{Kaffeeklatsch}…ein Blick hinter die Kulissen oder warum man nicht immer Fotos vertrauen sollte

Wenn man in viele andere Blogs schaut, dann sieht man immer nur die schönen Seiten des Lebens. Da sind gestellte Fotos…vorgefertigte nichtssagende Texte…heile Welt und „ich bin ja immer so glücklich“ Beiträge. Aber entspricht das alles auch der Realität?
Mit ziemlicher Sicherheit nicht.
Aber was ist denn nun die Realität?

Nun ja, bei anderen Bloggern kann ich das nicht wirklich beurteilen…aber bei MIR…bei mir kann ich euch einen kleinen Einblick in meine „Wirklichkeit“ geben…

Natürlich teile ich gerne meine glücklichen Momente mit euch…sei es hier auf dem Blog, auf Facebook oder auch auf Instagram. Was ich allerdings nicht so gerne offenbare, sind meine schwachen Momente oder die Tage die nicht wirklich gut laufen. An denen ich mit mir selbst kämpfe und oft nicht weiß, ob ich abends als Sieger ins Bett gehe.

Blog 686

Als ich mich vor ein paar Wochen für die ketogene Ernährung entschieden habe, war ich voller Euphorie. Ich steckte voller Motivation und die Kilos purzelten wahnsinnig schnell, das gab mir am Anfang den nötigen Biss.
Nach 7 Wochen Ernährungsumstellung habe ich zwar immer noch Biss, aber ich hab auch ziemlich oft schwierige Momente. Momente, in denen ich schwer mit mir kämpfen muss.
Ja, das sieht auf den Bildern immer so leicht und locker aus…und mein Essen, das ich fast täglich auf Instagram poste, ist auch toll und schmeckt super. (Ich hab ja inzwischen für fast alles einen Ersatz gefunden.)
Was ihr aber auf diesen Bildern nicht seht…
Ich sitze jeden Tag am Tisch und führe eine Liste…was kann ich essen, wieviele Kohlenhydrate hat was, wie kann ich die Lebensmittel kombinieren? Und wie liege ich mit dem Eiweiss…passt der Wert oder liege ich schon drüber und muss wieder was weglassen? Hab ich heute genug gesunde Fette zu mir genommen…wenn nicht, wie kann ich noch was aufstocken?
Das ist meine tägliche Routine. Spontan sein ist im Moment nicht wirklich möglich.
Essen gehen muss auch gut überlegt sein, denn wähle ich das falsche Lokal, gehe ich leider wieder hungrig nach Hause. (So wie das erst neulich passiert ist.)

Ja, ich kämpfe oft mit mir selbst…mit meinen Gelüsten, mit meinen alten Gewohnheiten, mit meinen Gedanken. Wenn mein Gehirn sich wieder mal verselbständigt und mir zuflüstert…Pasta, ja Pasta wäre doch jetzt nicht schlecht.
Ich halte durch und versuche mich davon abzulenken…und mein Erfolg gibt mir recht…und so hab ich die nötige Motivation die mich für die nächsten Tage stärkt.
Ich denke von Tag zu Tag…von Woche zu Woche…das macht es einfacher.

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Vor 7 Wochen hab ich meine Komfortzone verlassen und den Kampf begonnen…Keto hilft mir dabei…und ich finde ich mache das ganz gut. Auch wenn die Abnahme inzwischen etwas langsamer geht…es sind inzwischen -19 Kilo weniger und ich fühl mich gut damit.
Ja und stolz…stolz bin ich auch…mega stolz.

Es hat ja keiner gesagt, es würde einfach werden…so eine Ernährungsumstellung ist harte Arbeit an sich selbst.
Ich arbeite also jeden einzelnen Tag an mir und hoffe, das diese schwierigen Momente mit der Zeit immer weniger werden.
Wobei…sie werden weniger…man muss nur mal genau drauf achten. 😉

Ihr lieben Mädels da draußen (und natürlich auch Jungs)…haltet durch. Schmeißt nicht bei jeder kleinen Gewichtsschwankung gleich die Flinte ins Korn. Belohnt euch mit hübschen Kleinigkeiten oder tut euch was Gutes.
Ich mach das auch und es hilft. 🙂

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

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