellen.
  • Das Eiklar mit dem Zucker aufschlagen und auch kühl stellen.
  • Die Oreokekse mit einem scharfen Messer kleinhacken.
  • Das Eigelb mit dem Zucker und Vanillemark im warmen Wasserbad ca. 10 Min. aufschlagen bis die Masse hell und dicklich wird.
  •  Dann vom Wasserbad entfernen und nochmal ca. 8 Minuten kalt ausschlagen.
  •  Das Eiklar vorsichtig mit dem Schneebesen unter die Eigelbmasse ziehen.
  •  Zum Schluss die Sahne unterheben.
  •  Die kleingehackten Oreos und den Eierlikör dazugeben und kurz unterheben.
  •  In Schichten in der Form aufbauen…
    —> Eismasse
    —> mit Kakao bestreuen
    —> mit Eierlikör beträufeln
    —> Eismasse
    —> mit Kakao bestreuen
    —> mit Eierlikör beträufeln
    —> mit Eismasse abschließen und glattstreichen.
  • Die Form ins Gefrier stellen und kurz vor dem servieren kurz antauen lassen und stürzen.

TIPP: Achtet darauf nur ganz frische Eier zu verwenden, wegen der Salmonellegefahr und friert einmal angetautes Eis nicht wieder ein. ( weil es so lecker ist, bleibt in der Regel eh nichts übrig)

So und nun könnt ihr das ganze in Stücke schneiden…mit Eierlikör beträufeln und einen Oreokeks als Deko drauflegen. Wer mag kann auch noch Sahnetupfen spritzen und ein wenig Kakaopuver drüber streuen.
Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit…

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

PS: Für die Kindervariante habe ich die Eismasse einfach in Gugelhupfförmchen gefüllt, den Alkohol weggelassen und Erdbeersoße dazugereicht. Für die Kiddies war das der Burner des Tages.

{Sonntagssüß} Käsekuchen mit Pfirsich

Heute gibt es ein leckeres Käsekuchenherz mit Pfirsich…wobei die Pfirsichscheiben diesmal nicht mitgebacken, sondern erst nach dem Backen draufgelegt werden.
Keine Angst, das geht wirklich kinderleicht und ihr könnt das auch.

Ihr braucht dafür eine Herzspringform und wenn ihr die nicht habt, dann nehmt einfach eine normale 26er Springform, das geht auch.

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Käsekuchen mit Pfirsich

125 g Butter
60 g Zucker
1/2 Tl gemahlene Vanilleschote
1/2 Tl Zitronenabrieb
1 Eigelb
200 g Weizenmehl 405
1/2 Tl Backpulver

500 g Magerquark
250 g Quark 40 %
100 g Zucker
1/2 Tl gemahlene Vanilleschote
1/2 Tl Zitronenabrieb
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 Eier
1 Eiweiß
50 ml Schlagsahne
120 ml Vollmilch

1 Dose Pfirsiche
1 Päckchen Tortenguss

  • Butter, Zucker und Gewürze verrühren.
  • Eigelb dazugeben und verrühren.
  • Mehl und Backpulver unterkneten.
  • Den Teig auf ca. 4 mm ausrollen.
  • Den Boden der Springform damit auslegen.
  • Mit dem restlichen Teig den Rand auslegen. Das geht am besten wenn ihr eine Rolle formt und diese dann am Springformrand flach andrückt. Vergesst aber nicht vorher die Form zu fetten. Der Rand sollte 3/4 hoch sein.

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  • Quark, Zucker,Vanillepuddingpulver und Gewürze mit einem Schneebesen verrühren.
  • Die Eier und das Eiweiß zufügen und verrühren.
  • Sahne und Milch unterrühren.
  • Die Masse auf dem Mürbteig verteilen.
  • Bei 175 Grad für ca. 45-50 Minuten backen.
  • Auskühlen lassen.
  • Die Pfirsiche im Sieb abtropfen lassen und dabei den Saft auffangen.
  • Die Pfirsichhälften in 4 Teile schneiden und auf dem Kuchen verteilen.
  • Den Tortenguss aus der Abtropfflüssigkeit nach Packungsanweisung zubereiten. (Das Rezept steht auf dem Tütchen und ergibt 1/4 l Tortenguss)
  • Den Tortenguss auf dem Kuchen verteilen und fest werden lassen.
  • Den Rand mit gehackten Pistazien bestreuen.

