{Kaffeeklatsch}…ganz zuckerfrei und ketogen…ein kleiner privater Einblick

Hach…lange lange ist es her…
Der letzte Kaffeeklatsch liegt schon einige Zeit zurück und inzwischen ist jede Menge hier passiert, im Kiefernweg.
Aber fangen wir mal ganz von vorne an…

 

Wie ihr ja bereits wisst, hab ich vor 6 Wochen meine Ernährung umgestellt und lebe seitdem zuckerfrei bzw. ketogen.
Heute will ich euch deshalb mal ein paar Dinge darüber erzählen…warum, weshalb und wieso ich das mache…und was der Auslöser dafür war.
Achtung…jetzt wird es privat… 😉

 

Ich bin eigentlich schon mein ganzes Leben lang ein Moppelchen…das fing schon in der Schulzeit an. Ich hatte immer ein paar Kilo mehr als alle anderen, aber das störte weder mich noch mein Umfeld. Ich war ein glückliches Moppelchen…ja, glücklich bis vor 3 Monaten…da änderte sich das plötzlich.
Warum?
Weil ich gewichtstechnisch eine Grenze überschritt, bei der ich merkte, das es mir nicht mehr gut tat.
Ich hatte jeden Abend schwere geschwollene Beine und überall kleine Ziperlein…es tat mal hier und mal da weh. Außerdem musste ich Blutdrucksenker nehmen, da der Blutdruck stets zu hoch war.
Nachdem ich erst ein paar Tage lautstark vor mich hinjammerte (und meinen Mann damit schier in den Wahnsinn trieb) wusste ich, das sich jetzt dringend etwas ändern musste. So beschloss ich mit einer Fastenkur zu starten und danach dann einfach etwas kürzer zu treten. (Ich hatte ja schon mal nach dem Zuckerknackerprinzip ziemlich gut abgenommen.) So war der Plan und so wollte ich das wieder machen.
Was ich allerdings nicht bedachte…
Meine letzte Fastenkur lag schon Jahre zurück und ich war da noch um einiges jünger.

Bei der jetzigen Fastenkur machte mein Körper nicht wirklich mit und der ersehnte Energieschub während des Fastens blieb aus…im Gegenteil…mir ging es von Tag zu Tag schlechter.
Nach wenigen Tagen fing ich darum wieder zu esse an…für’s erste aber kohlenhydratreduziert und behielt das erstmal so bei.
Dabei verlor ich über 10 Kilo.
In dieser Zeit merkte ich, das es mir gut tat und meine Kraft zurückkehrte.
Ich fragte mich natürlich woran das liegen konnte und begann im Netz zu recherchieren.
Ja und genau da stolperte ich dann das erste Mal über die Ketose bzw. den Fettstoffwechsel.
Ich erkannte meine Symptome (die ich in der Fastenphase hatte) alle wieder…nur diesmal wurden sie als Ketogrippe bezeichnet.
Mein Interesse war geweckt.
Ich hatte mich also mit einer Fastenkur in einen anderen Stoffwechsel (denFettstoffwechsel) gebracht und dem Körper die Kohlenhydratspeicher geleert…da er aber keine Alternative (sprich Fett) von mir zugeführt bekam, hatte ich keine Kraft und fühlte mich elend. Im Fettstoffwechsel braucht der Körper auch Fett um zu funktionieren.
Fett war also des Rätsels Lösung…
Wie sollte denn ein Motor laufen, wenn man kein Benzin zuführt?

Bevor es in den Urlaub ging, bestellte ich mir viele Bücher über die ketogene Ernährung und fing schon während der Fahrt nach Dänemark mit dem Lesen an. Ich hab sie regelrecht verschlungen…und nicht nur die Bücher, sondern auch ab und an ein dänisches süßes Teilchen.
Zu dem Zeitpunkt reifte schon der Gedanke in mir, nach dem Urlaub diese Ketose mal bewusst herbeizuführen und diese Art der Ernährung auszuprobieren.
Diesmal würde ich ja bescheid wissen und deshalb ging ich gelassen an die Sache ran.

Der erste Schock, der mich in meiner Meinung bestätigte, kam direkt nach dem Urlaub auf der Waage…
Ich hatte 8 von 10 Kilo wieder drauf.
Wie war das möglich?
Soooo viel hatte ich jetzt täglich wirklich nicht gegessen…es waren lediglich wieder Kohlenhydrate und Zucker auf dem Speiseplan gelandet.
Das musste damit zusammenhängen.