Käsekuchen

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Lievito Madre…die italienische Mutterhefe

Wie schon so lange angekündigt zeige ich euch heute wie ich meine Lievito Madre gemacht habe.

Die Lievito Madre (übersetzt: Mutterhefe) wird aus Weizenmehl, Wasser, Honig und Olivenöl hergestellt. Sie nennt sich zwar Mutterhefe, ist aber in Wirklichkeit ein Sauerteig, den man für helle Brötchen, Brote, Pizza und süße Hefeteige verwenden kann.
Konsistenz und Geruch sind aber anders als beim deutschen Sauerteig…die Lievito Madre ist fester und riecht nicht nach Essig, sondern dezent nach Wein.
Das ist auf den zugefügten Honig zurückzuführen…im Teig bilden sich durch die Honigzugabe andere Hefen und Mikroorganismen als beim herkömmlichen Sauerteig.
Fakt ist…durch die Zugabe von Lievito Madre ( im folgenden mit LM abgekürzt) haben Backwaren ein milderes Aroma…und einen tollen Ofentrieb.
Je nach Rezept wird die LM entweder direkt aus dem Kühlschrank zugefügt oder wie ein Sauerteigansatz geführt.
Nachdem ich jetzt schon eine Weile mit LM gebacken und einiges experimentiert habe, würde ich sagen…am stärksten ist der Trieb wenn man die LM einen Tag vorher „füttert“ und wie einen Sauerteigansatz reifen lässt.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum ich plötzlich in meinen Rezepten überall LM zufüge. Ganz einfach…ich mag diesen aufdringlichen Hefegeschmack in Backwaren nicht. Ja und durch die Zugabe von LM kann ich die Hefemenge drastisch reduzieren. Da wo vorher ein ganzer Würfel Hefe reinkam, findet jetzt nur noch ein kleiner Bruchteil dessen Verwendung. Keine aufdringlichen, kompakten und hefelastigen Gebäcke mehr.
Das hört sich doch gut an oder?

Für die Herstellung der Lievito Madre braucht ihr allerdings etwas Geduld, denn es dauert ganze 25 Tage bis sie fertig ist. Im Vergleich dazu…ein normaler Sauerteig dauert gerade mal 7 Tage. Aber ich verspreche euch…es lohnt sich!

Für die Herstellung braucht ihr Weizenmehl 550, etwas Honig, ein gutes Olivenöl und ein großes Weckglas ( ich hab ein Ikea Glas mit Deckel genommen).

Bevor es jetzt los geht, noch ein ganz wichtiger Punkt: Achtet bei der Herstellung auf Sauberkeit…wenn falsche Bakterien mit ins Glas kommen, dann wird euch der Teig verschimmeln.
Sooo und jetzt geht es los…

1. Tag:

200 g Weizenmehl 550
100 g Wasser
20 g Honig
20 g Olivenöl
– Die Zutaten gut verkneten und zu einer Kugel formen.
– Die Kugel mit etwas Olivenöl einpinseln und kreuzweise einschneiden.
– Die Kugel in das Weckglas legen und mit Folie verschließen.
– Für 2 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen.

3. Tag:

100 g vom LM Ansatz vom 1. Tag
100g Weizenmehl 550
50 g Wasser
– Alles gut verkneten.
– Die Kugel mit Olivenöl einpinseln und kreuzweise einschneiden.
– Die Kugel in ein frisches sauberes Weckglas geben und mit Folie verschließen.
– Für 2 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen.

Die Reste, die bei der Herstellung übrigbleiben, können in Hefeteigen verbacken werden. Einfach in ein Glas mit Deckel und in den Kühlschrank stellen. Beim nächsten Teig zufügen.

5. Tag:

100 g vom LM Ansatz vom 3. Tag
100 g Weizenmehl 550
50 g Wasser
– Alles gut verkneten.
– Die Kugel mit Olivenöl einpinseln und kreuzweise einschneiden.
– Die Kugel in ein frisches sauberes Weckglas geben und mit Folie verschließen.
– Für 5 Tage in den Kühlschrank stellen.

Den Rest einfach wieder zum Backen nehmen oder im Kühlschrank aufbewahren bis man ihn braucht. Er hält sich ca. 1 Woche.

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10. Tag:

100 g LM Ansatz vom 5. Tag
100 g Weizenmehl 550
50 g Wasser
– Alles gut verkneten.
– Die Kugel mit Olivenöl einpinseln und kreuzweise einschneiden.
– Die Kugel in ein frisches sauberes Weckglas geben und mit Folie verschließen.
– Für 5 Tage in den Kühlschrank stellen.

Den Rest wieder in Teigen verbacken.

15.Tag:

100 g LM Ansatz vom 10. Tag
100 g Weizenmehl 550
50 g Wasser
– Alles gut verkneten.
– Die Kugel nicht mehr mit Olivenöl einpinseln!
– Kreuzweise einschneiden ist ab sofort nicht mehr nötig!
– Die Kugel in ein frisches sauberes Weckglas geben und mit Folie verschließen.
– Für 5 Tage in den Kühlschrank stellen.

Den Rest vom LM Ansatz in Teigen verbacken oder im Kühlschrank aufheben, bis man ihn braucht.

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20.Tag:

100 g LM Ansatz vom 15. Tag
100 g Weizenmehl 550
50 g Wasser
– Alles gut verkneten.
– Die Kugel in ein frisches sauberes Weckglas geben und mit Folie verschließen.
– Für 5 Tage in den Kühlschrank stellen.

Den Rest vom LM Ansatz entweder gleich in Teigen verbacken oder im Kühlschrank aufbewahren.

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25. Tag:

Heute wird ein letztes Mal gefüttert und zwar der komplette LM Ansatz!
100 g Weizenmehl 550
50 g Wasser
– Alles gut verkneten und in ein frisches Weckglas geben.
– Deckel drauf und bei Raumtemperatur 24 Stunden stehen lassen.
– Danach kommt das Glas in den Kühlschrank.
Die Lievito Madre ist jetzt fertig und einsatzbereit.

 

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Wenn man LM in einem Rezept braucht, muss man vorher füttern.
Man nimmt dann am Vortag das Glas aus dem Kühlschrank und füttert den LM mit genauso viel Mehl, wie man LM im Rezept braucht und der Hälfte Wasser.
Bsp. 80 g LM steht im Rezept…also 80 g Mehl und 40 g Wasser.
100 g LM steht im Rezept…also 100 g Mehl und 50 g Wasser…etc.
Das Ganze lässt man dann 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen und wiegt sich seine 80 bzw. 100 g fürs Rezept ab. Der Rest kommt wieder in den Kühlschrank.

Spätestens alle 8-10 Tage sollte man, wenn man die LM mal nicht braucht, auffrischen bzw. füttern. So bleibt sie gesund und der Trieb erhalten. Sollte sie mal etwas schwach werden, gibt man beim auffrischen einfach ein Teelöffelchen Honig mit dazu. Das bringt sie wieder in die Gänge.

Wenn ihr immer schön auffrischt und die Lievito Madre nicht im Kühlschrank vergesst, dann habt ihr ewig Freude an ihr. Sie wird nämlich nicht älter, sondern immer besser. 🙂

Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren…

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

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{Sonntagssüß} Schoko-Quark Brötchen mit Lievito Madre

Das Rezept für mein heutiges Sonntagssüß hab ich auf dem Blog der lieben Valesa Schell gefunden…es sind ihre Schoko-Quark Brötchen. Ich hab mich sofort in das Rezept verliebt und musste es unbedingt ausprobieren. Allerdings hab ich ein paar klitzekleine Änderungen vorgenommen um es für mich passend zu machen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Schoko-Quark Brötchen sind wirklich köstlich und sehen aus wie vom Bäcker.