Ich hab dann weiter recherchiert und mich mit meiner Ärztin unterhalten und kam auf des Rätsels Lösung…Wasser…Kohlenhydrate und Zucker ziehen Wasser an.
Und Fakt ist…ich hatte nach dem Urlaub ja schon wieder geschwollene Beine…also war da Wasser.

Ich hab, gleich als wir zurück waren, direkt sonntags noch mit der Ernährungsumstellung angefangen.
Die ersten paar Tage hab ich wahnsinnig viel Wasser verloren und nach 1 Woche hatte ich schon 8 Kilo weniger auf der Waage.
Seitdem hab ich kontinuirlich jede Woche ein wenig Gewicht verloren.

Inzwischen bin ich in der 6. Woche meiner Ernährungsumstellung und habe 17,5 Kilo weniger auf den Rippen.
Meine Beine sind überhaupt nicht mehr schwer und geschwollen.
Ich fühl mich gut und bin voller Energie.
Hunger hab ich so gut wie keinen und Fressattacken gibt es nicht.
Ich denke, ich habe für mich eine Art der Ernährung gefunden, die mir gut tut und die ich auch auf Dauer aushalten kann.

Mir macht das Zusammenstellen der Mahlzeiten verdammt viel Spaß und ich experimentiere mit den verschiedenen Nussmehlen und Zutaten so vor mich hin.
Es macht unheimlich viel Freude zu sehen, was daraus entstehen kann.

Aber das Aller…Allerbeste das mir diese Ernährungsform gebracht hat…ich habe einen sensationellen Blutdruck…einen gesunkenen Blutdruck…einen Bilderbuchblutdruck.
Jawoll, ja…
Ich konnte schon vor Wochen, in Absprache mit meiner Ärztin, mein Blutdruckmedikament absetzen und das hätte ich wirklich nicht geglaubt.
Meine Ärztin ist total begeistert und auch ein wenig stolz auf mich…und ich inzwischen auch. 🙂

Die ersten Erfolge sind jetzt auch langsam körperlich zu sehen…

 

Das linke Bild entstand im letzten Dänemark Urlaub…das rechte Bild ca. einen Monat später mit 16 Kilo weniger auf den Hüften.
Ich finde man kann schon einen kleinen Unterschied erkennen.
Ich bleib auf jeden Fall dran und werde weiterhin schön brav meine Leckereien essen und mal schauen wohin mich das Ganze hier führt.

 

Ach ja…ich war und bin übrigens zu keinem Zeitpunkt ein unglückliches und frustriertes Moppelchen gewesen. Meine Figur war eigentlich nie ein großes Thema.
Allerdings, wenn körperliche Ziperlein kommen und nerven, muss man da schon was dagegen tun…find ich jedenfalls. 🙂
Kurven sind ja schön und gut…aber gesund sollten sie sein.

So…jetzt wisst ihr wie es zu dem Sinneswandel kam und warum mein Blog um die Kategorie Low Carb erweitert wird.
Ja, das wird demnächst passieren.
Wenn ihr noch mehr über meine neue Ernährungsform und über das Essen zubereiten erfahren möchtet (und falls ihr es nicht schon tut), könnt ihr mir gerne auf Instagram folgen. Dort poste ich täglich mein Essen und meine Fortschritte…oder vielleicht auch mal  Durchhänger und Stillstände. Das gehört ja schließlich auch alles dazu.
Ein kurzer Klick auf „Folgen“ reicht. 🙂

 

Puh…lang ist er geworden, der Post…das war heute mal ein sehr sehr langer Kaffeeklatsch.
Ich hoffe, ihr habt bis hierhin durchgehalten und lest noch aufmerksam mit. 😉
Denn jetzt, ja genau jetzt, kommt nämlich der wichtigste Teil…IHR…
Ihr helft mir beim Durchhalten.
Ihr spornt mich an.
Durch euch bleib ich an der Sache dran.
Ihr gebt mir die nötige Motivation.
Ok…ok…
Und natürlich die Waage. 😉 Die Waage auch.

Ich bin froh und glücklich, das es so viele interessierte Menschlein vor dem PC gibt und danke euch dafür.  ❤
Ihr seid die Besten.

Herzliche Grüße vom Frollein vom Kiefernweg ❤

PS: And don’t forget…to fight like a Boss. Be sugarfree, low carb, keto and healthy.

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