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150 g Vollmilch
10 g Hefe
1/2 Tl Salz
70 g Lievito Madre (am Vortag gefüttert)
85 g Zucker
2 Eier
50 g Butter
250 g Quark 40%
500 g Mehl 550
1/2 ausgekratzte Vanilleschote
150 g Schokostreusel

etwas flüssige Sahne und Hagelzucker zum bestreuen

  • Die Milch erwärmen. (lauwarm)
  • Die Hefe darin auflösen.
  • Mit 150 g Mehl zu einem Vorteig verrühren.
  • Abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.
  • Die restlichen Zutaten (bis auf die Schokostreusel) dazugeben und verkneten.
  • Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
  • Ein paar Mal wie Brot falten.
  • Zu einer Kugel formen.
  • Abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.
  • Die Kugel flach drücken.
  • Die Schokostreusel darauf verteilen und kurz vorsichtig unterkneten.
  • In 14 Stücke a ca. 120 g teilen.
  • Die Stücke rundwirken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.(Schluss nach unten.)
  • Nochmal abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
  • Die Teiglinge mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden.
  • Mit flüssiger Sahne bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
  • Bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 20-25 Minuten backen.

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Und fertig sind sie, die Schoko-Quark Brötchen. Sie sind fluffig, schokoladig und mega lecker. Ich hab sie inzwischen schon öfters gemacht und bin jedesmal erneut begeistert, wie einfach sie gehen und wie toll sie aussehen und schmecken.

Euch allen viel Spass beim Nachbacken und einen wunderschönen Sonntag.
Hier scheint schon herrlich die Sonne und wir werden unser Sonntagssüß wohl im Garten genießen. Machts euch hübsch…

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

Weizenbaguettebrötchen wie vom Bäcker

Heute hab ich ein total einfaches und schnelles Rezept für euch…für Baguettebrötchen.
Ich hab mir nämlich gestern so ein Baguetteblech mit kleinen Löchlein gekauft und musste es natürlich gleich testen.
(Tipp: aktuell gibt es im Netto diese Bleche für knapp 10 Euro zu kaufen)
Ihr braucht das Blech nicht unbedingt, denn diese Brötchen kann man auch ganz normal auf dem Backblech backen. Die Form entspricht dann eher den Schrippen. Beide Varianten sind super.

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Die Brötchen sind in ca. 3 Stunden gemacht…Gehzeit inklusive.
Und so funktioniert es…

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400 g Weizenmehl 550
100 g Weizenvollkornmehl
10 g Hefe
100 ml Vollmilch
200 ml lauwarmes Wasser
10 g Salz
1/2 El Honig
10 g Butter

  • Die Hefe und den Honig im Milch/Wassergemisch auflösen.
  • Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben.
  • Alles gut verkneten und ca. 10 Minuten weiterkneten.
  • Den Teig auf den bemehlten Tisch legen und 10 Minuten ruhen lassen.
  • In 9 Stücke a 90 g teilen und den Rest verteilen.
  • Die Stücke rundwirken.
  • Mit Folie abdecken und 1 Stunde gehen lassen.
  • Die Teiglinge flach drücken und einrollen.
  • Die Rollen mit dem Schluss nach unten aufs Blech legen.
  • Mit Folie abdecken und eine Stunde gehen lassen.
  • Den Ofen auf 225 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die Brötchen längs einschneiden.
  • Mit Wasser besprühen und für ca. 15 Minuten in den Ofen.
  • Wenn die Brötchen goldbraun sind aus dem Ofen holen.
  • Abkühlen lassen und genießen.

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Seht ihr…ich habs ja gesagt…total einfach das Ganze.
Ich bin echt entzückt vom Backergebnis…die Baguettebrötchen sind einfach toll geworden und schmecken super gut. Sogar der Herr vom Kiefernweg fand sie toll und das obwohl das „böse“ Vollkornmehl mit drin war.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